Für alle, die es immernoch nicht mitbekommen haben: Polaroids sind nicht totzukriegen!
Wie Uberkollegin Phila in ihrem neuesten Post schon sagte: Retro-Kameras boomen.
Wie allerdings meisterhafte Polaroid-Aufnahmen aussehn können, weit ab von dem was jeder von uns hier und da schon geschossen hat, können all jene, die sich dieser Tage in München oder Düsseldorf aufhalten nun bestaunen.
Dort laufen Ausstellungen der Polaroid Kollektion von Uberkünstler Julian Schnabel, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind.
Photo via nrw-forum.de
Der amerikanische Künstler Julian Schnabel wurde in den 80ern durch seine “plate paintings” bekannt und hat bereits in jedem wichtigen Museum und jeder großen Gallerie der Welt ausgestellt.
Er ist ohne Frage einer der begehrtesten und bekanntesten Künstler unserer Zeit. Ganz nebenbei ist er seit Mitte der 90er auch als Filmregisseur tätig und hat auch dafür schon einiges an Auszeichungen eingeheimst ( „Schmetterling und Taucherglocke“ dürfte einigen ein Begriff sein. Falls nicht: Nachholen! ).
Die Polaroids, die nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden und die der Amerikaner mit einer 20 x 24 Inch Polaroid Kamera aufnahm, sind von einer sehr angenehmen Wärme und Leichtigkeit. Sehr persönlich, fast schon poetisch.
Photo via nrw-forum.de
Schnabel hält in ihnen sein Leben fest- er zeigt seine Familie, sich selbst, seine Ateliers in Brooklyn und Manhatten und natürlich eine ganze Reihe seiner prominenten Freunde wie Lou Reed, Takashi Murakami, Mickey Rourke, Christopher Walken und viele mehr.
Die schwarz-weiß Aufnahmen wirken ein bißchen, wie aus einer anderen Welt und entfalten einen ganz eigenen Zauber, wenn man sich die Zeit nimmt sich auf sie einzulassen.
Julian Schnabel selbst sagt, dass seine Bilder der Meditation dienen, dass sie eine Veränderung des Bewusstseins in ihrem Betrachter auslösen sollen- ob ihm dieses Kunststück gelungen ist dürft und solltet ihr selbst beurteilen.
Die Ausstellung im NRW Forum in Düsseldorf läuft noch bis zum 11 Juli, die parallel laufende in der Gallerie Bernheimer in München bis zum 3 Juli.
Für weitere Infos bitte hier www. nrw-forum.de und hier www.bernheimer.com entlang.









