50 Tage sind ganz schön lang, fast zwei Monate immerhin. Knappe zwei Monate, in denen ich jedes Paar Schuhe nur einmal tragen durfte. Was zu Beginn wirklich spaßig war und für Abwechslung sorgte, wurde gegen Ende dann mehr und mehr anstrengend. Die Lieblingsschuhe standen in der Ecke und durften bis zum Ende von #50shoesofFlo nicht mehr angerührt werden. Ich war im Schnee unterwegs, aber hatte keine Stiefel mehr übrig. Und ich hätte mich in Irland gerne so richtig passend im Landherren-Chic angezogen, schicke, klassische Schuhe waren aber keine mehr übrig.

Das Problem war rückblickend nicht, jeden Tag ein Schuh-Foto zu machen. Den Prozess habe ich schnell automatisiert: Einfach die Kamera auf den Boden gelegt, das drehbare Display ausgeklappt und per Fernsteuerung ausgelöst. So einfach war das, ganz egal wo und wann ich war. Die Schwierigkeit lag vielmehr darin, immer zu planen. Ich war während der 50 Tage in Detroit, Berlin, Schweden, Freiburg,  Gstaad und Irland, insgesamt 23 Tage nicht in Stuttgart. Und jedes Mal beim Kofferpacken ging es nicht nur um das übliche „was anziehen?“, sondern darum, welche der verbleibenden Schuhe denn zum Anlass, zur Location und den angedachten Outfits passen könnten.

Mein Fazit zu 50 Tage, 50 Schuhe

Was mir dabei aufgefallen ist? Ganz schön Sneaker-lastig meine Sammlung! Vor allem durch meine Zeit bei adidas habe ich Unmengen an Turnschuhen jeder Form und Farbe. Ich sollte aber definitiv mal wieder in ein paar feine Brogues, Monks oder auch Stiefeletten investieren!

Es war eine schöne Erfahrung, mich mal so intensiv mit meinem eigenen Schuh-Sortiment zu befassen. Aber nun freue ich mich, wieder nach Lust und Laune meine Stan Smiths, Doc Martens und Filling Pieces zu tragen – wann ich will und so oft ich will.

Welcher Schuh ist denn nun euer Favorit? Und was meint ihr? Soll ich mir im Laufe des Jahres ein weiteres Projekt dieser Art überlegen? Gerade auf Instagram haben ja einige #50shoesofFlo mit Begeisterung verfolgt. Eventuell ließe sich ja ein ähnliches Outfitprojekt machen – mit Hosen, Hemden oder was auch immer!

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