Make me mine Nr. 2 – Selcuk Yasar

Jeder von uns kennt die Situation, dass einem alles über den Kopf wächst. Schmerzen der Vergangenheit marschieren ungewollt in die Gegenwart. Und nur die Frage: „Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen?“ bleibt offen.

Man möchte den Gefühlen freien Lauf lassen, in den eigenen vier Wänden man selber sein und die Mauer vor dem Herzen für einen Moment im Augenblick einstürzen lassen.
Aber nichts passiert!
Dabei hat man den Schauplatz mit Requisiten ausgestattet, ein Sofa, links davon die Taschentücher. Nichts! Keine Reaktion von einem selber! Man spürt die totale Leere und Antriebslosigkeit.

Hektisch sucht man die nächste Kippenschachtel in der Schublade und findet plötzlich Fotos, die das Gefühlte in Bilder kleiden.

Fotos von meinem Kumpel Selcuk Yasar aus Stuttgart. Bilder haben manchmal die Kraft, Wörter zu ersetzen.
Im Bann der Bilder tippe ich seine Internetseite hektisch ein und finde dann mich selber in seiner Fotoliste, mein Antrieb, alles was ich bin und lebe, in einem Bild.

WOW, mir bleibt die Spucke weg. Eine echte Freundschaft die über Bilder und Worte transportiert wird. Danke Seli.
Ein Blickwinkel den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Selcuk ist selber kein Freund von Fragen oder Darstellung und bleibt lieber hinter der Kamera, was ich respektiere.
Für mehr Informationen oder seine wertvollen Arbeiten geht es hier lang:

www.ikonion.de

Posted on by Andrea Cruse in Arthouse, Uber

About Andrea Cruse

Andrea, ein Mix zwischen Wirbelwind und Rakete verbreitet mit großer Freude Lachtränen, Hoffnung und Schmunzeln. Die junge Frau hört auf den Namen Andrea Cruse und ihr Licht erstrahlte 1980 in der Seestadt Bremerhaven die Welt. Andrea und ihr Talent zum Schreiben wuchsen im Norden Deutschlands heran. Nach einem vierjährigen Aufenthalt in Stuttgart 2006 wieder in den hohen Norden zurückgekehrt, pendelt sie als freie Autorin zwischen Geburtsort und Wahlheimat Hamburg. Die freie Schriftstellerin berühren Menschen der unterschiedlichsten Alters- und Sozialenschichten mit Poesie, Märchen, Stift & Papier und natürlich der sehr ehrlichen, direkten Art. Ich kann nicht anders als zu lächeln, wenn ich (Mia) ihr begegne. Einige Zeit haben wir schlafend neben einander verbracht, andere Zeiten sitzend mit einem Becher Kaffee nach dem anderen. Kaffee, Süßigkeiten, kritzeln, denken, tippen. Heute gehört Frau Cruse zum Uberding wie das Schnitzel zur Panade. Seit 2009 begeistert die Uberlebensküstlerin Andrea mit ihrer taff-ehrlich-norddeutschen Art auch die Uberdingleserschaft. Eiskalt und doch Herz erwärmend. Sie vollbringt Wundervolles und ist doch ein Mensch wie du und ich. Ja, Menschlichkeit ist für alle da und der passenste Wortwahl, die junge Frau zu beschreiben.

One Response to Make me mine Nr. 2 – Selcuk Yasar

  1. catharina

    Schöne Fotos.

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