Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Monthly Archives: November 2008

Nobuyoshi Araki

Posted on by Uberding in Arthouse | Leave a comment

er Künstler Nobuyoshi Araki ist vermutlich der kontroverseste Fotograf Japans. Seine außergewöhnlichen, energievollen und meist radikalen Arbeiten hat er in fast 300 Bildbändern verewigt, die er in den letzten vier Dekaden veröffentlicht hat. Seine Arbeiten, die sich stets um Sex, Tod und Schönheit drehen, erregen seit jeher extreme Aufregung - in Japan aber auch in unseren Breitengraden. Die meisten seiner Bilder gelten sogar als obszön und werden deswegen zensiert. Denn am liebsten fotografiert er sein Modelle, die übrigens immer japanisch sind (bis auf die Sängerin Björk)gefesselt und geschnürt, nennt es selber aber nicht Bondage, wie wir es hier nennen würden, sondern Kinbaku, wie die Kunst der erotischen Fesselung in Japan heißt. Doch Araki fotografiert nicht nur leicht bekleidete Frauen, sondern beschäftigt sich auch mit dem Tokyo wie er es kennt und liebt. Die Sub-Kultur Tokyos ist Araki ein besonderes Anliegen. So findet man ihn auch oft in der Literaturszene der Stadt. Nach seinem Fotografie und Filmstudium nahm er eine Stelle als Werbefotograf an. Inspiriert durch Fotokünstler wie Henri-Cartier Bresson begann Araki in den 60zigern sich selbst und seine Umwelt in äußerst intimen Momenten zu fotografieren. Araki erfand den Begriff des “Foto-Ich”, was ein Wechsel zwischen Fiktion, Wahrheit und Wunsch ist. Mit diesem Begriff könne er ausdrücken was seine Bilder sind: Eine Reflexion seiner selbst.
Realismus ist Realität, das ist wunderbar, beeindruckend. Davor verneige ich mich und mache mich selbst zur Kopiermaschine. Fotos sind nur Kopien der Realität. Das ist die einzige Wahrheit.“

Im “Randbezirk”

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | 1 Comment

Mit der anstehenden Jubiläumsfeier von “Select” am 21.November 2008 steht mir nicht nur eine Reise ins heiß geliebte Köln bevor, sondern auch ein Wiedersehn mit Freund und Fotograf Alexandre Kurek, welcher unter dem Namen “Randbezirk” sein Unwesen treibt.
Alex verbrachte die letzten Tage in Clichy-sous-Bois, einem Vorort etwa 15 km von der französischen Hauptstadt Paris entfernt. Mit seinem neuen Equipment machte er sich in den Vorort um das Leben dort künstlerisch und realistisch festzuhalten. Leider kehrte er bereits nach einer Woche, mit unvollendetem Werk zurück.
Am 4.11 um 22:26 erreichte mich die SMS “Ich wurd zusammengeschlagen und ausgeraubt. Bin wieder in Deutschland..” WHAT THE HELL!? Mir rutschte erst mal das Herz in die Hose. Doch zum Glück geht es Alex trotz des Rückschlags wieder super und er ist wohl auf, mit neuem Equipment, und noch mehr Tatendrang.

Zum Thema stellte ich ihm einige Fragen die mir angesichts der bevorstehenden Ereignisse auf der Seele brennen.


Mia: Bald steht das 2-jährige Jubiläum von “Select” mit einer Ausstellung bevor. Dort wirst du wie auch schon vor einem Jahr Bilder von dir ausstellen. Wie kamst du zu dieser Möglichkeit bei den beliebten Ausstellungen von Select mitzuwirken?
Alex: Das begann mit meinem Umzug nach Köln vor fast 2 Jahren. Ich war mit meinen Mitbewohnern auf Kneipentour quer durch Köln und lernte dort Marcel, einem der Select-Köpfe, kennen. Wir unterhielten uns über die Fotografie und so drückte er mir auch schon den Flyer der damaligen Fotoausstellung in die Hand. So war der Kontakt zu “Select” hergestellt, und mein Bild fand einen Platz auf der Ausstellung bei der c/o pop cologne 2007.

