Fotos für die Pressefreiheit


Das geht uns nichts an, denkt jetzt wahrscheinlich die Mehrheit. Doch es geht uns alle an, wir schreiben und schreien unsere Meinungen frei heraus, das ist für uns nicht sichtbarer Luxus, denn in ...mehr

Twentyone - Urlaub für den Kleiderschrank


Heute kam Mia aus ihrem Spontanurlaub zurück. Und ich saß eine Woche lang allein im Office, gezeichnet von Neid und Fernweh. In dieser Zeit habe ich abgesehen von der Büroarbeit mal wieder viel ...mehr

Unser UBERDING der Woche: GLÜCKLICH hunsrück canvas bag


Die Mädels unter euch werden das kennen. Wenn ihr durch die Stadt bummelt und eigentlich nichts Bestimmes sucht oder braucht und dann "BOOM Zack Boom...!" entdeckt man sein neues Lieblingsteil. Liebe auf den ...mehr

Uber-Shop der Woche: Fourseasons Streetart & Fashion


...tick tack tick tack wer hat an der Uhr gedreht?! Die Jahreszeiten kommen und gehen, das sieht man auch in den Stores und vor allem an unseren Garderoben. Die Wintermäntel machen Platz für ...mehr

Monthly Archives: Februar 2009

SUEI’ der Voyeur!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse, Closet | 1 Comment

Juyan aka SUEI’ arbeitet nun seit geraumer Zeit an seinem Fotoprojekt  “Voyeur”. Wir von Uberding haben ihn begleitet und mit ihm gearbeitet. Seine Gedanken zur Fotografie und seine Arbeitsweise hat uns beeindruckt.

Mia: Juyan, wir kannten uns vor unserem Shootingtermin kaum, doch schnell haben wir gemerkt das du eine ziemlich interessante Person bist! Einige Hintergründe zu deiner Person, machen deine Bilder erst zu dem, was sie sind. Beschreibe dich, und deinen Weg zur Fotografie bitte kurz.

Juyan: Also ich bin Juyan (Duy-Anh) und komme aus Vietnam. Ich studiere Audiovisuelle Medien an der HdM in Stuttgart.
Wie komme ich zur Fotografie… puhh… naja… mein Onkel ist Fotograf und von ihm habe ich vor ein paar Jahren Fotografie als altes Handwerk gelernt (Analoge Fotografie). Das gelernte ließ ich dann erstmal 3-4 Jahre schlummern. Jedenfalls fing ich schon früh an, besser gesagt kleiner Bub Bilder aus Mamas Fashion Zeitschriften anzuschneiden und diese zu sammeln.
Vor ca. 1 Jahr bin ich dann wirklich aktiv in der Fotografie geworden. Ich schieße, nach wie vor, gern Analog, aber als Student ist es kaum noch finanzierbar. Meine Zukunft sehe ich aber eigentlich eher im Film, sprich cinematographie. Fotografie ist eher sowas wie eine Kunst für mich… ich verdiene ja damit auch nix, noch nicht.

Ich weiß ich noch nicht genau ob ich wirklich “voll” in die Fotografie will. Bin da etwas eigen. Ich schieß nur das, was mir gefällt. Wir haben z.B. Mediengestaltung und wir mussten dieses Semester einmal für so einen Auftrag Fotografieren – boah das hat mich angekotzt… wir mussten in der Stadt rumlaufen und… (lacht) .


Mia:
Apropo analoge Fotografie, dein Equipment ist ziemlich außergewöhnlich. Wie kommt es, dass du Kameras von der neusten, digitalen Spiegelreflex, bis hin zur 3 € – Einwegkamera verwendest?

Juyan: Ja, ich denk’ ich hab einfach eine Schwäche für sowas. Als mein Onkel mir Fotografieren beigebracht hat, zeigte er mir seine  Bilder, bei denen er 40-60 Jahre alte Kameras benutzt hatte und ich war erstaunt wie gut diese Bilder waren.
Da ich es ja sowieso Analog gelernt habe, bin ich da auch kleben geblieben. Ich finde man braucht nicht die teuerste SLR um DIE Bilder zu machen. Leute staunen immer wenn ich ihnen zeige mit welche Kameras ich arbeite und sie lachen mich schon etwas aus… weil sie es für einen schlechten Scherz halten.

