Adventsaktion Uberding – 18.Dez – bcaptured

Vorgestellter Blog heute: bcaptured

Frage 1: bcaptured ist dein Fotoblog. Was blogst du am liebsten und wie lange fotografierst du selber schon?

Das Blog gestartet habe ich als eine Art Inspirationssammlung, daher blogge ich meistens Fotos, die mich inspirieren.

Mit der Zeit habe ich dann angefangen, auch meine eigenen Bilder zu zeigen, sofern sie mich selbst inspirieren oder begeistern. Irgendwann hab ich dann angefangen, meinen Tumblr als Art Tagebuch zu nutzen, auf dem ich alles poste, was mir so passiert, mich beschäftigt und inspiriert. Dabei hat alles eine gleiche Wertigkeit.

Am Ende eines Monats und nun zum ersten mal auch, Jahres, klicke ich mich immer durch die Seiten und erinnere mich. Das ist ein schönes Gefühl.
Angefangen zu fotografieren habe ich eigentlich schon als Kind, nur damals war das eher um Augenblicke festzuhalten und Erlebtes Jahre später noch einmal erleben zu können. Übers Malen und Zeichnen bin ich dann zum ambitionierten Fotografieren gekommen, weil ich für Ersteres keine Geduld mehr hatte.

Dann ging alles seinen Lauf, Ausbildung, viele kleine Nebenjobs, die Erfahrung dass ein Bürojob nichts für ich ist und daher nun seit März die Selbstständigkeit.

Frage 2: Du wirkst bei freunde von freunden mit. Für alle die diese Seite noch nicht kennen, was ist das für ein Projekt und welche Rolle spielst du dabei?

Freunde von Freunden ist ein Projekt von NoMoreSleep™ und mir, bei dem es darum geht, Berliner Menschen vorzustellen und zu zeigen, wie diese wohnen und arbeiten.

Jeder schaut ja gern bei anderen ins Fenster und jeder kennt den ein oder anderen Menschen in seinem Umfeld, bei dem er gerne mal Mäuschen spielen würde. Während Timmi von NMS die Interviews führt, gehe ich auf Entdeckungsreise in den Wohnungen und versuche fotografisch die Atmosphäre der Wohnung und den Bezug zum Menschen einzufangen.

Das Projekt ist inzwischen wirklich eine Herzensangelegenheit und es ist unglaublich schön, dabei soviele interessante Menschen und Wohnungen auf eine so intime Art und Weise kennenzulernen.

Frage 3: Du hast vergangene Woche ein schönes Bild von einem Weihnachtsbaum gepostet, was bedeutet Weihnachten und die damit verbundene Stimmung in Haus und Stadt?

Weihnachten hat für mich die letzten 10 Jahre vor allem eins bedeutet, Stress. Ich hab die meiste Zeit neben dem Abitur, der Ausbildung und dem Studium im Einzelhandel gearbeitet und quasi ab Mitte September Weihnachten erlebt. Wenn man nicht mehr zuhause wohnt und die Eltern getrennt sind, dann ist Weihnachten an sich auch ein einziges Herumgefahre und man kommt kaum zur Ruhe.

Dennoch ist Weihnachten für mich ein sehr besinnliches Fest und ich verbinde damit viele schöne Kindheitserinnerungen, Momente der Freude und das Gefühl, zuhause zu sein und geliebt zu werden. Ich habe bisher jedes Jahr seit ich lebe Weihnachten mit meiner Familie verbracht und auch wenn das nicht immer so besinnlich war, bin ich doch sehr froh, dass dies immer noch möglich ist. Nach 10 Jahren hat nun der Weihnachtsbaum in meine eigene Wohnung Einzug gefunden.

Damit hab ich also meine eigene Weihnachtstradition gestartet und mir die Möglichkeit geschaffen, mich beim Schmücken und anschauen der Lichter, wieder als Kind zu fühlen. Vor allem freut es mich, dass ich zum 4. Advent mit meiner Familie nun endlich mal unter meinem Weihnachtsbaum sitzen kann und meine Mutter sich einfach nur zurücklehnt und mich zur Abwechslung mal den Kaffee eingießen lässt. :)

Posted on by Uberding in Arthouse

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