So sehr ich meine Offline-Zeit zwischen den Jahren genossen habe, genau so sehr genieße ich es jetzt, mich wieder eifrig durchs Netz zu klicken. Dieses Konglomerat an Meinung, Neuigkeit, Selbstdarstellung und absolut unwichtigem Nonsense, irgendwie vermisse ich es ja doch immer wieder. Das geht mir genau so wenn ich mal wieder vier Tage in Uniform quer durch Europa fliege und deshalb höchstens mal kurz Instagram update – die erste freie (und ausgeschlafene) Stunde zu Hause am Rechner ist immer eine spannende. Deshalb hier mal wieder mein Klick Around!

Und ja, ich reise wahnsinnig und überdurchschnittlich viel. Neben den vielen Pressereisen kommen da bei mir auch noch die vielen Trips meines Fliegerlebens dazu, ich habe eine innige Beziehung zu meinem Koffer und habe schon wahnsinnig viel von der Welt gesehen. Aber: immer nur kurz. Acht Tage in Neuseeland? Drei Wochen Indien? Ein paar Tage in New York? Zu mehr reicht es so gut wie nie, der Schnitt ist bedeutend kürzer. Das führt dazu, dass ich in die verschiedensten Welten schon mal reinschnuppern durfte, in manche auch immer wieder kehre und mich deshalb (wie zum Beispiel in Vancouver) mittlerweile ganz gut auskenne.

Aber was ich in letzter Zeit immer öfter vermisse ist das echte Reisen. Das monatelange Reisen, das ohne Plan oder Schedule oder Itinerary. Das ohne Verabredungen, das mit dem vielen Treiben lassen. Das ist auf Pressereisen nämlich wirklich nie drin. Was würde ich geben für zwei Monate unbezahlten Urlaub mit einem Rucksack und einem Mietwagen? Meike Winnemuth hat 2011 ein ganzes Jahr so ähnlich verbracht, ja genau, das ist die die damals bei Wer wird Millionär gewonnen hat und dann auf Weltreise gegangen ist. Jeweils ein Monat an einem Ort, Barcelona zum Beispiel, Addis Abeba oder Tel Aviv, von dort aus hat sie gearbeitet, ein Traum. Ihr Buch ist absolut lesenswert. Jetzt geht sie wieder auf Reise, diesmal durch Deutschland: 12 (deutsche) Städte in 12 Monaten. Sicher ebenso lesenswert.


Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, ziehen wir gerade in ein neues Office. So weit ist eigentlich alles ready, wir warten wie immer aufs Internet und freuen uns darauf, nach der Fashion Week so richtig dort loslegen zu können. Als hätte ich nicht schon genug Zeit in irgendwelchen Interior Shops verbracht, hat House Doctor jetzt auch noch den neuen Katalog online gestellt. Ich sehe das als absoluten Affront gegen meinen Geldbeutel, jetzt, wo ich gerade neben Büro-Accessoires auch noch auf der Suche nach einer neuen Lampe für die privaten Gemächer bin… Also, ich klicke mich nach diesem Post wieder in Richtung des Katalogs, das ist sicher.


Cameron Diaz spricht in ihrem neuen Buch ziemlich offen über alles, was ihren Körper angeht.
Über Ernährung, Sport, Schlaf, wahrscheinlich auch darüber wie wichtig viel Wasser ist, jaja. Und… auch über ihre Schambehaarung. Jo. Man muss ja nicht alles gut finden was Charlie’s Angels so mit ihrem Körper machen, ne?!

“Pubic hair also serves as a pretty draping that makes it a little mysterious to the one who might be courting your sexiness. Pubes keep the goods private, which can entice a lover to come and take a closer look at what you have to offer. Also, let’s be honest: just like every other part of your body, your labia majora is not immune to gravity. Do you really want a hairless vagina for the rest of your life?” (via Garance Doré)

 

Leckerer: Dank der allerliebsten Jeanny habe ich eins meiner Lieblings-Kindheits-Rezepte wieder entdeckt – noch verfeinert durch Buttermilch im Teig. Apfelringe im Zimt Buttermilch Pfannkuchen, wir sehen uns am Wochenende! (Und wenn mir bitte jemand dieses hübsche Mit Liebe-Heft zukommen lassen könnte?! Ich habe nämlich keinen Edeka in meiner Nähe…)

Was habt ihr die Tage so geklickt? Wandern die Pfannkuchen am Sonntag auch auf euren Frühstückstisch?

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