Robert Indiana und die Liebe

1000 Mal kopiert, 1000 Mal ist nichts passiert. Auf die Liebe gibt es kein Copyright. Das spürte der amerikanische Popart Gigant Robert Indiana in den 60ger Jahren am eigenen Leibe.Variationen in Form, Farbe und Material existieren zu einer Zahl, die Indiana nicht einmal bekannt ist. Über was ich eigentlich schreibe?

via lunaspace.files.wordpress.com

Über den wohl bekanntesten Schriftzug des Wortes “LOVE”, mit dem zur Seite gekippten O. Dieser Schriftzug, welches eigentlich nur eine kleine Auftragsarbeit des damals noch so jungen Künstlers war, machte ihn zu einer der amerikanischen Heros der Pop Art Geschichte. Neben Andy Warhol, ist Indiana für mich einer der ganz Großen der Pop-Art-Kultur (mehr zum Thema Pop Art gibts hier).

Jährlich treten unzählige, neue Interpretationen des Indiana Motivs “LOVE” auf dem Markt auf. Ob als Kuchenbackform, Postkarte oder Sabberlatz. Ein wachsames-popart-begeistertes Auge findet ihn überall. Das bekannteste Layout des wohl bedeutendsten Wortes.

Man möchte glauben Robert Indiana hat dadurch eine Weltherrschaft an sich gerissen, tausende von Dollar für dieses bekannte Motiv verdient – doch das ist leider Mumpitz. Indiana verlor noch bevor dieses Werk eine solch großartige Präsenz gewann die kommerziellen Nutzrechte daran. Dass das Wort “LOVE” nicht urheberrechtlich geschützt werden kann ist klar – doch durch die Auftragsarbeit zu diesem Werk gehörte das Copyrightvermerk dem Museum of Modern Art.

via www.wikipedia.de

Trotzdem – spätestens nach diesem Blogpost ist es dem ein oder anderen hoffentlich wieder in Erinnerung gerufen worden, von wem dieses Werk wirklich stammt.

Posted on by Mia Bühler in Arthouse

One Response to Robert Indiana und die Liebe

  1. yaw @ smile sb

    wenn smile sb vier buchstaben hätte gäbs es schon längst ein rip off davon…

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