Mia: Das war dann also deine erste Ausstellung, was hat dir der Kontakt mit “Select” und diese Ausstellung für deinen weiteren Werdegang gebracht?
Alex: Select gab mir neben der Möglichkeit meine Bilder zu publizieren, die Chance Kontakt mit anderen Künstlern und Fotografen aufzunehmen. Der Austausch mit anderen Künstlern bedeutet mir viel, da mich andere Werke und die, dahinter stehenden Menschen inspirieren und damals war das der erste intensive Austausch mit Gleichgesinnten über die Kunst der Fotografie.

Mia: Auf deinem künstlerischen Werdegang werden dir immer wieder Steine in den Weg gelegt. Oft zweifelst du an der Kunst und an deiner Entscheidung diesen Weg zu gehen. Was bewegt dich zu solchen Momenten?
Alex (lacht zynisch): mich treibt vor allem dieser “Boom” der “Pseudofotografen” auf Plattformen wie Myspace in den Wahnsinn! Plötzlich verwendet jeder Begriffe wie “Shooting” und “Kunst”.


Mein Größtes Hindernis, der größte Stein auf meinem Weg, bin ich mir aber eigentlich selbst. Ich mach’ mir viel zu viele Gedanke über diesen “Boom” welcher mich unter unnötigen Druck setzt.

Mia: Bist du am Ende eines Tages mit deiner Arbeit zufrieden?
Alex (platzt laut raus): NEIN! Ich bin nie zufrieden! Während des Arbeitens sehe ich mir die Bilder kurz durch und finde sie im Banne meiner Euphorie gigantisch, doch am nächsten Tag macht sich dann wieder eine große Unzufriedenheit breit…(seufzte) Mia (wirft ein): welche eigentlich unbegründet ist! Alex: Mag sein, aber dennoch ist diese Unzufriedenheit immer ein Antrieb für mich in Bewegung zu bleiben und ständige Verbesserungen anzustreben.

Mia: Was bewegt dich, an einem Ort wie Clichy- sous-Bois zu fotografieren?
Alex: Vor 8 Jahren war ich zum ersten Mal in Clichy-sous-Bois und seit dem bin ich von diesem Vorort fasziniert. Mein Onkel wohnt dort und hat mich bei sich, in einem der typischen Hochhäuser, aufgenommen. Ich befinde mich also mitten im Leben einer ärmlichen, gefährlichen Vorstadt von Paris. Was mich sehr reizt.
Ich beschäftigte mich mit der Szenerie und dem Leben dort, welches für mich sehr ansprechend ist. Ich bin kein Fotograf der Wert auf perfekte Settings, Beauty und Ausleuchtung legt. Ich mags ehr ugly und verratzt (grinst).

Mia: Du hast dich auch intensiv mit den Jugendlichen dort, und mit der französischen Politik beschäftigt. Was hast du empfunden als das Portrait von Greorory entstand?
Alex: Ich zog mit Greory durch das Treppenhaus eines der Hochhäuser. Aus dem banalen Grund, dass er draußen nicht rauchen wollte, da seine Eltern dies nicht sehen sollten (lacht). Gregory erzählte von seinem Leben dort und von den Problemen in Vororten wie Clichy-sous-Bois. Es war ein sehr angespanntes und emotionales Gespräch, da ich deutlich spürte das diese Dinge Gregory sehr beschäftigten. Wir rauchten, lachten und waren zugleich auch wütend auf die aktuelle Situation der Menschen und der Politik dort. Irgendwann sagte mir meine innere Stimme es sei an der Zeit für das Portrait, und so enstand eines der beiden, bisher, einzigen Portraits.