Klar, digitale Fotografie ist auch was Feines, wenn es schnell gehen soll und es gibt weniger Probleme… beim Film kann vieles schieflaufen… z.B. ist beim Shooting mit dir mein Film gerissen und stecken geblieben – oder das Labor kann deine Bilder versauen, das hatte ich auch schon oft.  Aber das digitale Fotografieren macht mir einfach weniger Spass, weil man einfach abdrückt ohne genau zu gucken. Deshalb schieß ich, wenn ich digital schieße immer vollmanuell mit alten Objektiven wo ich auch Manuell Fokussieren kann.
Apropos Einwegkameras – Wer noch die alte Chuppa Chups Kamera zuhause hat – her damit!

Mia: Und nun zu deiner Fotoserie “Voyeur”, wie kamst du zu diesem Thema und was hat dich während deiner Arbeit inspiriert?

Juyan: Ich schieße momentan drei Serien parallel. Eins davon ist das Thema Voyeurismus… Das Thema ist für mich aber noch lange nicht abgeschlossen und wird mich noch etwa weitere 2 Jahre begleiten. Was ihr hier seht ist nur der Anfang.

Ich mochte schon seitjeher keine gestellten Bilder, wo das Model ihren  “Posekatalog” durchgeht. Die Fotos, auf denen diese Personen sich scheinbar sich unbeobachtet fühlten, fand ich immer am besten – es ist halt natürlich. Speziell zu diesen Thema wurde ich durch diverse Filme & “Filmchen” (jap.) inspiriert aber auch das tägliche herumfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie oft kann man es beobachten, wenn eine, sagen wir mal “reizende” junge Frau die S-Bahn betritt und der Familienvater einfach die Augen woanders hat während die kleine Tochter daneben sitzt… sowas erlebt man tagtäglich. Im Grunde sind wir doch alle Spanner – mehr oder weniger. Das hat mich inspiriert und versuche Voyeurismus und Mode zu vereinen.

Mia: Wie man auf deinen Bildern sieht, haben sie alle ein ganz besonderen Stil, was macht dieser Stil deiner Voyeur-Serie aus?

Juyan: Ich muss sagen, dass ich generell alles andere als Hochglanz Bilder schieße. Ich mags einfach nicht wenn Fotos perfekt sind – denn das ist eine Frage der Technik. Halbdraufgedrückt und alles ist Scharf. Bei dieser Serie habe ich vollmanuell mit einem 35 Jahre alten Objektiv geschossen, wo ich manuell mit Augenmaß fokussieren musste – ich wollte mit der Unschärfe, die Hektik des Voyeurs rüberbringen.  Denn wer hat nicht Angst erwischt zu werden? Hier hab ich auch die Bildkomposition im traditionellen Sinne missachtet, denn der Zuschauer soll durch seine Augen sehen und für einen Voyeur steht das “Opfer” im Mittelpunkt.

Mia: Vielen Danke für das Interview und für deine Anfrage an mich als dein Model (bzw. Opfer hehe). Wir wünschen dir viel Erfolg im weiteren Ablauf deines Projektes!

Street Art aus Deutschland

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

We are lovers! Egal ob aus GB, den Staaten oder sogar aus Deutschland. Überall findet man Malereien, auf den Wänden, den Straßen, Gebäuden, Bussen, Bahnen und und und…

Ob nun banksy oder einfach nur “Müller, Edgar Müller”, atemberaubende street art, heute, aus Deutschland:

urban word

Posted on by Uberding in Arthouse, Sounds | Leave a comment

Auf einem Poetry Slam hier in Deutschland war ich noch nie, würde ich aber mal gerne. In New York organisiert urbanwordnyc.org regelmässig Events auf denen Teenager und junge Erwachsene ihrem Talent freien Lauf lassen können. Sehr fresh, finde ich. Ob die deutschen Slammer auch so ein großes Potenzial haben wie diese junge Lady hier, weiss ich nich. Zora Howard, 13 zum damaligen Zeitpunkt, extrem talentiert, hat alle auf ihrer Seite. Zu recht.

Kind auf Drogen

Posted on by Uberding in Arthouse | Leave a comment

gefunden bei Free the Yazz.

artisticLOFT preview

Posted on by Mia Bühler in Arthouse | Leave a comment

Samstagabend in Stuttgart, fröhlich ziehen wir von Club zu Club. Während Nino liebevoll seine Camera umarmt, lausche ich den typischen Worten der Nacht:

“Ey du, mach ma Pic”
Mädchen umarmen sich, ihre Lippen formen sich zum 0 8 15 Kussmund, Hände zum Peacezeichen oder Eastcoast, Westcoast, künstliches Grinsen.

Typische Partyfotographie, nein, darauf stehen wir nicht.

