Experimental Cinematography: Visual Isolation

Nanu – was ist denn DAS? Dachte ich mir nachdem ich das neueste Projekt von SUEI angeschaut habe. Neben seiner Fotographie ist der junge Mann auch noch experimental Filmer. Klar, SUEI probiert gerne aus – und das mit allen möglichen Arten von Kamera-Equipment, wie ich bereits hier erzählt habe.

Mit diesem Video können wir nun einen Vorgeschmack zu seinem aktuellen (okay, SUEI hat mehrere aktuelle Projekte)
Projekt “visual isolation”  bekommen. Sehr abstrakt,
und auch leicht verwirrend – so ganz ohne Wort und Ton!?

Wir wollen mehr!

Mia: Du hast mir dein experimental Video gezeigt, ich bin verwirrt. Erzähl uns doch was über dein Projekt!

Juyan: Durch das Studium bin ich ziemlich stark in Kontakt mit der Filmbranche gekommen und wollte meine Fotografie mit Bewegbilder kombinieren, was unglaublich schwer ist, da das Denken zwischen Fotografie und Bewegbild unterschiedlich sind. Mit meinem experimental Projekt taste ich mich sozusagen an die Bewegbilder heran.

Der Look ist sehr Raw & Dirty zum einen weil ich mir die Kamera sozusagen selbst gebastelt habe zum anderen mochte ich schon nie so wirklich saubere Bilder, deshalb kommt es mir gut entgegen. (meine härtesten Kritiker behaupten ich solle die Mattscheibe sauber machen)

Mia: Was willst du mit “visual isolation” ausdrücken?

Juyan: Nunja, das ganze Thema ist ziemlich abstrakt.
Es geht im Kern einfach darum, das Visuelle zu isolieren und es auf einen
wirken zu lassen. Da ich auf Ton verzichte,
lasse ich den Zuschauer entscheiden was für eine Musik im Hintergrund
läuft oder auch nicht. Die Interpretation überlasse ich den Zuschauern.

Ich will den Zuschauer meinen Blick durch die Kamera ermöglichen, so wie ich das Model sehe, denn jeder hat eine andere Art des Sehens. Ich habe keine feste Vorstellung, ob ich das Tonlose beibehalte oder auch nicht, ich lasse die Idee einfach Zeit um sich selbst zu entwickeln.

Mia: Sehr fresh, erst dürfen wir durch die Augen eines Voyeurs sehen, und jetzt durch die des Mannes hinter der Kamera höchst persönlich! Wir freuen uns auf die weiteren Entwicklungen! Danke!

Posted on by Mia Bühler in Arthouse

About Mia Bühler

Mia, eine Mischung aus der schnellsten Internetverbindung und unwiderstehlichsten, aber leisesten Mittelpunkte des Wunderlandes. Sie hört auf den Namen Mia Bühler, nicht immer auf Andere, dafür auf das Bauchgefühl. Sie wurde mit ihrem Talent die Onlinewelt zu regieren im Schwabenländle, wahrscheinlich in einer Computerfabrik in der Mittagspause zwischen Deadlines und Maultaschen, geboren. Sie weiß, dass das Leben mehr als nur Arbeiten bietet und deswegen liebt sie ihre Arbeit. Sie wohnt in Stuttgart und als Junior Manager of Online Marketing & PR überall. Ihretwegen lag ich (Andrea) schon oft lachend auf den Boden. Sie ist mein Zwilling und oftmals lagen wir zusammen wach, heckten neue Ideen aus, versuchten uns mit Koffein wach zu halten oder verwirrten unsere Zuschauer. Mia, eine Minimalistin, die liebt was sie macht und zum Uberleben nur Kaffee, Augentropfen und eine schnelle Internetverbindung braucht. Sie kreiert Visionen mit Illusionen und haucht der neuen Wirklichkeit mehr Herz ein, als sich manch einer vorstellen kann. Ein euphorisches Energiebündel, das ohne Ladekabel nie aus dem Haus geht, dass beschreibt sie am Besten. Professionell schaut sie auf die Möglichkeiten und kann auch die Klappe halten, um ihr Herz sprechen zu lassen. Mia und Uberding sind von Anfang an ein leidenschaftliches Liebespaar. Kontakt: mia@uberding.eu www.miabuehler.com

4 Responses to Experimental Cinematography: Visual Isolation

  1. Lu

    awww sina und dennis… :D sher gut gemacht!

  2. yaw

    stuttgart we go hard! stuttgart we go! hard stuttgart we go hard! Smile Sb Family

  3. Yasmin

    find ich interessant. mehr mehr mehr :D

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