Ist er nicht ungewöhnlich schick? Guten funkigen Soul sieht man heute in Stoffanzug und Sneakers – Dieser Mann weiß was Geschmack ist – und das beweist er nicht nur als Mayer Hawthorne. Erfahr mehr über den 31 jährigen Soulmusiker und seine Vorgeschichte.
Es beginnt mit Andrew Cohen aus Ann Arbor, Michigan. Ein kleiner Junge, der mit seinem Vater im Auto sitzt und sich von der unverwechselbaren Stimme des Soul- und Funkwunders Curtis Mayfield hinreissen lässt. Ein Junge, dessen Träume sich in der Welt des Soul bewegen.
Inspiriert von musikalischen Eltern begeistert er sich im frühen Alter für Instrumente und fängt früh an eigene Tapes aufzunehmen. Das ist der erste Schritt – oder the First CUT – von DJ Haircut – Sein Hip Hop DJ Ego. Dj Haircut? Ja, ihr habt richtig gehört. Wieso man sich so nennt? Immer wenns zum Friseur gehen sollte, wehrte sich der kleine Andrew und war verärgert. Soviel zum Namen.
Gemeinsam mit 4 anderen Jungs gründete der dann jugendliche Andrew eine “Band”, die sich Athletic Mic League nennt. 1998 rocken die Jungs die High School bis sie es nach Talentshows, Haus- und Hip Hop Parties sogar offiziell machten -und sogar 4 eigene Alben veröffentlichten. Ein erster Erfolg von DJ Haircut.
Und wer soll nun dieser Mayer Hawthorne sein? Das ist sein aktuellstes Ego. Nachdem er mit seinen Hip Hop Jungs nach LA zieht, lernt er Peanut Butter Wolf von dem Plattenlabel Stones Thron Records kennen und bekommt die Gelegenheit seine ersten souligen Tracks auszupacken : Erfolgreich. Haircut erweitert sein musikalisches Interesse und vertieft sich in Richtung Soul und Funk und es funktioniert.
Mit seinem aktuellen Debutalbum A Strange Arrangement feiert er einen internationalen Riesenerfolg als MAYER HAWTHORNE. Funkige Basslines, herzzerreißende Texte und eine sinnenhafte Stimme, die jedes Frauenherz schneller schlagen lässt. Seine wahrscheinlich beliebtesten Tracks des neuen Albums “Just ain’t gonna work out” und “Maybe so, Maybe no” sind die absoluten Mitsing Hits… Ich kann es nur empfehlen, hört es euch an!
Erst vor kurzem (Pfingstwochenende Mai) konnte ich ihn mit seiner Band (The County) in Münster erleben. Es gibt drei Dinge über das Konzert zu sagen: Die Temperaturen im Skates Palace weit oben, überall im Raum fliegende Kleidchen und strahlende mitsingende Gesichter. Wahnsinn! Daumen hoch für Mister Cohen. Er ist auf dem guten Weg in die Geschichte des Soul einzutreten.
Die rote 12″ Platte aus seinem Musikvideo ”Just ain’t gonna work out” in Herzform sowohl das Album “A Strange Arrangement” gibt es bei Mad Flava.









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