Blätter voller Sex – kein Witz!

Heute ist es der Tag gekommen, um mal wieder die Buchläden eures Vertrauens zu stürmen. Warum fragt ihr euch? Paula Lambert bestätigt, was viele Frauen nur denken aber nicht aussprechen: Keine Panik, ich will nur Sex: Auf der Suche nach dem Mann für jede Lage!!

Wir hätten hier jetzt den Klappentext abdrucken können, damit ihr wisst wovon das Buch handelt, aber das machen die Anderen schon. Wir haben ihr lieber folgende Fragen gestellt:

Beim Titel ist mir sofort das Buch „Feuchtgebiete“ eingefallen! Was unterscheidet dein Buch davon?

Paula: „Feuchtgebiete“ ist ein fiktiver Roman. Die Geschichten in meinem Buch habe ich alle selbst erlebt. Also, abgesehen davon, dass wir beide in Druckbuchstaben schreiben und Sex drin vorkommt, gibt es eigentlich keine Gemeinsamkeiten. Analverkehr kommt nämlich nur sehr periphär vor – im wahrsten Sinne des Wortes.

Warum sollte man sich das Buch kaufen?

Paula: Weil es diese Kombination von Sex und Komik bisher nicht gibt. In Deutschland wird Sex ja eher als etwas sehr ernstes betrachtet. “Sei still, ich muss mich konzentrieren! Ich versuche hier Sex zu haben!” Dabei ist Sex an sich schon etwas sehr komisches, wenn man es genau betrachtet. Und am komischsten ist es, wenn es total in die Hose geht, weil der Mann irgendwie seltsam an einem rummacht – von einigen dieser Erlebnisse handelt das Buch.

Deine persönliche rasche Beschreibung?

Paula: Im Grunde ist es eine persönliche Vendetta gegen die Pfeifen zwischen meinen Schenkeln. 15 Liebhaber, die meine Orgasmuswahrscheinlichkeit von 100 Prozent auf nahezu Null gesenkt haben – denn ich bin da durchaus begabt. Sie haben eine grauenhafte Technik und schrauben an einer Klitoris herum, als würden sie verzweifelt einen Song auf ihrem iPod suchen … am besten ich nenne mal ein paar aus dem Inhaltsverzeichnis: der 26-Sekunden-Mann, der Fetischist, der Marathonmann, der Winzling. Es ist aber nicht halb so männerfeindlich, wie es sich anhört. Obwohl…

Wie kamst Du auf die Idee für das Buch?

Paula: Ich habe viel Sex gehabt in meinem Leben. Natürlich hätte ich über die ganzen tollen Liebhaber schreiben können. Aber wäre das nicht langweilig? Was bespricht man mit Freundinnen, nachdem man einen One-Night-Stand hatte und worüber lacht man? Über die ganzen bescheuerten Sachen, die so passieren. Es ist wirklich sehr lustig geworden.

Was denkst Du wer deine Leser sind und welche erhoffst Du Dir?

Paula: Ursprünglich dachte ich: Was machen nur die armen Sex and the City-Fans jetzt, mich eingeschlossen. Aber inzwischen glaube ich, dass das Buch auch für Männer perfekt ist. Die können sich schlapp lachen über sich selbst und dabei was lernen. Was wiederum den Frauen zugute kommt, keine Frage. Ich denke an das Wohl aller!

Es geht das Gerücht um, dass sich zwei der Männer, die im Buch vorkommen und andere Männer zu einer Sammelklage zusammentun wollen. Ist das wahr?

Paula: Das Gerücht habe ich auch gehört. Die Seite heißt www.stoppt-Paula.de

Natürlich ist das vollkommen lächerlich. Ich habe alle Männer so verfremdet, dass sie sich gar nicht erkennen können. Ich kann mir außerdem nicht vorstellen, dass sich irgendeiner der Herren öffentlich hinstellt und schreit “Ich habe gar keinen so kleinen Penis!” oder “Es stimmt gar nicht, dass ich sie zum Vögeln immer in eine Schlammgrube schleppen musste! Ich kann auch im Bett, aber ich mag das Gefühl von Käfern auf meiner Haut!” Glaub ich einfach nicht.

Wie geht es jetzt für Dich weiter?

Ab August startet meine Kolumne in der GQ wieder – diesmal ist alles anders und noch schöner!

