Musik von Daughter oder Feist und das leise Rauschen der Wellen klingen in angenehmer Lautstärke in meinen Ohren. Ein Mix aus Kokosnuss- und Vanille-Duft liegt in der Luft. Einspannt sitzt ein braun gebranntes Mädchen auf dem Sofa der „Lobby“, welche viel mehr nach dem Wohnzimmer meiner imaginären Wohnung am Strand aussieht. Sie begrüßt uns auf französisch. Nein, das ist wohl nicht die Hotellady, dieses Mädchen verbringt hier seinen Urlaub.

Wir sind in Mexiko, auf der Halbinsel Yucatán und um ganz genau zu sein sind wir im Boutique Hotel „COQUI COQUI“ in Tulúm.

Für mich einer dieser Orte, die ich mit ins Grab nehmen werde, hier steckt die Schönheit in jeder Ecke und die Entspannung kriecht aus jedem Winkel. Und jetzt werde ich ziemlich emotional… krass, was diese Fotos mit mir machen. Ich will zurück. Manchmal fegt ein lauer Wind durch das schlichte Zimmer. Er lässt die Vorhänge sanft wehen und legt den Blick auf die türkise Farbwelt da draußen offen.

Manchmal bringt er die verschiedenen Duftelemente der COQUI COQUI Boutique durcheinander. Die liebevoll gemischten Parfumnoten treffen auf die Düfte der Kerzen. Und dann erzählt uns Francesca ein bisschen was zur COQUI COQUI Geschichte. Und auch wenn die Zeit nicht ausreichte um den wohl heißesten Hotelier Mexikos, Nicolas Malleville, ganz persönlich kennen zu lernen, sind wir begeistert von seinem kleinen, rustikalen Imperium zwischen Kokos-Palmen, weißem Sand, Dschungel und dem Karibischen Ozean. Das Boutique Hotel COQUI COQUI ist der der perfekte Ort, um das entspannte Mexiko zu erleben. Barfuß, aber natürlich im Häkel-Bikini, das Höschen reicht vollkommen aus ;)


Jetzt wollt ihr doch noch ein paar Worte zum wohl heißesten Hotelier ever lesen? Nagut. Sein Name ist Nicolas Malleville. Er kommt aus Argentinien, lebte dort auf einer kleinen Farm und modelt bis heute für Topdesigner wie Burberry, DKNY und Gucci. Wer ihn nicht aus Hochglanzmagazinen kennt – kennt den Burschen mit dem 3-Tage-Bart und den von der Sonne ausgebleichten Haaren vielleicht aus der Hängematte an diesem einsamen, vom Tourismus vergessenen Strand in Tulúm.  Er gehört in die Kategorie „Schön, reich und erfolgreich“, hängt mit Schnittchen wie Julia Restoin-Roitfeld ab und ist vor allem eines: bodenständig.

Bild via mrporter.com

Er schließt nur die unteren drei Knöpfe seines weißen Leinenhemdes, welches sanft seinen perfekten Körper umschmiegt, er lächelt und erzählt. „Everyone thought I was nuts. They called me coqui coqui,“ Coqui coqui, im saloppen spanischen Slang gesprochen, bedeutet natürich Kokosnuss – und eine solche schien dem schönen Beachboy wohl ordentlich auf den Kopf geprallt zu sein, als er das erste Mal von seinen Träumen als Hotelier erzählte. Damals kannte er noch nicht einmal den Namen von Topmodel Kate Moss. In seinem Kopf gab es nur Palmen und das Paradies.

Gute zehn Jahre später sitzt er zufrieden (und nicht minder sexy) am Strand von einem seiner drei wundervollen COQUI COQUI Luxushotels. Seit 2001 betreibt er auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine Villa an einem einsamen Strand bei Tulúm (hier waren wir), ein Hotel in Cobá in der Nähe berühmter Maya-Ruinen und ein Apartmenthaus in Valladolid.

Malleville verkauft hier auch seine Parfums, die er aus heimischen Kräutern und Extrakten mischt und die bei Stars wie Renée Zellweger beliebt sind. Eva Mendes und Fotograf Mario Testiono gehören längst zu seinen Stammgästen. So, ich denke ich habe genug erzählt. Ziemlich heiß heute, oder?













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