Mia: Was denkst du gibt den Jugendlichen in den französischen Hauptstädten den Zündstoff für die Aggressivität und die Wut, wie man sie aus typischen Tagesschau-Szenen kennt?
Alex (uff):  boah Mia ey, das is ne sehr krasse und komplexe Frage. (zögert kurz) Alles was die Menschen dort wollen ist Anerkennung, Akzeptanz von der Gesellschaft und den regierenden “Mächten”. In solchen Vororten ist ein großer Anteil Ausländer und Einwanderer welche von der französischen Regierung sozusagen in die Vorstädte “abgeschoben” werden. Da man ihnen nicht die Chance gibt einen gut bezahlten Job auszuüben, und sie also zwangsweise in den verwahrlosten Vororten leben müssen. Die Regierung unter Sarkozy sieht zu, und tut nichts um diesen menschen zu helfen. Ganz im Gegenteil! Sie kürzen sogar Gelder für soziale Einrichtungen. Dieses Desinteresse der Regierung zwingt die Jugendlichen sozusagen zu einem “Aufschrei”. Doch die Krawallen und Aufstände werden durch die Medien meistens ins falsche Licht gerückt und maßlos überspitzt dargestellt.


Mia: Du nimmst also einiges auf dich, in einigen Wochen wirst du wieder nach Clichy fahren und dein Werk zu Ende bringen. Was erwartest du von deiner Arbeit, was sind deine Ziele?
Alex (zögernd): Erstens, ich will meinen Drang stillen meine begonnene Arbeit zu Ende zu bringen, deshalb geh ich zurück. Und zweitens, hm es ist schwer zu erklären. Sagt einer “Paris” denken alle gleich an Baguette, den Eifelturm und “die Stadt” der Liebe. Eine teure Stadt. Und das Paris in der Realität sehr dreckig, laut und eine Stadt mit sehr viel Hass und Wut ist, sehen die Menschen nicht. ich möchte mit meiner Arbeit, unser Nachbarland abseits der typischen Tourist-Plätzen zeigen. Ich möchte Interesse auf die Unterschicht lenken. Auf jene Menschen die die Stütze einer jeden Gesellschaft bilden, und ohne diese Menschen eine Gesellschaft nicht funktionieren würde. Diese Menschen verdienen Aufmerksamkeit…u
nd Gleichberechtigung!


Links zum Thema:

Randbezirk on myspace

select

WELTENBUERGER

Posted on by Mia Bühler in Closet, Uber | 2 Comments

Letztes Wochenende machten wir uns gespannt und erwartungsvoll auf die Reise in die Aspergstraße um Bryan und seinen neuen Secondhand-Shop aufzusuchen. Die Reise dorthin versüßte uns Lykke Li und so tauchte, die uns vorher unbekannte Straße plötzlich vor uns auf. Mit einem Kreischen fuhren wir also erst mal am Schaufenster des WELTENBUERGER Shops vorbei, da wir unseren Rennpolo noch parkieren mussten, so dass unsere Einkäufe anschließend wieder schnell ihren Platz im Kofferraum finden konnten.
Freudig wurden wir empfangen und in Bryans “Modelabor-Konzept” eingeweiht. Begeistert begannen wir dann in den Modestücken umherzuwühlen.
Umgeben  von trashiger über chicer Alltagsmode hin zu Pelzen und originalen Touroutfits diverser Pop- und Rockstars fühlten wir uns Pudelwohl und wurden auch gleich von Bryan eingekleidet und abgelichtet.

Der neue Secondhand laden lässt sofort eine familiäre Atmosphäse aufkommen, unterstützt von der Musik und der Wärme des aufgestellten Heizofens verbrachten wir doch geschlagene 4 Stunden in dem Laden. Dank der verschiedenen Styles, Farben und modischen Zeitepochen fühlten uns wie Bürger ganz verschiedener Welten.

