Es ist Sommer (zumindest ab und an),  – das merken wir entweder daran, dass der Schritt ins Office auf einmal erfrischend kühl ist im Vergleich zu der Hitze auf der Straße, oder an hitzigen Sommergewittern. Oder, und das leider viel zu selten, daran dass die Füße barfuß in leichten Sandalen stecken, die Shorts immer kürzer werden und uns im Idealfall ein Grashalm am Arm kitzelt, weil wir auf der Wiese liegen und das Smartphone einfach mal in der Tasche gelassen haben. Ich liebe meine seltenen Fluchten nach draußen und in die Sonne, und weil es nicht immer gleich an den Strand gehen kann helfen mir da auch kleine Ausflüge zu meinen Sommer Hot Spots rund um Stuttgart.

Damit ihr die und weitere Hot Spots anderer deutscher Blogger auch gut findet, hat Google Maps jetzt übrigens den Fluchtplan ins Grüne entwickelt: Man kann dort seine aktuelle Location angeben und bekommt sofort ein hübsches Fleckchen Grün in der unmittelbaren Umgebung angezeigt, wo es sich lohnt, die Picknickdecke auszubreiten, und wo es im Idealfall nicht überlaufen ist. Funktioniert besonders gut auf dem Smartphone: Einfach g.co/insgruene eingeben und los. Wenn ich im Office sitze, müsste mir eigentlich direkt mein erster Hot Spot empfohlen werden:

Der Kurpark Bad Cannstatt – die grüne Lunge um die Ecke

Großzügige Liegewiesen, kleine Plätzchen, Spazierwege und spielende Kinder. Der Kurpark bietet sich für ein Mittagspausen-Picknick genauso an wie für einen Sonntagsspaziergang – und bietet mit 15 Hektar Parkfläche ganz schön viel Platz! Die Entstehung des Kurparks hängt übrigens eng mit den nahegelegenen Mineralbädern zusammen: Die gesundheitsfördernden Kuren hier zogen internationale Gäste hierher. Naja, und uns eben! Mit der U2 könnt ihr direkt bis zum Kursaal am Kurpark fahren – wir können sogar laufen.

Der Stadtstrand Bad Cannstatt – Die Füße im Sand und der Blick auf dem Neckar

Im Vergleich zu anderen Stadtstränden dieses Landes mag der Stadtstrand Bad Cannstatt vielleicht etwas mau daherkommen: Die Entfernung zum Neckar beträgt leider mehr als die üblichen zwei Meter und Füße ins Wasser ist nicht drin – dafür aber Füße im Sand, und das sowie ein leckeres Glas Wein in der Hand reicht ja manchmal schon, um Strandfeeling aufkommen zu lassen. Das Stadtstrand-Gelände ist rund 800 Quadratmeter groß, Beachvolleyballfeld, Kinderspielplatz und Burgergrill lassen keine Wünsche offen. Ihr findet ihn am Neckarufer direkt gegenüber der Wilhelms: Mit der U14 und der Brücke, oder mit der U1, U2 oder U13 bis zum Wilhelmsplatz fahren, Maps zeigt euch den Rest! Auf der Webseite bekommt ihr übrigens tagesaktuell angezeigt, ob der Stadtstrand (in erster Linie bei sonnigem oder regenarmem Wetter) geöffnet hat.

Schlafen im Baum – Das Felsnest im Waldseilgarten Höllschlucht

Copyright by Waldseilgarten-Höllschlucht

Mein dritter Hot Spot liegt etwas weiter entfernt – ist aber genau das richtige für ein Wochenende weg von Zuhause! Der Waldseilgarten Höllschlucht an sich ist schon einen Ausflug wert, ich bin aber besonders angetan vom Schlafen in atemberaubenden Höhen. Ob im Schwebebett (der Experte sagt dazu übrigens „Portaledge“) oder auf einem Podest im Waldseilgarten, das ist alles ziemlich cool, finde ich. Halbpension ist übrigens inklusive im Hotel der 1000 Sterne ;) und geduscht werden kann unter dem Wasserfall am Ausgang der Höllschlucht. Mit dem Auto braucht man von Stuttgart aus gute zwei Stunden hierher.

So, jetzt habe ich euch meine drei Lieblingsspots verraten – verratet ihr mir auch eure? Wo zieht es euch bei euch ums Eck #insgruene? Und ist euer Fluchtplan ins Grüne auch schon eingetragen?


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