Kein Wunder, dass dieses Resort mit dem HolidayCheck Award zum beliebtesten Resort der Malediven ausgezeichnet wurde. Insgesamt wurde das Kuramathi dort 659 mal bewertet und heute dürfen wir euch in Bild und Wort von diesem traumhaften Resort im Indischen Ozean berichten.

Vorweg muss ich trotzdem sagen, dass es sich bei Kuramathi um ein Resort handelt, welches quasi das „Sorglos-Paket“ für deutsche Touristen bietet. Es gibt eine deutschsprachige Reiseleitung, es gibt eines der besten Medi-Center der gesamten Malediven, es gibt Kinderbetreuung und es gibt für jeden etwas zu erleben,  von Wassersport bis hin zur Havanna Bar und dem Open-End Night Club. Die ziemlich große Insel eignet sich also hervorragend für Familien Abenteurer und für „Malediven-Neulinge“.

Ein kleiner Urwald mitten im Ozean

Kuramathi ist eine der größeren Inseln der Malediven, um genau zu sein liegt das Resort im Rasdhoo-Atoll und unser zweiter Stop auf unserer diesjährigen Maledivenreise. Der Traum ist etwa 2 Kilometer lang und unglaublich dicht bewachsen. Hier erinnere ich mich eher an die vielfältige Pflanzenwelt in Mexico’s Dschungel. Kletterpflanzen, grüne, satte Blätter, Bananen und Kokospalmengärten. Wer bei den Malediven ausschließlich an weiße Strände und den türkisblauen Ozean denkt, liegt hier sichtbar falsch. Die Vielzahl der endemischen Pflanzen ist eine echte Abwechslung für die Augen. Ins Detail gehe ich darauf im kommenden Vlog ein!

Der puderfeine, weiße Strand, der uns morgens mit halb geschlossenen Augen zum Frühstück taumeln lässt, kommt natürlich trotz der grünen Vielfalt nicht zu kurz.

 

Das Eco Center im Paradies

Vielleicht habt ihr schon was von El Niño gehört. Die ganz große Kathastrophe, die sich im Frühjahr 1998 ereignete und für die Unterwasserwelt irreparable Schäden mit sich brachte. Wer unsere Natur und diese bunt schillernde Unterwasserwelt liebt weiß daher ganz genau was dies bedeutet.

Außerdem führen Wasserverschmutzungen, touristische Übernutzung und der unaufhaltsame Anstieg des Wasserspiegels ebenfalls dazu, dass ich die Malediven ganz besonders zu schätzen und zu genießen weiß.

Korallenriffe zählen zu den artenreichsten, aber auch zu den empfindlichsten Ökosystemen der Erde. Um dieses Paradies zu genießen möchte ich also auch wissen wie ich mich hier am besten verhalte und ob ich irgendwie zum Erhalt dieses Paradieses beitragen kann. Wer einmal auf den Malediven war, oder wer ein mal kunterbunte Korallenriffe unter Wasser gesehen hat der weiß, dass es diese Welt zu erhalten gilt.

Kuramathi hat zum Schutz der Korallenriffe ein eigenes Eco Center. Und das bereits seit 1999!

Das Konzept des Kuramathi Eco Center zur Harmonisierung von Naturschutz und Tourismus setzt auf Forschung, nachhaltige Ressourcennutzung und Bewusstseinsbildung, in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.

Wir Touris können uns hier Kurzfilme zur nachhaltigen Verhaltensweise und zum Lebensraum im Korallenriff ansehen. Hinzu kommen mikroskopische Demonstrationen, die uns einen Einblick in verborgene Welten ermöglichen. Wir hatten während unseres Aufenthaltes gleich drei Mal ein Date mit Meeresbiologin Ulli und lauschten gebannt ihren Vorträgen. Ich hatte wirklich feuchte Augen als es um die Themen Hai- und Wasserschildkröten-Massaker ging. Und dann gibt es da doch ab und zu ernsthaft Touristen, die Baby-Haie fangen und sie in ihrer Wasservillen-Badewanne schwimmen lassen… oder die eifrig Krebse am Strand sammeln und sie anschließend in den Wasserkoche schmeißen. Irre, ich verstehe die Menschheit nicht.

In diesem wundervollen und naturbewussten Resort gibt es Bräuche die wirklich nicht sein müssen, so zum Beispiel die tägliche Stingray Feedings zur Beschaulustigung der Touristen, welches die Tiere lazy und aggressiv macht. Täglich um die gleiche Zeit werden den Tieren von Menschenhand die Mäuler gestoft. Und die Touristen klatschen Applaus – muss eigentlich nicht unterstützt werden, oder? Ich werde euch im Vlog einen Ausschnitt davon zeigen.

Am nächsten Morgen entdecke ich auf unserer Schnorchelsafari ein weiteres Mal die Schönheiten aber auch Bedrohungen der wilden Unterwasserwelt und bin mehr als glücklich das alles erleben zu dürfen!
Eine der wohl schönsten Ecken, oder besser gesagt „Zipfel“ der Insel ist wohl die Sandbank. Und hier seht ihr die Momente, an welche ich wohl den ganzen langen Winter über zurück blicken kann. Momente für die Ewigkeit die immer wieder wärmen, allerdings nur in der Erinnerung, denn Meeresbiologin Ulli beteuerte, dass all dies in 50 Jahren wohl unter dem Meeresspiegel liegen wird.

Kuramathi Spa – Die pure Entspannung

Klar bei einem Blick auf den Ozean mit Farben von Hellblau, über Navy bis hin zu Türkis ist es gar nicht schwer von Entspannung zu sprechen. Da genügt ein halbes Stündchen auf der pulverweißen Sandbank an der Spitze der Insel um Raum und Zeit komplett zu vergessen. Und wie war das noch mal mit dem Stress letzte Woche am Schreibtisch? Vergessen!
Aber natürlich geht bei mir keine Reise zu Ende ohne mich ordentlich durchkneten zu lassen. Von oben bis unten bitte. Ja mit einer Blume unter dem Guckloch der Massage-Liege und ja, mit duftendem Öl. Och ja, so ein bisschen entspanntes Gedüdel aus der versteckten Musikanlage geht auch immer! Am liebsten wollten wir uns nach den 60-Minuten-Massage an den Liegen festklammern und das leise Schnarchen neben mir lässt mich grinsen. Bitte liebe Zeit, ticke doch etwas langsamer!

Die Philosophie des Kuramathi Spa’s “the essence of well-being” wurde also voll getroffen!

Vielen lieben Dank Kuramathi Island, es waren vier wirklich unvergessliche Tage! Mehr dazu bald im Vlog!

 

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