Fazit unserer Reise: echte UBERDINGER sind in diesem Laden zu finden!

Interview mit “Modeprofessor” Bryan von WELTENBUERGER

Mia: Byan, du kommst aus Amerika zu uns nach Stuttgart.  Was hat dich dazu bewegt einen Secondhand-Laden in Deutschland und vor allem hier in Stuttgart zu öffnen?
Bryan: Ich habe hier ja schon mal gelebt und kannte unser Städtele … das Ding war das ich schon in den Staaten Vintage nach Deutschland verkauft habe und nicht wenig nach Stuttgart … ich wusste auch von Freunden das es keinen Vintage Laden in Stuttgart gab, das Stuttgart in einer Modischen Königstrassen Diktatur lebt,  und ich der Mode Obama bin…

Mia: Was steckt hinter deinem Konzept „Modelabor“?
Bryan:  Modelabor steht für die offene Haltung ich gehe nicht daher und sag hey das ist der Style so und so und das ist jetzt Cool … Weist du Vintage ist kein Style … es ist ne Methode … wie man mit Mode umgeht … also das wertschätzen von Dagewesenem … ich bin auch offen für Junge Designer und eigentlich alles … Mir ist Vintage an sich egal … ich will nur experimentieren mit euch und deswegen halte ich die Preise günstig und die Ware einmalig … fast jedes Teil in meinem Laden gibt es nur einmal … also wirst du jedesmal ein neues Element zum forschen und experimentieren haben … bei WELTENBUERGER gibt’s auch keine klare Kategorien Jungs und Mädels Ecke … du siehst dann schon ob’s passt und … da gibt’s keine Grenzen ob dein Experiment funktioniert sagt der Spiegel … wie im Labor nimmt man hier existierende Elemente um eine Explosion zu bekommen …

Mia: Als „Professor im Modelabor“ kennst du sich mit Styles aller Art aus. Was sagst du zum Style der Stuttgarter?
Bryan: Die Stuttgarter hatten schon immer einen verdammt guten Geschmack aber immer wenig zugang zur Vielfalt … ich merke das immer im WELTENBUERGER Laden …  die Leute kommen rein und sehen mehr Vielfalt als in der ganzen Stadt zusammen … und wissen instinktiv was funktioniert…  kombinieren, dann besser als ich es vorschlagen könnte …  hier und da fehlt auch der Mut zu sich selbst … wir haben hier die hübschesten Mädels, die nur Hosen und Jeans tragen, und noch nie ein Kleid ??? Manchmal glaube ich auch das man aus Berlin oder Stockholm kommen muss damit es hier salonfähig ist … Ich hab’ diese Städte massenweise mit Ware beliefert und Ich sage alle großen Metropolen kochen auch nur mit Wasser… Stuttgart hat alles um nen eigenen Stil zu etablieren … nur zur eigenen Schönheit zu stehen verlangt Mut, … und den habt ihr doch

Mia: Was sind deine Ziele mit dem Stuttgarter WELTENBUERGER?
Bryan: Ich will hier einfach nur Spaß haben mit euch… bin aber was im Namen schon steht nicht an einen Ort gebunden, nichts ist für ewig also genießt es so lange es da ist … !!! Ich finde meine Ecke hier in der Aspergstrasse Stuttgart Ost nicht schlecht … es ist ein Geheimtipp und die Mietpreise hier zwingen mich nicht Mainstream zu gehen … Ich fände es geil wenn ich es hinbekomme das Leute etwas lockere und offener zum Style sind (zwinckert)

Mia: Was sagt dein persönlicher Style über deine Persönlichkeit aus?
Bryan: Ich glaube ich mach mir da nich so `n Kopf … aber was ich gerne in einem Outfit unterbringe sind versteckte Anspielungen oder persönliche Bedeutungen, …  die nur mir oder wenigen was sagen, cool find ich dann die begegnungen mit Leuten die die Botschaft verstehen … meistens sind das dann auch interessante Leute …

