Bereits letzte Woche war ich im Barclays Center und schon eine Woche später hat es mich erneut in die beeindruckende Halle verschlagen. Aber Halle? Irgendwie hat dieses unglaublich ästhetische und vielseitige Gebäude einen schöneren Namen verdient… Aber warum war ich denn überhaupt schon wieder dort? Ein weiteres Konzert? Nein – für mich ging es zum Basketball!

USA Must-See: Ein Basketballspiel

Noch letzte Woche habe ich über das Thema Kultur gesprochen, das mir sehr wichtig ist. Ich möchte keinesfalls nach einem halben Jahr USA nach Deutschland zurückkehren, um dann zu motzen, dass die Amis ja keine Kultur haben – nur weil sich die US-Kultur eben von der unseren unterscheidet. Ich lehne mich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass die großen Sportarten Basketball, Football, Eishockey und Baseball einen wichtigen Teil der amerikanischen Kultur ausmachen, der schließlich auch uns Europäer nicht kalt lässt. Schon mehrfach habe ich mir mit Freunden eine Nacht um die Ohren geschlagen, um den Superbowl live anzuschauen!

Aus diesem Grund habe ich bereits vor meiner Reise beschlossen, so viele Sportarten wie möglich anzusehen. Da die Football-Saison mit dem Superbowl abgeschlossen wurde und erst im späten Sommer wieder beginnt, werde ich da wohl leider nicht die Möglichkeit haben, beim Eishockey wiederum laufen gerade die Playoffs und die Preise übersteigen das, was ich ausgeben möchte. Die Baseball-Saison hat gerade erst begonnen, da werden wir uns wohl in einigen Wochen ein Spiel ansehen. Beim Basketball hingegen beginnen in Kürze die Playoffs, der perfekte Zeitpunkt also, um noch ein bezahlbares Spiel anzusehen.

So fand ich mich am frühen Sonntag mit einer Horde europäischer Mädels eben vor dem Barclays Center wieder. Bestimmt ist auch ein Spiel der New York Knicks interessant, zumal dort die Promidichte höher ist. Doch da die Knicks diese Saison schwächeln und mir die Brooklyn Nets ohnehin sympathischer sind (ob es nun daran liegt, dass ich in Brooklyn wohne, oder daran, dass ich mit den Nets JayZ verbinde weiß ich gar nicht), beschlossen wir, uns ein Spiel der Nets anzusehen. An dieser Stelle kann ich Stubhub.com sehr empfehlen, eine Seite, auf der man anderen Leuten Karten abkaufen kann. So kommt man oft noch an Karten, wenn Konzerte oder Sportveranstaltungen bereits ausverkauft sind, was meistens der Fall ist, wenn man nicht gerade ein halbes Jahr im Voraus plant! Da es uns einfach darum ging, das Ganze einfach mal erlebt zu haben, nahmen wir die billigsten Karten und saßen ganz oben im Eck, die Sicht war von dort aber erstaunlich gut und ich kann auch das empfehlen!

Wie das Spiel war? Die Nets gewannen auf jeden Fall! Ansonsten ist es einfach mal eine coole Sache, sich das Spektakel aus Sport, Unterhaltung, Musik und unzähligen kleinen Showeinlagen anzusehen. Und ein bisschen fiebert man dann doch mit!

Skyline-Porn am der Brooklyn Bridge Park

Ich hatte euch versprochen, euch heute einen meiner absoluten Lieblingsplätze der Stadt zu präsentieren und das ist er: Der Brooklyn Bridge Park. Das mag ein wenig banal klingen, zumal es sich hier um eine der klassischen Touristenattraktionen handelt, doch kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass viele Touristen gar nicht so weit kommen. Viele laufen von Manhattan aus über die Brooklyn Bridge und verlieren irgendwo unterwegs die Lust, schießen von der Brücke ein schiefes Foto der Skyline und kehren wieder in die City zurück. Doch genau das ist ein Fehler, denn eigentlich ist es viel sinnvoller, mit der Bahn nach Brooklyn zu fahren (Linie 2/3 zur Clark Street oder Linie A/C zur High Street), um dann dort an der Promenade entlangzuschlendern und die Skyline Manhattans zu bewundern. Die gesamte Anlage des Brooklyn Bridge Parks ist noch nicht fertiggestellt, doch gibt es bereits einige Grünflächen und einen tollen Fußweg direkt an der Waterfront.

Mein Tipp: Sich für diese Ausflug ein bisschen mehr Zeit nehmen, direkt an der Station Clark Street bei Five Guys Burger und Pommes kaufen und gemütlich mit Mega-Panorama zu Mittag essen. Außerdem lohnt es sich, nicht nur im Park direkt an der Brooklyn Bridge zu bleiben, sondern weiterzulaufen, bis man zum wohl geilsten Fußballplatz der Welt kommt: Auf Pier 5 befindet sich dieser, man spielt quasi auf dem Wasser und hat die ganze Zeit Manhattan im Blick – atemberaubend.

Und nun das coolste: Im Sommer werde ich bei einem Turnier auf genau diesem Platz mitspielen, bei dem die kreative Szene der Stadt gegeneinander antritt. Letztes Jahr kam sogar Victoria’s Secret Model Karlie Kloss, um zuzusehen, da bin ich ja mal gespannt, wer sich meine (nicht vorhandenen) Künste am Ball zu Gemüte führen wird!

Doch zurück zum Panorama: Rund um das Fußballfeld führt ein Fußweg, von dem man die beste Sicht auf die Skyline von Downtown hat, dort ist auch das Titelbild dieses Beitrages entstanden!

Also liebe Leute, wir sehen uns nächste Woche wieder! Übrigens: Wer zusätzliche Einblicke in meinen NYC-Alltag möchte, kann diese natürlich gerne auf Instagram bekommen!

Kommentare

Send this to friend