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Manchmal kommt ein Moment in meinem Leben zustande, unverhofft und ganz spontan, da denk ich einfach nur „Holla, die Waldfee, dass ich das erleben darf ist schon echt dufte.“ Oder so ähnlich. Das sind jedenfalls genau diese unplanbaren Momente, von denen man, wie man so schön sagt „Seinen Enkelkindern noch erzählt“.

Für mich ergab sich einer dieser Momente in der Kalahari Wüste, irgendwann Anfang Dezember 2014. Von Windhoek aus sind wir nach einem leckeren Frühstück losgefahren. Im Gondwana Office (die Gruppe der von uns besuchten Lodges) haben wir unseren Leihwagen bekommen. Es wurde sich kurz mit der neuen Fahrsituation vertraut gemacht (immer wieder dieser Linksverkehr), Wasservorräte eingekauft und dann ging es los Richtung Kalahari.

Die Entspannung machte sich bereits wenige Kilometer nach Windhoek breit. Alle 20 – 40km kam uns dann mal ein Verkehrsteilnehmer entgegen. Die Landschaft um uns herum verwandelte sich im Stunden-Takt und knapp 300 Kilometer später kamen wir im roten Sand an.

Die Kalahari Anib Lodge

Die Oase der Kalahari Anib Lodge, die wir hier in mitten der roten Dornbusch Wüste vorfanden, wirkte einfach einladend. Authentisch und entspannt. Die rund 36 Bungalows gruppieren sich um einen schattigen Innenhof, mit zwei Pools, üppigen Bäumen, Vögeln und Schmetterlingen.

Müde aber glücklich bezogen wir unser Zimmerchen mit Blick auf die Dornbuschsavanne der Kalahari Wüste. Rechtzeitig zum ersten „Sundowner Game Drive“ stiegen wir nach einer kurzen Erfrischung wieder aus dem kleinen Pool.

An diesem Tag hatten wir schon viel gesehen, wir waren zufrieden, etwas müde und ohne große Erwartungen steigen wir in den Wagen zum Sundowner Gamedrive.

Wir waren an diesem Abend die einzigen Gäste und so fuhren wir mit unserem Guide los, in Richtung Sonnenuntergang. Um uns herum eine fantastische Landschaft  und im Licht der tiefstehenden Sonne eine malerischer Schönheit.

Die Kalahari

Die Kalahari erstreckt sich über drei Länder (Namibia, Botswana, Südafrika) und der Wind kann den roten Sand auch bis in den Kongo verwehen. Ein großer Teil der Kalahari  ist keine Wüste im klassischen Sinn, denn die Niederschlagsmenge liegt mit 75-250mm pro Jahr über der Definition des maximalen Niederschlags einer Wüste. Daraus ergibt sich, dass es dort eine üppige und ziemlich spannende Flora und Fauna gibt.

Wir entdeckten Zebras und Erdhörnchen. Strausse und Springboks. Oryxantilopen und Giraffen. Ja wirklich! Und dann saßen wir auf einer der höchsten Dünen der Kalahari. Der Sonnenaufgang vor unserer Nase. Der kalte Gin Tonic aus Zinnbechern in unserer Hand.

Hach, unglaublich. So fühlt sich Namibia an!

 

 

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