Man möchte auf den ersten Blick meinen, dass im Moment alle draußen sitzen und das erste Bier genießen. Auf den zweiten Blick folgt die Erkenntnis. Niemand hält inne. Schnell muss es gehen und wenn die Kellnerin nicht flott genug ist, wird prompt gemeckert.
Dabei bekomme ich Fernweh und spüre meine eigene Rastlosigkeit. Obwohl in meiner Stadt, Hamburg, alle Kontinente vertreten sind und man an jeder Ecke eine andere Sprache hört, sehne ich mich an einen Ort an dem keiner meine Sprache spricht…
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Früher, als kleines Mädchen, bin ich in solchen Situationen direkt zum Hafen spaziert, schaute mir die Container an und phantasierte mir abenteuerliche Geschichten zusammen.
Naiv dachte ich damals, dass ich mich in so einem Container verstecken könnte und am anderen Ende der Welt landen würde. Dass man mich dort mit offenen Armen empfangen, die Kommunikation mit Händen und Füßen stattfinden würde und den Rest schon die Menschlichkeit regeln könnte.
Gerade jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen den Stadtpark begrüßen, man die Vogelstimmen im Wechsel mit den Möwen hören kann und die frische Brise bis zu unserer Haustür den Duft von Ebbe und Flut heranspült, sollte man inne halten. Das sind die Momente, in denen man Kraft für das Folgende tanken kann.
Sicher ist mir die Lage vieler meiner Mitmenschen bekannt und ich möchte sie nicht verherrlichen, aber genau deswegen wird es Zeit sich wenigstens für einen winzigen Moment auf das Schöne zu konzentrieren und wieder nach vorne zu blicken.
Vielleicht könnte die Sichtweise eines Kindes Wunder bewirken. Mit ihr ist es möglich sich über Kleinigkeiten zu freuen und zu genießen.
Momente voller Menschlichkeit im Augenblick sind zum genießen da!!!








Geht mir nicht anders.Wünsche mir mehr “Entschleunigung” für meine Mitmenschen.
wahre worte meine liebe!