Mia: Danke für die  Zusammenarbeit und viel Erfolg weiterhin!
Bryan: Yo, euch auch …Mia ich glaube du sollltest die gelbe Lehrerin Brille bei den Interviews tragen … ha ha

Links zum Thema:
WELTENBUERGER

Der Face Hunter ist wieder auf der Jagd

Posted on by Uberding in Arthouse, Closet | Leave a comment

Yvan Rodic alias “Face Hunter” ist mittlerweile allen Modeliebhabern ein Begriff. Der in der Schweiz geborene Streetfashion Fotograf lebt mittlerweile in London und macht dort die Gegend mit seiner Kamera unsicher. Nachdem er in Paris lebte und arbeitete, entschied er sich für ein neues Abendteuer und zog nach London. Im Jahre 2006  fing er damit an seine Eindrücke, vor allem uber die Mode, festzuhalten und in seinem Blog zu veröffentlichen. Sehr bald wurde klar, dass Yvan damit den Geschmack vieler Leute traf und er durfte sich binnen kürzester Zeit ungeheurer Popularität erfreuen.
Rodic bevorzugt es Frauen wie Männer mit puristischem Look zu fotografieren, was nicht bedeutet,dass sie gewöhnlich sein dürfen. So kommt es schon vor, das er Frauen im Rotkäppchen-Cape und Männer mit Zylinder fotografiert. Im Dezember letztem Jahres durfte er das erste Mal allein ausstellen und zwar in einem Vintage Buch Shop in unserem geliebten Berlin. Immer auf der Suche nach einzigartigen und ungewöhnlichen Outfits, reist er seit geraumer Zeit  nun auch in andere Städte der Welt, um deren  Fashionistas zu knipsen.


Vintage, Vintage und nochmal Vintage

Posted on by Uberding in Closet | Leave a comment

Wer auf  Vintage Kleidung steht, weiss, dass es manchmal gar nicht so leicht ist an coole Teile ranzukommen.
Obwohl sich auch Stuttgart in Sachen Vintage in letzter Zeit viel getan hat, kann es ja nie Schaden, mehrere Quellen zu kennen. Da kommt mir der Onlineshop des Vintagegiganten “Rokit” grad recht. Einige Male hatte ich schon das Vergnügen in deren Läden zu shoppen und kann deshalb ruhigen Gewissens behaupten,dass die meistens was Nettes da haben.


Urban Film Nights

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Uber | Leave a comment

“Der neue Bond ist nicht mehr der Alte” und ähnliche Kommentare kamen mir nach der Prämiere des neuen Bond Streifens auf der Urban Film Night am 6. November zu Ohren.
Aber sind dafür, die schauspielerischen Fähigkeiten und die eisblauen Augen von Daniel Craig nicht ein  Quantum Trost?

Am 6. November schlenderte ich also mit Nino zu der großen Urban Film Night im Metropol. Hungrig machten wir uns erst mal über die fein herrgerichteten Häppchen her und gönnten uns ein zwei, Wodka Martini auf Eis (Shaken, not stirred, natürlich, wie sonst!?).
Die Stimmung unter den Geladenen war feuchtfröhlich und die weiblichen Gäste wurden sogar mit einem Unterhöschen von “Night Delight Dessous” beschenkt.  Mit unserem Bond-Snack machten wir es uns dann noch auf den ausgestellten urban Designer Möbeln von “BoConcept“gemütlich und fieberten dem Film entgegen.

Der Theme Song kommt von Alicia Keys und Jack White (White Stripes) und heisst: “Alicia Keys & Jack White – Another Way To Die”. Der Anfang des neuen Streifen gefiel mir sehr gut, Soundtrack, nackte Körper im Sand und ab und zu ein vorbeifliegender James. Da fiel dem ein oder anderen Zuschauer schon mal ein Nacho aus dem Mund. Aber schon hier wurde durch den Soundtrack deutlich, dass der neue Bond nicht mehr das typisch Erwartete ist.

