Für mich war es mehr ein heiß ersehntes “Wiedersehen”, als ein neues Kennenlernen. Alte Liebe rostet nicht, aber sie kann neu entflammt werden. Und das Züri welches ich vor mehr als sechs Jahren kennenlernen durfte  hat sich wirklich gemacht. Es ist keineswegs erwachsen geworden, es hat sich aber weiterentwickelt, ist gewachsen und durch die Jahre noch viel interessanter geworden. Auch immer mehr Menschen scheinen Gefallen an der größten Stadt der Schweiz zu finden: Seit 2001 ist die Bevölkerung um mehr als 28 000 Personen gewachsen.

Zürich ist heute eine Stadt voller Gegensätze. Am ersten Tag haben wir Zürich West kennengelernt. Industrie, Neubauten, alternative Clubs und das junge Leben dominieren diesen Stadtteil. Am nächsten Tag ging es in die Altstadt. Dieses Zürich kannte ich bereits. Es ist das was man sich von einer Stadt in der Schweiz vorstellt. “Urige” Kafeehäuser, kleine Gassen, Ateliers und Gebäude über die seit Generationen Legenden und Sagen verbreitet werden.

Wir hatten das Glück eine Führung durch die Altstadt zu bekommen und wie es dann manchmal so ist, weiß man am Ende mehr über die kürzlich noch fast fremde Stadt als über die eigene Heimat. Wir schlenderten kreuz und quer durch die Gassen, von Gebäude zu Gebäude und von einem historischen Platz zum nächsten und vorbei an Kirchen und Architektur-Highlights.

Angefangen am Bahnhof, weiter über die bekannte Bahnhofstrasse mit den vielen Geschäften, weiter über die historische Augustinergasse, vorbei am Fraumünster und entlang an der Limmat… Es wurde immer dunkler und kälter aber das Zürich im November nahm dadurch keineswegs an Schönheit ab. Die Stadt wirkt warm und einladend und ziemlich schnell stellt sich ein Gefühl von “hier könnt ich mich Zuhause fühlen” ein.

Ich finde man muss Zürich sowohl im Winter als auch im Sommer einfach mal genießen. Sich treiben lassen vom Fluss zum See oder eben von Brunnen zu Brunnen.

  • Zürich hat über 1000 Trinkwasser-Brunnen und ist damit die brunnenreichste
    Stadt der Welt!
  • Klassiker in den kälteren Monaten ist natürlich das gemeinsame Fondue. Tipps wo ihr in Zürich Fondue genießen könnt findet ihr hier.
  • Mit einer Wohnbevölkerung von über 390 000 Personen ist Zürich die grösste
    Schweizer Stadt.
  • Hauptbahnhof Zürich ist einer der zentralen Bahnverkehrsknotenpunkte Europas und fertigt im Tag über 3000 Züge ab.

Und abschließend: Zürich ist von 2001 bis 2008 von Mercer sieben Mal in Folge für die weltbeste Lebensqualität ausgezeichnet worden. Also: Ab nach Züri! Wir kommen bestimmt wieder, spätestens im frühen Sommer, wenn man direkt in der Altstadt in die Limmat springen kann!

Am (oder “auf dem”) Lindenhof geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Altstadt, das Grossmünster, das Rathaus, die Limmat, die Universität und die Eidgenössische Technische Hochschule. Zudem ist der Lindenhof Schauplatz zahlreicher geschichtlicher Ereignisse. Heute ist der Lindenhof eine Oase der Ruhe und Erholung inmitten der Stadt und Treffpunkt passionierter Schachspieler. Während die einen selbst bei wenigen Graden über 0 in ihrem Schachspiel vertieft waren, übte sich eine jüngere generation dort am Free Running.

Für uns ein weiterer Fleck Züricher Kultur die sich über alle Generationen erstreckt und an jeder Ecke neu definiert wird. Wir haben vom Lindenhof aus gesehen wie die Stadt in die die Nacht eintaucht, wie die Lichter dann auf dem Wasser schimmern und die Restaurants zum deftigen Abendessen einladen. Hach, ich bin verliebt…

Hose COS, Strümpfe Wolford, Schal American Apparel, Schuhe H&M, Jacke Mango

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