Wie bereits angekündigt hat Uberding einen Beitrag zum Thema “Wenn Blogger Künstlern werden – “urbanes Leben in meiner Stadt” beigetragen. Endlich war es dann am Donnerstag soweit! Die Stroke öffnete ihre Türen in Berlin. Nachdem ich nun erschöpft und zufrieden von Berlin zurück nach Stuttgart gebrettert bin, präsentiere ich euch heute den besagten Beitrag, welcher in Zusammenarbeit mit Oliver Rath, Henning Schulz und Maria Steinsberger entstanden ist.
Ein Dankeschön geht hiermit auch an Simon, welcher die Aktion möglich gemacht hat!
Wir sind schneller geworden, globaler, effizienter, grenzenloser, unkontrollierbarer, aktiver und persönlicher.Wir haben die Möglichkeit unsere Meinung mit vielen anderen, innerhalb weniger Sekunden, zu teilen.Wir vernetzen uns und fühlen uns im Word Wide Wonderland Zuhause.
Wir blicken von dort aus wie über den Dächern der „realen“ Welt in die Fenster der anderen.Was tun sie gerade, wo treiben sie sich herum und wie ist die aktuelle Stimmung im Wohnzimmer des anderen. Wir kommunizieren, tauschen Bilder aus, bewerten das Leben der anderen.Wir bewegen uns in einer urbanen Welt, die eine Gesellschaft heranzüchtet, die aus Menschen besteht die einen virtuell Seelen-Striptease hinlegen und gleichzeitig unantastbar sind.
Führt diese Entwicklung zu einer Verarmung der zwischenmenschlichen Beziehungen? Sind unsere Herzen für die tatsächliche Nächstenliebe schon ausgekühlt, oder halten wir es fest und kältebeständig hinter unseren Screens verpackt? Für den richtigen Moment im realen Leben, auf welchen wir im täglichen Onlinekampf warten und betteln?
Oder ist diese ganze Entwicklung gar nicht so böse wie sie gerade dargestellt wird? Dient sie uns nicht unser Zusammenleben zu vereinfachen oder gar zu verbessern? Sind wir mit Menschen oder Maschinen befreundet? Wer sitzt an den Tasten und helfen sie uns nicht den täglichen Drang nach neuem Wissen zu befriedigen?
Wir leben nicht mehr in einer Höhle, nicht mehr in einer einzigen Stadt und sind schon längt auf den Mond gelaufen. Unabhängig davon wie es um die Entwicklung unserer Gesellschaft steht ist es wichtig in welcher urbanen, ganz eigenen Welt man lebt. Dass man sich im Fluss der Informationen nicht vergisst. Auf die Welle, welche noch lange nicht abflacht aufspringt, aber nicht darin untergeht. Sich einmal mehr erlaubt in sich selber hinein zu lauschen, zu fühlen, festzustellen, mit wem man sich gehen lassen kann und mit wem auch eben nicht.
Dass man unterscheidet zwischen dem oberflächlichen Äußeren und dem tiefen Inneren, gerade
in der heutigen Welt wo man sich so schnell im Außen versteckt..oder in der urbanen Welt die ich hier das World Wide Wonderland nenne.
Text: Mia Bühler








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