Der Film knüpft direkt ans Ende des letzten Films “Casino Royale” an. Spannung wird sofort aufgebaut und ich als Zuschauerin in den Bann des aktionreichen Lebens von 007 katapultiert. Den ganzen Film über, ist Bond aber nicht mehr der eiskalte Musterspion sondern eher ein verletzlicher, Menschgewordener Agent. Bond hat in “Ein Quantum Trost” nicht nur eine Mission sondern auch ein Trauma, mit welchem er ständig konfrontiert ist.

Aber hierzu möchte ich nicht viel mehr verraten. Im Nachhinein fällt schon auf, dass viele der typischen Bond-Kennzeichen fehlen. Der neue Bond sagt nicht einmal den Satz “Bond,…James Bond”, auch technische Gimmicks sind in der Fortzetzung von “Casino Royale” rar gesehn.


Mir hat der Film und das Event trotzdem gefallen, mitgerissen und ja, teilweise sogar gerührt. Und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung von “Ein Quantum Trost”, da das Ende auf eine Fortsetzung schließen lässt.

“Wer Freund und Feind nicht mehr unterschieden kann muss gehn”

3-2-1

Posted on by Uberding in Uber | Leave a comment

….nach Monaten voller Ideenfindung, Recherche, Treffen, Schokolade, Latte Macchiatto, Rumprobierei und vielem mehr, geht das Ding jetzt an den Start!
Angefangen hatte alles an irgendeinem sonnigen Augusttag mitten im Herzen Stuttgarts. Dori und Ich, wieder ganz frisch im Städtle angekommen schwelgten noch in Erinnerungen und wussten nich wirklich was mit uns anzufangen. Blogleser der ersten Stunde, verging wohl kein Tag an dem wir nicht in den unzähligen Blogs nach neuesten Streetstyles, Trends, Citytipps, Music, Artists, Concerts, Exhibitions, Gossip…oder sonst was Ausschau hielten.
So kam langsam die Idee zustande selber ein Blog zustarten. Nur wussten wir beide dass da noch jemand fehlte, Mia wurde angerufen, ein entzücktes ´jaahaa` und das Trio war komplett. Das war wohl die Geburtsstunde dieses Projekts.
Seitdem wurden eifrig Fashion-Lifestyle-Musicblogs durchforstet, das Internet durchwühlt und Zeitschriften auseinandergerissen.
Wie wir auf den Namen “Uberding“ kamen?…bissle Prosecco auf Eis und das Ding war geritzt. Naja fast.“Ding“ da es in unserem alltäglichen Sprachgebrauch überdurchschnittlich viel Verwendung findet und für alles steht wofür wir uns interessieren und “Uber“…hmmm, nun ja, eigentlich machten wir Witze darüber wie fest verankert das Wort “Über“ im amerikanischen Sprachgebrauch ist und wie übercool und überstylisch laut amerikanischer Fashionszene alles ist. Doch nach reichlicher Internetrecherche gilt das Wort wohl als Synonym, unter anderem für “Super“ und hat seine Wurzeln in den Arbeiten von Monsieur Philosoph Nietzsche, bevor ich aber zu philosophisch werde mach ich lieber einen Punkt und komm zurück zum Wesentlichem.
Natürlich werden auch Auszüge, Trends und Fotos aus anderen Blogs hier erscheinen, ebenso werden sich hier und da mal kleine Fehler einschleichen, Ups and Downs wird es geben, doch letztendlich soll dieser Blog unsere 3 verschiedenen Stile repräsentieren, Spass machen, unterhalten, inspirieren und zu neuen Dingen anregen. Schreibt uns ruhig eure Kritik, Ideen und Anregungen. Euer Feedback ist unser Ansporn.

In diesem Sinne, viel Spass, machts gut und auf bald!

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