Paula Lampert

Paula Lambert

Paula wurde 1974 geboren und arbeitet jetzt in der Kommunikationsbranche. Davor hat sie Spielzeug verkauft, im Supermarkt Regale eingeräumt, als Zimmermädchen gearbeitet und dabei eine Menge Männer kennen gelernt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen! Das Buch „Keine Panik, ich will nur Sex“ von Paula Lambert ist im Heyne Verlag erschienen und in jeder gut sortierten Buchhandlung eures Vertrauens erhältlich. Wenn ihr uns eure witzigsten Sexabenteuer erzählt, bekommt ihr noch eins von drei Exemplaren, die uns der Heyne Verlag zur Verlosung gestellt hat. Keine Scham, wir fordern das Sixpack der Lachmuskeln bis zum 20.06.2010

Posted on by Andrea Cruse

7 Responses to Blätter voller Sex – kein Witz!

  1. Pingback: Nach Sommerhin folgt Sommerlektüre - Mia Buehler - ArtSchoolVets

  2. Michelle

    Beim spazieren gehen in Wald entdeckte ich einen VW Käfer . Als ich näher kam merkte ich das der Wagen hin und her wippte. Alles was ich sah war ein nackter Hintern und Beine. Ich konnte mir vor lachen kaum noch halten.

  3. Charlyna

    Meine Witzigste Sex-Geschichte war, als mein damaliger Freund beim Sex einen totalen Lachanfall bekommen hat, mitten drin, danach wars das dann mit Sex.

  4. Hexi

    Als wir jung waren, wollten wir auch mal das ein oder andere ausprobieren. Und kamen wir auf die Idee, es auch mal mit Lebensmitteln auszuprobieren. Aber was? Wir haben uns dann ganz klassisch für die Sprühsahnen-Variante entschieden, die noch vom letzten Erdbeerkuchen im Kühlschrank stand.
    Ich fing also an, ihn am ganzen Körper mit der Sahne einzusprühen, gab mir wirklich Mühe, mit schönen Mustern, bis sein ganzer Oberkörper mehr oder weniger bedeckt war.

    Doch als ich dann die Sahne anfing abzulecken überkam mich ein leichter Schauer und ich fragte mich, wie lange genau es schon her war, dass wir den Erdbeerkuchen gegessen haben. Die Sahne war wirklich ungenießbar. ..

    Tja, leider musste mein Freund nun alles unverrichteter Dinge wieder abwischen, und ich konnte mich kaum halten vor lachen. Spaß hatten wir dann trotzdem noch, aber nicht so wie eigentlch geplant. Und die Sahnenummer haben wir nie wieder probiert…

  5. uschi graf

    ich hatte in jungen jahren mal sex im auto, abends im wald…
    war auch alles ganz witzigund neu und aufregend – bis der forstbeamte an die scheibe klopfte und uns nett grinsend aufforderte bis in 30 minuten verschwunden zu sein und die ferkeleien im wald wieder den wildschweinen zu überlassen…

    peinlich, peinlich…

  6. Sandra

    zu meinen AuPair Zeiten hatte ich mit meinem dortigen Freund ein nettes Stündchen im Wagen seiner Mutter. Bei meinem nächsten Besuch bei ihnen zuhause fragte sie dann: “Sag mal, trägst Du heute wieder Turnschuhe?” Ich “Nein, HighHeels” Sie darauf: “Okay, ihr könnt mein Auto nehmen – die Schuhe machen nicht so große Abrücke an den Scheiben!”
    Hilfe – das war mir dermaßen peinlich….

  7. Chrizzle

    Ich habe eine Zeitlang in einem Wohnheim gewohnt. Mein Zimmernachbar war son kleiner Weiberheld. Ich bin aber im allgemeinen nicht so leicht zu haben in Sachen Sex. Rumknutschen und Rummachen allerdings war schon drin. Nachdem er mich Wochenlang bearbeitet hat, besser gesagt versucht hat mich mit allen Mitteln zu verführen, (worin er ziemlich gut war) war es nun doch soweit das wir Sex hatten. Wie gesagt war er ziemlich gut, auf meiner Liste der besten Küsser auf Platz eins und auch so echt talentiert. Die Große Lachnummer war dann, dass er, als wir Sex, hatten nach zwei Minuten gekommen ist und ich echt entäuscht war, da ich sehr große erwartungen, nach all der Mühe die er sich gegeben hat, hatte … ja da war der Sex eine komplette Null-Nummer :D

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