Letztes Wochenende zog es uns am Wochenende noch in die Straßenschluchten Manhattans, diesmal war uns nach einer langen, anstrengenden Woche eher nach Entspannung. Wir beschlossen also, in Brooklyn zu bleiben und „unsere Hood“ noch mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich besteht New York nicht nur aus Manhattan und gerade Brooklyn hat unglaublich viel zu bieten.

Restauranttipp: Bareburger

Unter anderem ein unglaublich gutes und gemütliches Restaurant, das uns so gut gefallen hat, dass wir in nur zwei Tagen gleich zwei mal dort einkehrten. Bareburger heißt der Laden und der Name ist hier wirklich Programm: Die Burger sind fantastisch! Doch es wäre unfair, hier nur über Burger zu sprechen, denn auch der Rest der Speisekarte kann sich sehen (und schmecken) lassen! Ob Sandwich oder Salat, French Fries oder Sweet Potato Wedges – man schmeckt, dass nur hochwertige Bio-Zutaten verwendet werden! Und da ja bekanntlich auch das Auge mitisst, versichere ich euch, dass auch der Foodporn-Aspekt definitiv vorhanden ist.

Und – im Vergleich zu anderen Restaurants, in denen ich in NYC schon gespeist habe – ist nicht nur das Essen der Wahnsinn, auch die Location ist super und der Service perfekt: Die Kellner behandeln einen wie gute Freunde, das Essen kommt unglaublich schnell und kein Wunsch bleibt unerfüllt. Ich kann zwar bisher nur für die eine Filiale in Brooklyn sprechen, doch diese hat mich voll und ganz überzeugt. Solltet ihr an einem anderen Ort der Stadt Hunger bekommen, sei gesagt: Es gibt 7 Filialen in Manhattan, 2 in Brooklyn und 4 in Queens. Es sollte also stets ein Bareburger in der Nähe sein!

An dieser Stelle möchte ich auch noch eine weitere Kleinigkeit erwähnen, die ich an den USA einfach liebe: In wirklich jedem Restaurant bekommt man kostenlos einen Krug Wasser und einige Gläser auf den Tisch gestellt, ob man dann noch zusätzliche Getränke bestellt, bleibt einem selbst überlassen, der Krug wird stets aufgefüllt und es gibt nie einen Grund, das Restaurant durstig zu verlassen. Bei Bareburger empfehle ich aber trotzdem, die hausgemachte Limonade zu bestellen!

Entspannung pur: Brighton Beach

Wie gesagt, obwohl ich ein absoluter NYC-Fan bin, wünscht man sich dann nach 2 Monaten in der Großstadt doch mal wieder, etwas anderes zu sehen. Klar bieten die Parks wie der Central Park oder der Prospekt Park die Möglichkeit, mitten in der Stadt in die Natur einzutauchen. Doch dieses Wochenende brauchten wir etwas anderes, wir mussten einfach das Meer sehen. Das MEER! Vor lauter Großstadt-Wolkenkratzer-Flash hatte ich fast vergessen, dass New York City ja auch noch am Meer liegt! Ein absoluter Traum eigentlich, da ich ein Mensch bin, den schon der Anblick von Salzwasser irgendwie glücklicher macht und bei dem das Gefühl, barfuß im Sand zu laufen, akute Sommer-Laune auslöst.

Natürlich gibt es viele Strände in der New Yorker Gegend, doch nur wenige, die man ohne Auto erreichen kann. Außerdem möchte man ja nicht immer gleich einen Tagesausflug machen, nur um das Meer zu sehen. Nach einer etwas längeren Nacht war das Thema „Tageausflug“ für uns ohnehin gegessen, also entschieden wir uns, zum Stadtstrand Brighton Beach in Brooklyn zu fahren. Mit dem F oder dem Q Train ist man dorthin von Downtown Brooklyn aus etwa eine halbe Stunde lang unterwegs, dann steht man plötzlich an der Uferpromenade, riecht das Meer und hört die Möwen kreischen! Nun kann man entweder auf der hölzernen Promenade entlangschlendern oder entspannt auf einer der Bänke Pause machen, oder aber Schuhe aus – ab in den Sand! Für was wir uns entschieden haben, könnt ihr euch ja sicher denken!

Ich schätze zwar, dass der Strand deutlich voller wird, wenn das Thermometer endlich mal über die 20°C Marke klettert – ein toller Ort ist Brighton Beach für mich aber auf jeden Fall, zumal der Strand so riesig ist, dass man bestimmt immer sein Plätzchen findet!

So ging ein wunderschönes und entspanntes Wochenende zu Ende. „Ich liebe es, in Brooklyn zu leben!“, sagte meine Freundin am Sonntagmittag auf dem Weg nach Hause zu mir! Da kann ich nur zustimmen!

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