LÓreal Colour Trophy – buntes Bündel Kreativität

Ende April haben sie in vier Städten Deutschlands stattgefunden- die Regionalfinale von Deutschlands grösstem Colorations Wettbewerb.

In Stuttgart, Düsseldorf, Hannover und Leipzig schaute sich die prominente Jury (u.a. Hair and Make up Artist Boris Entrup, Star Friseurin Marlies Möller) die Farben und Kreationen auf den Köpfen der Models aus drei verschiedenen Kategorien an: Young Star, Men und Women.

Bewerben kann sich bei der Colour Trophy jeder Friseur, der über ein Model, eine Idee und wundervolle Farbe verfügt. Der komplette Look des Models muss schon für die Bewerbung umgesetzt werden- anhand eines Fotos entscheidet sich dann die Jury, wer am Regionalfinale teilnehmen darf. Die Teilnahme lohnt sich allemal, denn es steht nicht nur ein spanndender Tag mit vielen weiteren Künstlern auf dem Programm, von den man sich inspirieren lassen kann. Wer in der Kategorie Women das Rennen für sich entscheidet, gewinnt ein professionelles Fotoshooting mit anschliessender Veröffentlichung in der Vogue im Wert von ca 20.000 Euro. WoW!

Isabell Lüddecke und ich arbeiten seit langem als Fotografin mit Make up Artist zusammen. Als die Colour Trophy dieses Jahr vor der Tür stand, flaxten wir über eine Teilnahme am Regionalfinale. Mit Imke Wypior als Friseurin, Isabell als Make up Artist und ich mit neuen, kurzen Haaren wollten mal sehen, was passiert wenn wir uns bei dem Wettbewerb vorstellen. Und Zack stand der 27. April vor der Tür. Mit 19 weiteren Bewerberinnen nahmen wir in der Kategorie Women Teil- am Schluss wurden 2 Teilnehmer Teams ausgewählt, die am 23.Oktober beim Finale in Berlin dabei sein werden.


Nachdem wir “Models” völlig ungeschminkt am frühen morgen ein Laufstegtraining absolvierten und eine Gruppenchoreografie einstudierten, hiess es erst mal: Warten. Warten auf den Startschuss. Denn als dieser fiel, hiess es für jedes Team: 45 Minuten für Haare, Make up und in die Kleider hüpfen. Danach wurde jedes Model einzeln zur Jury in einen seperaten Raum gerufen, es wurden ein paar Fragen gestellt und die Haare aus jedem Winkel begutachtet. Mir persönlich war Marlies Möller unglaublich sympathisch.

Am Abend dann fand die Modenshow statt. Einzeln und in der Gruppe präsentierten die Models Ihre Looks. Es hat superviel Spass gemacht, besonders, so eine Veranstaltung mal aus anderer Perspektive zu erleben. Leider sind wir am 23.Oktober nicht in Berlin dabei, haben aber tolle und besondere Erinnerungen an einen bunten Tag.

Posted on by Nina Stiller in Arthouse

About Nina Stiller

Ich schlafe in Braunschweig, meistens Nachts, oft kurz ;) Fotografie nenn ich mein Beruf. Mein Stil und meine Werkzeuge: sehen gerne das, was man mit den Augen nicht so wahrnimmt. Und wenn ich das wahrnehmen kann hilft mir meine EOS 5D MarkII das irgendwie doch sichtbar zu machen..mein Lieblingswerkzeug ist mein Versteck hinter meiner kleinen eckigen Freundin..mit ihr kann ich Menschen sehen. Gute und nicht so gute. Einfache und schwierige. Halt: Menschen. Gib mir Fünf. (ein Strahlen, ein Blick, einen Ausdruck, eine Leere, Vertrauen.) Kunst für mich ist der Ausdruck von etwas eigenem. Mut. Anders sein. Verrückt sein und sich gegen die Regeln der Gesellschaft zu trauen, das zu zeigen, was man liebt. schreiben bedeutet Emotionen und Eindrücke in Worten auf Reise zu schicken. Ich geh nie ohne Airwaves Kaugummi Kirsche aus der Tür. 3 Wörter die mich am Besten beschreiben: das ist schwer. Ohne mein Banana Shampoo vom Body Shop bin ich ein Struppelpeter mit Borsten. Uberding & ich sind Kumpels die zusammen entspannen und gemeinsam lautstark losziehen können. Ich sag es jetzt bevor es zu spät ist: Go for it!

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