Um so schöner, dass ich heute voller Freude verkünden darf, dass artisticLOFT dieses Jahr wieder in voller Aktivität glänzt.

Hier in Stuttgart und Umgebung für ihre Partybilder längst bekannt. Nino und Marius. Ubernight!

“Wir sind frei und wir lieben es. Wirre Geschichten – bunte Bilder. Wir erschaffen Originale. Austauschbar sind andere.” So die beiden Jungs über sich. Und ich stimme zu! artisticLOFT Bilder präsentieren das Nightlife in einer erstaunlichen Atmosphäre.

Abtauchen, zurück ins Wochenende, weg vom Alltag.

Qualität beansprucht seine Zeit, da diese Mangelware der beiden, in den vergangenen Monaten war, wurde auf viele Bilder vergebens gewartet. Doch jetzt hat das Warten ein Ende und wir freuen und über 110 bisher ungesehene, berauschende Bilder der letzten Monate! Von dir, mir, uns!

Ab 0:00 Uhr heute Nacht online! Auf artisticLOFT.com! Hier bei uns gibt es jetzt schon einige Bilder zur Vorschau:

diesel ‘s celebration

Posted on by Mia Bühler in Uber | Leave a comment

We’re showing uberlove!

Posted on by Mia Bühler in Closet | Leave a comment

…am 14 ist es wieder soweit. Valentin, Valentin, Valentin, it’s your day.

Wird’s mal wieder Zeit für eine kleine, kreative Aufmerksamkeit für die Liebsten?

wie wärs hiermit:

Diese Shirts gibt’s jetzt bei fashionaire.de zu erwerben.

Doch für euch haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht: Schickt uns eure besten und kreativsten Texte/ Bilder für euren Dude bzw. für euer Babe zum Valentinstag an uberding@freenet.de !

Die kreativsten erhalten eines der “I love- Shirts” exklusive von uns! Zum verschenken oder selbertragen!

Einsendeschluss ist der 10. 02.2009!

We’re showing uberlove!

Facehunter in Deutschland

Posted on by Uberding in Closet | Leave a comment

Können wir im internationalen Vergleich mithalten? Was meint ihr?

http://facehunter.blogspot.com/

Ich bin ein Student…

Posted on by Mia Bühler in Uber | Leave a comment

…holt mich hier raus!

Ich fühle mich hier wie im Irrenhaus! Während ich mir noch den Schlaf aus den Augen reibe und mich über den Kaffeefleck auf meinem, frisch gewaschenen, weißen Shirt ärgere, schreit und quiekt es aus jeder Ecke. Es wird wild mit Begriffen und Formeln um sich geworfen, Karteikarten werden zu jedem der (über 10) Prüfungsfächer angefertigt, Herpes und Stresspickel plagen die Gesichter und ich? Ich sehe unter meiner Tüte Haribo, und den Käse-Karreés (feinstes holländisches Käse-Blätterteig-Gebäck) meine Skripte schlummern, unangetastet in fein, säuberlich zusammengefalteter Mappe. Klar, es ist mal wieder Klausurenzeit.

Ich bin jetzt im 3. Semester meines dualen Studiums angelangt. Wir haben in jedem Semester eine Unmenge an Klausuren vor uns. In jedem Kurs ist es mindestens eine…trotzdem haben wir es bis jetzt immer irgendwie geschafft und meistens sogar noch mit einem Ergebnis das sich wirklich herzeigen lässt! Auch wenn ich wenig Ahnung habe von Creditpoints und der unterschiedlichen Gewichtung einzelner Kurse, der Umstellung von Diplom auf Bachelor, irgendwie ist das doch alles machbar! Es kommt einfach so über einen. Man lässt es einfach über sich ergehen, vertraut auf die Gehirnzellen und das was sie aufsaugen Tag für Tag. Ich verstecke mich doch lieber hinter den Unmengen von Zuckerschlangen-Tüten und meinem längst kalt gewordenem Instand-Kaffee, mich und meine Nerven verstecken.

Nicht vor den Herausforderungen, welche die Prüfungen mit sich bringen, sondern vor Mitstudenten die einander schier die Haare ausrupfen vor lauter Aufregung.

Dies ist ein Aufruf an euch liebe Studenten! Wir haben schon 2 Höllen-Semester hinter uns. Panikausbrüche sind in fröhlicher Gemeinschaft unangebracht und völlig überstürzt! Es sind immerhin noch ganze 4 Tage bis zur ersten Klausur, und…wir haben die BWL doch längst gefressen!

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