Na, spürt ihr nach dieser Woche auch schon eine kleine Fashion-Uber-Dosis? Falls das so ist und euch wie mir die Füße und der Nacken schmerzen und ihr einfach mal wieder an etwas anderes als den Moderummel der vergangenen Tage denken möchtet, dann darf ich euch jetzt virtuell nach Malta entführen!

Erst vor kurzem wurde Malta von Frau Angela Merkel in höchsten Tönen für die “exzellente Wirtschaft” gelobt. Malta ist innerhalb der EU zwar der sogenannte “Underdog”, allerdings tatsächlich in vielerlei Hinsicht exzellent: alleine im letzten Jahr hat sich die Anzahl internationaler Events vervielfacht, denn die Europäer merken: Malta ist der Ort, nach dem man sich sehnen kann.

Rein optisch liefert der kleine Inselstaat eine Vielfalt an ästhetischen Eindrücken. Alleine die Hauptstadt ist phänomenal: Valletta wurde 1980 als Gesamtmonument als UNESCO Weltkulturerbe deklariert. Die (flächenmäßig) kleinste Hauptstadt Europas ist nur so bestückt von historischen Bauten, die einen in andere Zeiten und Sphären versetzen können. Zudem ist die Stadt ein ziemlich sicherer Ort: sie wird, wie das Innere einer Zwiebel, von Ringen aus Bastionen umkreist. Da kommt kein Störenfried rein.

Abgesehen von den militärischen Relikten und ist die Historie der Bauwerke beträchtlich. Die Altstadt wirkt so europäisch wie mediterran und verspricht hervorragende Küche und entzückende Gastfreundschaft. Die scheint die Touristen durchaus zu überzeugen, denn die maltesische Wirtschaft besteht eigentlich hauptsächlich aus den Einkünften aus dem Ausland. Das könnte an den immer günstiger werdenden innereuropäischen Flügen liegen. Wer auf Mittelmeer-Urlaub und das dazugehörige Klima steht, ohne weit weg zu müssen oder viel Geld zu bezahlen, ist in Malta gut aufgehoben.

Nicht nur kulturell gibt es im Land viel zu erleben. Auch die Natur trägt zur Entspannung im Urlaub bei. Herrliche Küsten und ordentliche Strände sind die Urlaubsfavoriten. Egal ob wandern, faulenzen, Wassersport oder Party: Malta ist zwar eine komptakte Insel, aber keineswegs eintönig.

Zugegebenermaßen ist das Nachtleben nicht vergleichbar mit den Hauptstädten der kontinentalen Staaten. Zum Beispiel im Sommer findet eine große MTV Party statt. Dennoch entwickelt sich das ganze auch hier immer weiter in Richtung “groß und eindrucksvoll”.

Erst im November 2012 hat sich ein führender Online-Poker Veranstalter entschlossen, sein größtes internationales Turnier in Malta zu veranstalten, mit unzähligen Partys und natürlich Glücksspiel-Flair. Da es keine Glücksspielregelungen auf Malta gibt, die private Unternehmen ausschließen würden, profitiert das Land durch den zunehmenden europäischen Tourismus. Vor allem die Italiener haben sich mit dem Poker-Fieber angesteckt. Dass auf Malta vorrangig Englisch gesprochen wird, macht das Land aber auch für viele andere Nationalitäten attraktiv, die dort ein bisschen zocken oder auch nur unschuldigen Urlaub machen möchten.

Zudem kamen auch die großen European Film Festivals in Malta an die Reihe. Auf der großzügigen und pompösen Veranstaltungen wurden die kontemporären Film-Highlights der europäischen Kultur gewürdigt. Diese Veranstaltung wandert alle zwei Jahre in eine andere Hauptstadt Europas, um dann wieder nach Berlin zurück zu kehren. Bislang waren vor allem die typischen Metropolen im Visier – London und Paris gelten natürlich als große Favoriten – aber nun eben auch das kleine, übersichtliche Malta.

Fotografische Highlights gibt es zudem in Malta genug und für jeden ist was dabei. Egal ob der kitschige Sonnenuntergang über dem Horizont am Meer mit gespiegelten Farben im Wasser, oder die imposanten Architekturfotos der Zeitzeugen unserer europäischen Geschichte. Malta wird wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren immer mehr in den Fokus des europäischen Tourismus rücken.

Wie die Insel wohl in zehn Jahren aussehen wird? Habt ihr eure Füße denn schon auf Malta gesetzt? Könnt ihr uns Hotel empfehlen? Dann her mit euren Tipps!

 


Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung der Hansen-Mediengruppe.

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