Angekommen in der ersten Wohnung in Brooklyn, da hörte mein erster Beitrag auf. Mit mittelmäßigen Gefühlen nahmen wir an jenem dunklen, eiskalten Abend die Gegend um unser Apartment wahr. Als wir dieses jedoch betraten, waren alle Sorgen erst einmal vergessen: Unsere Gastgeberin Lauren empfing uns wie Freunde, die Wohnung ließ keine Wünsche offen und so fielen wir an diesem Abend müde und zufrieden in unser Bett.

Der erste Tag in NYC

Ich war zwar vor 4 Jahren schon einmal im Big Apple, der NYC-Flash hielt aber auch am nächsten morgen an, als wir in East Williamsburg zur Bahn liefen und in der Ferne die Wolkenkratzer Manhattans in den Himmel ragen sahen. Dabei bemerkten wir auch gleich: Eigentlich war unser Viertel sehr cool, die unguten Gefühle am Abend zuvor grundlos und unser AirBnB Booking somit noch besser gewesen. Die Straßen wirkten zwar auch am Tage sehr schmutzig, das lag aber in erster Linie an den grauen Schneebergen, die sich hier aufgetürmt hatten. Ansonsten zog uns der Charme der Gegend aber sofort in ihren Bann: Graffitis, wohin man schaut, viele kleine Bio-Läden und Fotomotive an jeder Ecke – da fühlt man sich doch sofort wohl!

Ich kann als Wohngegend – ob für ein paar Tage als Tourist oder länger – übrigens alles in der Nähe der Stationen der Subway-Linie L sehr empfehlen. Von Bedford Avenue bis Morgan Avenue ist das eine hippe Gegend, die nicht ganz so teuer ist wie Manhattan, dank exzellenter Anbindung aber dennoch nur 10 bis 20 Minuten von der City entfernt.

Manhattan!

Doch unser erster Tag in der Metropole sollte ein richtig touristischer werden, also hielten wir uns nicht lange in Brooklyn auf, sondern fuhren mit der Subway direkt in die City. Für einen ersten Snack und eine Erfrischung zog es uns gleich am Union Square in den Whole Foods Market – ein Ort, den ich mittlerweile fast täglich aufsuche. Er bietet gesundes Essen, Trinken und Snacks zu erträglichen Preisen. Das Salat-Buffet ist legendär, im Untergeschoss kann man sich frische Erdnussbutter pressen lassen und für den „kleinen“ Hunger zwischendurch gibt es tolle Muffins und geschnittenes Obst!

Doch genug zum Thema Essen! Als nächstes stand das Flatiron-Building auf dem Programm, es folgten das Empire State Building, das Rockefeller Center, Grand Central Station sowie der Central Park. Das volle Touristenprogramm also, das ich aber definitiv jedem empfehle, der noch nie in NYC war!

Der erste Arbeitstag in New York 

Der erste Arbeitstag! Immer etwas besonders, wenn man in einem anderen Land, in der coolsten Stadt der Welt bei Adidas als Praktikant anfängt, werden die Knie aber doch nochmal ein bisschen weicher! Schaffe ich das mit der Sprache? Was erwarten die von mir? Haben die überhaupt Bock auf „den Deutschen“?

Auf den letzten Metern zum Adidas HQ stieg dann aber doch auch die Euphorie: Mitten im West Village, nicht weit des Szene-Bezirkes Soho gelegen, der Ort gefiel mir schonmal direkt! Als ich dann im dritten Stock aus dem Aufzug stieg und das riesige, lichtdurchflutete Adidas-Loft betrat, wusste ich: Das wird geil! Meine neuen Kollegen empfingen mich dann auch herzlich und wie immer in Amerika stellte sich heraus, dass jeder zweite mindestens einen Verwandten in Deutschland hat. So fiel der Einstieg wirklich leicht. Und DAS ist übrigens der Blick aus meinem Fenster – Empire State of Mind würde ich sagen:

Was das Erlebnis meiner ersten Woche war, welches Essen es mir hier besonders angetan hat und was die USA mit Deutschland gemeinsam haben – das erfahrt ihr nächste Woche in meinem New York Diary!

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