Santorini, auch Santorin oder im Griechischen „Thira“ genannt – die blaue, griechische Insel mit den schönsten Sonnenuntergängen der Welt! Klingt perfekt für einen Kurztrip im Frühling. Schon so oft habe ich unglaubliche Fotos des kleinen Archipels im Süden der Kykladen gesehen: Das muss einfach DER Hotspot für Träumer sein. Also ab auf die Bucketlist damit und am liebsten sofort abhaken. Gedacht, gebucht, entdeckt!

Das Fazit zuerst: Wir haben mittlerweile schon echt viele Inseln entdeckt. Santorini steht ganz weit oben auf der Hitlist, wegen der Architektur, der Sonnenuntergänge und der atemberaubenden Ägäis (das nordöstliche Teilmeer des Mittelmeers, welches ans griechische Festland und im Osten an die kleinasiatische Küste der Türkei grenzt).

Where to sleep

Für uns war der Kurztrip nach Santorini wirklich „ein Trip ins Blaue“. Es war eine spontane Entscheidung da wir diese kleine Insel als Shooting-Location für ein Projekt (ihr seht die Ergebnisse ganz bald ;)) nutzen wollten. Also suchte ich nur eine Woche vor unserer Abreise via Booking.com nach passenden Unterkünften. Ich erstellte mir eine Liste in der über 5 Unterkünfte landeten. Unsere Kriterien waren:

✓ Kurzer Weg zum Flughafen da unser Rückflug bereits um 6:40 startete

✓ Authentische Architektur

✓ Persönlich geführtes / kleines Hotel

✓ am liebsten an der Steilküste um direkt von dort die Sonnenuntergänge genießen zu können

✓ Free Wi-Fi (bei uns immer Pflicht ;))

Was wir fanden war genau das. Und zur unserer positiven Überraschung lassen sich genau solche Unterkünfte, also kleine Boutique Hotels oder Appartements / Suits auf Santorini besser finden als große Hotels bekannter Ketten (die sind dann eher auf Kos zu finden). Glück für uns. Und so landeten wir in den Aroma Suites (Angebot unter dem Artikel). Da die „Honeymoon Suite“ für unsere drei Nächte nicht viel teurer (für 2 Personen ca. 600 €) war als eine normale Suite buchten wir diese ganz besondere Loction und hatten mit der Terrasse die sich die drei vorhandenen Honeymoon Suiten teilen einen echten Glücksgriff: Wir saßen direkt vor einer der bekanntesten Kirchenkuppeln (deren Gewand erst kürzlich von Blau in Weiss wechselte ;)), mit dem Sonnenuntergang direkt vor unserer Nase.

Die Aussicht auf die kleine Vulkaninsel „Nea Kameni“ konnte authentischer nicht sein und unsere in die Felsen geschlagene „Höhlen-Suite“ mit Whirlpool machte nicht nur optisch, sondern auch in Sachen Wohlfühlen richtig was her! Kleiner Minuspunkt: Die Höhle hat natürlich keine Fesnter, Tageslicht muss also draußen getankt werden. Handynetz ist auch eher mau, aber dafür funktionierte das WiFi problemlos.

Die Aroma Suites liegen direkt im beliebten Zentrum Santorinis, in „Fira“ und ist keine 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Unser Gastgeber, Herr Fanis ist ein uberfreundlicher Herr, der in der Bewirtung von Gästen wirklich aufgeht und uns jeden Abend mit seinem Wein aus eigener Herstellung beschwipste (lecker!). Zum Abschied haben wir sogar eine Flasche zum mit nach Hause nehmen bekommen. Übrigens: Das alles ohne ihm zu sagen dass wir Blogger sind ;)

Angela, unsere Betreuerin gab uns ihre Santorini-Insider Tipps und servierte uns an einem stürmischen Samstag Morgen ein leckeres „Höhlen-Frühstück“.

Where to eat

Wenn wir schon beim Essen und bei „Insider-Tipps“ sind, dann entführen wir euch jetzt virtuell an die Bucht von „Amoudi“ bei der Stadt Oia. Kleine Fischerboote tanzen hier auf den tiefblauen Wellen, es duftet nach frischem Essen, die Esel stehen auf den Treppen und in unsere Ohren dringt fast ausschließlich griechisch. Hier gehen also auch die Einheimischen zum Wochenends-Ausflug hin. Das macht sich auch an den Preisen bemerkbar: Sie sind nicht überteuert wie in manchen typischen Touri-Hotsports. Nach Angela’s Empfehlung landeten wir in der Taverna Katina.

Wir bestellten „Volkan Beer“ – eines der leckersten Biere die ich je getrunken habe. Angenehm mild und mit einer leicht süß-frischen Note. Das lokale Bier wird direkt auf Santorini hergestellt und enthält die feinsten lokalen Zutaten wie frischen Honig und Zitrusfrüchte aus der Insel. Dazu gibt es frischen Fisch und Calamaris. Der Samstag zog an uns vorbei und wir genossen die Frühlingssonne und die Katzen die um uns herumschlichen.

Für einen Snack am Mittag empfehlen wir es wie die Einheimischen zu tun: Eine leckere Platte griechischer Spezialitäten in der Sonne. Dazu ein kühles, griechisches Bier, Zaziki und ein paar Katzen.

Discover Santorini

Santorini ist schnell entdeckt. In ein bis zwei Stunden ist man von einem Ende bis ans andere gefahren.

  • Ihr könnt euch zum Beispiel Quads oder Kleinwägen leihen. Verleih-Buden findet ihr wirklich an jeder Ecke. Je kleiner und schnittiger desto besser. Und trotz der „griechischen Mentalität“ empfehlen wir euch Helme zu tragen. Die Straßen sind teilweise sehr schlecht ausgebaut und von Schlaglöchern übersäht.
  • Wir empfehlen den „höchsten Punkt der Insel“ zu besuchen. Dort ziehen die Wolken so schnell an euren Köpfen vorbei dass euch schwindelig wird.
  • Besucht einen der roten oder schwarzen Strände (Kamari & Perissa)
  • Legendäre Sonnenuntergänge in Oia oder Fira bestaunen. Dann wisst ihr warum die Insel so beliebt ist.
  • Die Ruhe genießen und durch die vielen kleinen Gassen schleichen!

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