Uns einfach mal frischen Wind durchs Gehirn pusten lassen, das war unsere Erwartung von Irland, bevor wir uns mit Peter auf den Wild Atlantic Way machten. Was uns dann tatsächlich in Irland erwartete war eine einzigartige Reise, ohne Zweifel. Es gab Momente, in denen wir von der Dramatik der Landschaft überwältigt wurden. Momente, in denen wir die Zeit vergaßen. Und Momente, in denen wir dann mitten in der Nacht vor verschlossenen Cmapingplätzen irgendwo im Nirgendwo standen. Tja, die Zeit vergeht eben wie im Fluge, oder „wie auf dem Wild Atlantic Way“, wenn man vom Wunder Natur verzaubert ist!

So fühlt sich der Wild Atlantic Way an

In einem VW Bulli entdeckten wir fünf kurze Tage lang den äußersten Rand Europas. Wild und ungezähmt, das ist der „Wild Atlantic Way“, eine rund 2.500 km lange Küstenlinie mit Stränden, wie wir sie in Irland nicht erwartet hätten, mit Felsen die wie die aggressiven Musketiere aus dem Atlantik herausragten. Mit verschlafenen Hafenortschaften, idyllischen Halbinseln und immer mit dabei: Das Donnern der Atlantikwellen! Ich behaupte, das war einer der schönsten Roadtrips meines Lebens – und festgehalten haben wir die Highlights (die wirklich an jeder Ecke zu finden waren) in diesen Bildern.

Unsere Roadtrip-Route ab Dublin

Gestartet sind wir natürlich am Flughafen in Dublin. Weiter ging es zu Peter nach → Ashbourne. Von dort aus fuhren wir erst mal „Land ein“ ins Grüne Richtung → Tipperary. Dann brachte uns Peter weiter nach → Limerick. Dort erreichten wir endlich den Anschluss an den Wild Atlantic Way. Und wir konnten endlich die Weite des Atlantiks erblicken. Mit diesem Gefühl von Freiheit ging es über die kleinen und teilweisen sehr engen Straßen immer weiter entlang der Küste. Der „richtige Weg“ wird regelmäßig mit dem blauen „WAW“ Schild markiert. Man muss sich also keine großen Sorgen um die Richtung machen: Solange Wasser und Klippen in Sichtweite sind, ist alles gut.

Für uns ging es weiter Richtung → Galway und von dort aus nach → Leenaun, einem verschlafenen Ort von dem aus der „Killary Harbour“ gut zu erreichen ist. Der Fjord Killary Harbour (Irisch: An Caoláire Rua) ist der einzige Fjord Irlands und sah einfach atemberaubend aus (in den Bildern oben seht ihr ihn). Im Ort Leenaun, welcher mit dem Fjord die Filmkulisse für „The Field“ mit Richard Harris bildete, haben wir im wunderbaren Delphi Mountain Resort übernachtet und Energie für uns und unsere Geräte getankt. Ein wundervoller Ort, irgendwo zwischen den Bergen, dem Regen und der Sonne. Das Resort ist der perfekte „Hide Away“ Ort und bietet neben der Natur einen preisgekrönten Spa Bereich. Von der Außenwelt ist man dort aber wirklich abgeschnitten: Es gibt weder TV, noch Handynetz oder W-Lan. Aber für eine Nacht war das genau das Richtige.

Habt ihr noch Fragen zu unserem Roadtrip? Wir helfen gerne mit unseren Erfahrungen und Tipps weiter, wenn ihr auch so etwas plant. Ein unvergesslicher Trip für alle Abenteurer!


Fotos © uberding. Um uns diese Recherche-Reise zu ermöglichen hat uns Tourism Ireland bei der Organisation unterstützt – was die Art und Weise unserer Berichtseratttung hier aber nicht beeinträchtigt. Vielen Dank für die Unterstützung, Irland werden wir nie vergessen und bestimmt wiederkommen!

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