Das Skandinavier Ahnung von Mode haben, wissen wir alle nicht erst seit gestern und so war es endlich mal an der Zeit sich aufzumachen und dem hohen Norden einen Besuch abzustatten. Die Kopenhagen Fashion Week stand rot und dick in meinem Terminkalender.
Der Trip nach Kopenhagen war ein Geburtstagsgeschenk meiner lieben Geschwister und besser hätte man den Zeitraum nicht festlegen können. Also wurde in Windeseile in den frühen Morgenstunden die Tasche gepackt und die Reise begann. Es war meine erste Reise nach Kopenhagen und der Terminkalender war zwar nicht voll, aber trotzdem gab es eine Menge zu sehen.
Bloggercamp mit Vorträgen von Ivan Rodic dem facehunter, Jessie von lesmads, Fiona von Spotding, vier Messen, nebenbei noch diverse Fashion Shows und natürlich After Show Parties sollten doch einigermassen den Tag und die Nächte füllen.
Freitag Nachmittag ging es dann mit vollem Elan auf die Ciff, die ein wenig enttäuschte, da der Altersdurchschnitt doch über 30 lag. Später auf der Terminal 2 angekommen, war die Stimmung besser, das Publikum jünger und das Bloggercamp, organisiert von dem dänischen Magazin Cover, im vollen Gange. Zwar gab es keine neuen, überraschenden Erkenntnisse über die Welt des Bloggens, dennoch war es interessant zu erfahren, wie der facehunter zum facehunter wurde und wie die Dänen in der Welt des Bloggens aufgehen.
Zudem trafen wir eine kleine Auswahl von deutschen Bloggern, die mir doch recht bekannt vor kamen. Leni von vergissmeinnicht, Anna von lachsbroetchen und Michaela von bohemesurlekiez. Nach ein bis drei Martini Cranberry auf der Gallery (sehr zu empfehlen), ging es dann auch direkt in die City Hall von Kopenhagen und zur anstehenden Fashion Show von minimarket. Durch Okkultismus inspiriert zeigten die drei schwedischen Designerinnen tragbare schöne Mode.
minimarket Fashion Show
Nach einer Verschnaufpause von dem Modezirkus reisten wir nach Vietnam zu Lêlê Nhà Hàng und wurden durch faire Preise, leckeres Essen und ordentlichen Portionen überrascht und kann ich jedem Fan der asiatischen Küche, der zufällig in Kopenhagen ist, wärmstens ans Herz legen.
Um 22Uhr Freitag Abend stand dann das Highlight auf dem Terminkalender. Die Show von Henrik Vibskov. Mehr als beeindruckt von der Location, die auf einer kleinen Fußgängerbrücke über einem See im Ørsteds Park stattfand, präsentierte er seine aktuelle Kollektion „The last Pier Pandemonium“.
Nach dem alle Sitzplätze schnell vergeben waren, musste also ein Stehplatz her. Die persöhnliche Einladung ist wohl in der Post untergegangen. Die Kollektion war bis auf wenige Teile nicht alltagstauglich und tragbar, dennoch machte die gesamte Atmosphäre, gefolgt von der unglaublichen Location alles wieder wett.
Bild via lesmads.de
Henrik Vibskov Fashion Show
Auf der Bloggerparty, gehostet von Spotding.com, konnte man erfolgreiche internationale Blogger sehr privat erleben und so kam es einem schon fast normal vor, dass Ivan Rodic das Mischpult in Beschlag nahm und kräftig feierte.
Mit leichtem Kater am nächsten Morgen, wurde dann die Stadt mehr oder weniger erkundet, bis sich der Himmel auftat und Unmengen von Wasser über Kopenhagen abwarf. Die schnelle Flucht wieder zurück ins Hostel war unvermeidlich und gar nicht so schlimm, da in Kopenhagen die Geschäfte am Samstag seltsamerweise um vier Uhr Nachmittags zu machen.
Fashion Week vorbei! Hier einige Impressionen aus der schönen Stadt
Fazit: Kopenhagen ist eine sehr schöne kleine Stadt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Viele kleine Seitenstrassen, mit vielen kleinen Shops, laden zu einem Besuch ein. Die Fashionweek, den Teil den wir mitbekommen haben, war aufregend, mal was anderes zum normalen Alltag und die Skandinavier verstehen sich in Szene zu setzen. Allen voran Herr Vibskov mit seiner atemberaubenden Location.
Bis nächtes Jahr. Farvel…





























Super Fotos!!! Klasse :)