Urban Film Nights

“Der neue Bond ist nicht mehr der Alte” und ähnliche Kommentare kamen mir nach der Prämiere des neuen Bond Streifens auf der Urban Film Night am 6. November zu Ohren.
Aber sind dafür, die schauspielerischen Fähigkeiten und die eisblauen Augen von Daniel Craig nicht ein  Quantum Trost?

Am 6. November schlenderte ich also mit Nino zu der großen Urban Film Night im Metropol. Hungrig machten wir uns erst mal über die fein herrgerichteten Häppchen her und gönnten uns ein zwei, Wodka Martini auf Eis (Shaken, not stirred, natürlich, wie sonst!?).
Die Stimmung unter den Geladenen war feuchtfröhlich und die weiblichen Gäste wurden sogar mit einem Unterhöschen von “Night Delight Dessous” beschenkt.  Mit unserem Bond-Snack machten wir es uns dann noch auf den ausgestellten urban Designer Möbeln von “BoConcept“gemütlich und fieberten dem Film entgegen.

Der Theme Song kommt von Alicia Keys und Jack White (White Stripes) und heisst: “Alicia Keys & Jack White – Another Way To Die”. Der Anfang des neuen Streifen gefiel mir sehr gut, Soundtrack, nackte Körper im Sand und ab und zu ein vorbeifliegender James. Da fiel dem ein oder anderen Zuschauer schon mal ein Nacho aus dem Mund. Aber schon hier wurde durch den Soundtrack deutlich, dass der neue Bond nicht mehr das typisch Erwartete ist.

Der Film knüpft direkt ans Ende des letzten Films “Casino Royale” an. Spannung wird sofort aufgebaut und ich als Zuschauerin in den Bann des aktionreichen Lebens von 007 katapultiert. Den ganzen Film über, ist Bond aber nicht mehr der eiskalte Musterspion sondern eher ein verletzlicher, Menschgewordener Agent. Bond hat in “Ein Quantum Trost” nicht nur eine Mission sondern auch ein Trauma, mit welchem er ständig konfrontiert ist.

Aber hierzu möchte ich nicht viel mehr verraten. Im Nachhinein fällt schon auf, dass viele der typischen Bond-Kennzeichen fehlen. Der neue Bond sagt nicht einmal den Satz “Bond,…James Bond”, auch technische Gimmicks sind in der Fortzetzung von “Casino Royale” rar gesehn.


Mir hat der Film und das Event trotzdem gefallen, mitgerissen und ja, teilweise sogar gerührt. Und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung von “Ein Quantum Trost”, da das Ende auf eine Fortsetzung schließen lässt.

“Wer Freund und Feind nicht mehr unterschieden kann muss gehn”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Uber

About Mia Bühler

Mia, eine Mischung aus der schnellsten Internetverbindung und unwiderstehlichsten, aber leisesten Mittelpunkte des Wunderlandes. Sie hört auf den Namen Mia Bühler, nicht immer auf Andere, dafür auf das Bauchgefühl. Sie wurde mit ihrem Talent die Onlinewelt zu regieren im Schwabenländle, wahrscheinlich in einer Computerfabrik in der Mittagspause zwischen Deadlines und Maultaschen, geboren. Sie weiß, dass das Leben mehr als nur Arbeiten bietet und deswegen liebt sie ihre Arbeit. Sie wohnt in Stuttgart und als Junior Manager of Online Marketing & PR überall. Ihretwegen lag ich (Andrea) schon oft lachend auf den Boden. Sie ist mein Zwilling und oftmals lagen wir zusammen wach, heckten neue Ideen aus, versuchten uns mit Koffein wach zu halten oder verwirrten unsere Zuschauer. Mia, eine Minimalistin, die liebt was sie macht und zum Uberleben nur Kaffee, Augentropfen und eine schnelle Internetverbindung braucht. Sie kreiert Visionen mit Illusionen und haucht der neuen Wirklichkeit mehr Herz ein, als sich manch einer vorstellen kann. Ein euphorisches Energiebündel, das ohne Ladekabel nie aus dem Haus geht, dass beschreibt sie am Besten. Professionell schaut sie auf die Möglichkeiten und kann auch die Klappe halten, um ihr Herz sprechen zu lassen. Mia und Uberding sind von Anfang an ein leidenschaftliches Liebespaar. Kontakt: mia@uberding.eu www.miabuehler.com

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