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„Empire State of Mind“ von Jay Z, ich weiß wirklich nicht, wie oft ich dieses Lied in den letzten Wochen gehört habe. Mein Mitbewohner hat den Song jedes Mal gespielt, wenn ich zu Hause war und irgendwann habe ich mich dann selbst dabei erwischt, wie ich ihn in meinem iPod gesucht habe. Warum? Nun, ich bin von 10 Tagen nach New York City gezogen! Für 6 Monate wird „The Big Apple“ mein Zuhause sein, da ich hier ein Praktikum bei Adidas absolviere.

Flo in New York – warum überhaupt?

Die Idee „Praktikum in NYC“ kam meiner Freundin und mir bereits Ende 2012, während unseres Praxissemesters in Deutschland. Auslandserfahrung für uns, aber auch für unseren Lebenslauf, dazu eine unvergessliche Zeit in einer der tollsten Städte der Welt – das wurde unser Ziel, auf das wir fortan hinarbeiteten.

Einen Praktikumsplatz zu finden war dabei noch eine der einfachsten Aufgaben, die wirkliche Herausforderung lag darin, ein US-Visum zu bekommen. Hierfür mussten wir eine Menge Zeit, Nerven und auch Geld aufwenden, um dann, wenige Wochen vor der Abreise, endlich ein J-1 Studentenvisum für 6 Monate in den Händen zu halten. Zu empfehlen ist die Abwicklung über Travelworks, dort waren wir in wirklich guten Händen!

Eine Wohnung in New York finden – quasi unmöglich!

Kaum war eigentlich alles organisiert, das Visum im Briefkasten und der Flug gebucht, stand uns gleich die nächste Aufgabe bevor: Eine Unterkunft finden, die man sich als unbezahlter Praktikant in New York City leisten kann. Klingt unmöglich? Ist es quasi auch! Nach gefühlten 50 Stunden auf diversen Websites wurden wir dann aber doch bei airbnb fündig und fanden so ein Zimmer in einer WG in Brooklyn. Da wir uns zum Zeitpunkt unserer Buchung aber noch gar nicht in Brooklyn auskannten und auch nicht so hundertprozentig auf die paar Fotos im Airbnb-Profil vertrauen wollten, haben wir das Zimmer nur für den ersten Monat gebucht, um dann vor Ort weiterzusuchen!

NYC BABY! Wir sind da!

Der erste New York-Moment war der Landeanflug. Nach 8 Stunden sitzen, Vorfreude aber auch Langeweile (in unserer Reihe war das Entertainment-System leider ausgefallen) auf einmal dieser Flash! Im Anflug auf Newark durch eines der kleinen Fenster ein paar Wolkenkratzer gesehen und gleich wieder „Now you’re in New Yooooork“ im Kopf! Dann mit dem Taxi quer durch Manhattan, ein unwirklicher Moment, in dem wir einfach nicht darauf klar kamen, dass dies nun für ein ganzes halbes Jahr unsere Heimat sein sollte. Dampfende Gullys, hin und wieder eine Sirene, gelbe Taxis überall – jedes Film-Klischee wurde von Manhattan mal wieder spielend erfüllt und so stieg unser Adrenalinspiegel auf immense Werte an!

Angekommen in der neuen (vorübergehenden) Hood waren wir dann zunächst etwas verunsichert: Im Vergleich zum bereits bekannten und belebten Manhattan wurden die Straßen plötzlich leerer und die Gegend dreckiger. Wo waren wir nur gelandet? Hatten wir etwa doch die falsche Gegend gebucht? Mehr dazu nächste Woche – mein New York Diary werdet ihr von jetzt an wöchentlich auf uberding lesen!

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