Frisch aus der Druckpresse ist nun auch die re.flect 02/09 zu haben. Und wir sind neben kessel.tv auch wieder mit am Start.

Also liebe Stuttgarter und Umgebung, nichts wie ran an den Speck!
Frisch aus der Druckpresse ist nun auch die re.flect 02/09 zu haben. Und wir sind neben kessel.tv auch wieder mit am Start.

Also liebe Stuttgarter und Umgebung, nichts wie ran an den Speck!
Ich freu mich Stuttgart für ein paar Tage zu verlassen, und schicke liebe Grüße aus dem Flughafen. Sitzen startklar in der Wartehalle und freuen uns auf die Hansestadt!


Mehr von unserem Hamburgtrip hier und auf randbezirk in Kürze!
Wunderbare Fotos aus Japan gibt es auf dem Blog von Yuji Mori. Hier muss man kein Wort verstehen, die Bilder sagen genug.
Foto via Yuji Mori
Schwimmen, plantschen oder einfach nur faul in der Sonne liegen, ist für mich Sommerkind das Schönste! Doch mein Badenixenoutfit habe ich für die kommende Saison noch nicht gefunden.

Sexy und sportlich soll es sein! Aber auch praktisch und seinen Sinn erfüllen sollen die kleinen Stoffteilchen. Geboten ist diese Saison viel, von Bikini über Badeanzüge oder sowas Zwischendrin. Ich Durchstöber die Shops seit geraumer Zeit nach meinem Traum Ding, wurde bis jetzt aber noch nicht fündig.
Nette Exemplare finde ich zum Biespiel diese hier:




Nach einem langen Tag in der Uni sitze ich in der S-Bahn, mit meinen Kopfhörern in den Ohren, die Musik überschallt die Geräusche der überfüllten Bahn. Mit dem Kopf an das Fenster gelehnt sehe ich Menschen ein und aussteigen. Suchend und hektisch umherblickend, als ob die Welt gleich ohne sie abfährt.
Es kommt vor dass sich Mütter mir gegenüber wild unterhalten. Ich sehe wie sich ihre Mimik im sekunden Takt ändert und sie aufgebracht gestikulieren. Vielleicht reden sie angeregt über das Schulverhalten ihrer Kinder, oder das geplante Essen am Folgetag. Irgendwann fangen sie an in ihren Handtaschen zu wühlen, nach einem Pack Papiertaschentücher, oder der Tube Handcreme. Dabei entwenden sie allerhand Kleinkram den sie auf dem blauen Sitz nebenan legen.
Auf der anderen Seite sitzt ein älterer Herr. Nervös zuckt er mit dem Kopf und reibt immerzu den Saum seiner Umhängetasche zwischen Daumen und Zeigefinger. Ich stelle mir vor wie er nach einigen Wochen da sitzt, mit einer neuen Tasche. Weil er solande den Stoff zwischen Zeigefinger und Daumen spüren muss, bis ein Loch entsteht.
Ich werde vom Kleinkind gegenüber aus meinen Gedanken gerissen. Wild brüllt es um sich, strampelt mit seinen Minibeinchen gegen mein Knie. Peinlich berührt versucht die Mutter das Kind vergebens zu beruhigen. Flüsternd versucht sie den menschlichen Instinkt des Kindes zu verdrängen. Die Pausbäckchen färben sich rot.
3 Männer steigen in die Bahn. Ich nehme meine Kopfhörer ab, um mich von der Musik in der S-Bahn beglücken zu lassen. Südeuropäischer Abstammung laufen sie mit ernster Miene aber versucht- fröhlich klingender Seemannsmusik durch den Mittelgang. Hintenweg einer, mit der verrosteter Sparbüchse, scheppernd. Sind sie an mir vorrüber, stellt ich dann doch nicht den Drang ein, ihnen in die folgenden Wagons zu folgen um mich erneut 30 Sekunden von ihrer Musik berauschen zu lassen.
Blicke wenden sich ab, die meisten Mitfahrer versuchen Anschein zu machen, als ob sie die laute Musik, direkt neben ihnen gar nicht wahrnehmen. Schnell aus dem Fenster schauen, nur keinen dieser bettelnden Blicke einfangen. Und erst recht kein Kleingeld in die verrostete Dose stecken – denn, man möchte ja niemand ermutigen.