Jugendworte 2009 – werd ich alt?!

Posted in Outside, Uber by Mia Bühler | Tags: ,

via www.medien-mittweida.de

Liebe Leser,

kennt ihr dass, wenn man auf einmal den Drang hat einen Blogpost mit “Liebe Leser” zu beginnen? Oder wenn man sich ernsthaft fragt wie alt man ist? Bin ich nun 22 oder 21? Oder wenn man im Club steht, und plötzlich gar nicht mehr das Kücken ist. Samstag Abends findet man sich plötzlich mit der Freundin im kuschelig, beheizten Café anstatt wilde Moves auf der Tanzfläche hinzulegen.

Okay es ist nicht immer so. Aber manchmal kommt es schon vor. Muss ich mir Sorgen machen? Bin ich nun nicht mehr hip oder “bam”!? Ich, als Jüngste der Uberding Blogger verfasse heute diesen Blogpost. Also kann es sich ja nur um ein Irrtum handeln und allen anderen geht es genau so.

Langenscheidt hat die Jugendworte des Jahres 2009 gefunden…und von den Top 5 – kenne ich (aller höchstens) eines. Wie seht ihr das?

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6 Comments to “Jugendworte 2009 – werd ich alt?!”

  • hm ganz ehrlich, ich bin 32 und ich kenn eigentlich alle… bam kommt z.b. aus wien, von den “krocha”, dortige techno-jugend-kids bewegung

    hier der krocha

    http://www.kessel.tv/bam-oida/

    und gut rumhartzen, das sagt man ja schon lange… wie auch pisaopfer oder rudelgucken… bankster ist halt neu

  • außer das mit dem Pisa kommt mir da nichts bekannt vor. und ich bin noch jünger :-D

  • Haha don’t worry kenn kein einzoges davon. und ja winter ist es besonders schlimm!

  • [...] Jugendworte 2009 – werd ich alt?! Um ehrlich zu sein versteh selbst ich nicht mal mehr die Jugendkultur. Klingt für mich nach Bahnhof und ‘ner komplett neuen Sprache. [...]

  • Einerseits hatte ich nie das Gefühl, dass diese Listen, die wohl eher der allgemeinen Die-Jugend-ist-noch-schlimmer-als-letztes-Jahr-Empörung zuträglich sind, überhaupt die Realität abbilden. Da geht es doch eher darum, welche Worte an sich “cool” (oder “knorke” oder “phat” oder “stylah” sind – weniger, ob der einzelne sie auch tatsächlich im Sprachgebrauch verankert hat.

    Andererseits: Bisher hatte ich nie das Gefühl, einer Generation angehören zu wollen, die sich mit immer dämlicheren Wörtern übertrumpft. Ich bin zwar auch in den besten 20ern, aber auf dieses pubertäre Jugendgefühl verzichte ich mit Dank und Gruß und such mir einen Club, wo ich mit dieser Ansicht nicht allein bin.

  • Wenn man bam als “bäm” ausspricht, dann verwende ich das auch. Die anderen kenne ich nur aus der Zeitung. Und ich bin neunzehn, also genau das Jugendwörteralter. Aber die Wörterbücher sind eh ganz komisch. Manchmal frage ich mich, ob sie nur 12-jährige Ghettokiddies befragen.

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