Neulich war ich mit meinem Buddy Raph in Rom unterwegs. Eigentlich wären wir nur einen Tag zum Testdrive des neuen Ford Mondeo Vignale dort gewesen, doch dann dachten wir uns „hey, warum eigentlich nicht noch ein Wochenende dranhängen für einen schönen Citytrip in die italienische Hauptstadt?“. Gesagt, getan, das airbnb Apartment und die Blacklane-Limousine in die Stadt wurden gebucht und ansonsten beschlossen wir, es genau zu machen wie einige Monate zuvor in Lissabon, wo wir ja auch schon gemeinsam gewesen waren. Keine großen Pläne machen, sondern einfach das Leben genießen, gut essen und viel trinken, etwas für die Seele tun so zwischendurch, ohne den üblichen Touristen-Stress.

Urlaub ohne Pflichten

Wir sind in Rom an einem Tag gute 20 Kilometer gelaufen, haben mehrere Fotostrecken für adidas geshootet und auch sonst ordentlich die Speicherkarten vollgeschossen. Wir haben auch das Kolloseum, den Petersdom, das Pantheon, die spanische Treppe und viele weitere Sehenswürdigkeiten gesehen. Aber trotz allem hat sich der Citytrip nicht nach Stress angefühlt – und genau so soll es ja eigentlich auch sein auf Reisen. Es ist natürlich hilfreich, wenn man in einer Stadt bereits gewesen ist, so wie es bei mir in Rom (oder neulich auch in London) der Fall war, doch auch als Neuling (wie in Lissabon) ist Easy Going absolut möglich.

Wichtig ist es doch einfach, sich selbst darüber im Klaren zu sein, was man möchte. Geht es wirklich darum, 100% der Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer abzuhaken und sämtliche Fotos nachzustellen, nur um am Ende den Freunden und Verwandten zu Hause zu beweisen, dass man wirklich da war? Oder ist es nicht viel befriedigender, wenn man auf dem Rückflug weiß, dass man einfach eine schöne Zeit hatte, an die man sich viel intensiver zurückerinnern wird, als an einzelne Bauwerke. Wir waren zwei mal an der Engelsburg und am Petersdom – aber einfach nur, weil uns das Licht dort gefallen hat. Und beim zweiten Mal sind wir sogar spontan in einem kleinen hübschen Park gelandet, der uns irgendwie an Kalifornien erinnert hat. Und wir sind jung, was spricht denn auch dagegen, sich noch etwas für einen erneuten Citytrip übrig zu lassen? Nach Rom kommt man bestimmt noch einmal!

Überraschungen sind am schönsten

Nach anderthalb Tagen absoluter Freiheit in der Stadt begann dann Montagfrüh das Programm von Ford. Auch hier hatten wir keine großen Erwartungen oder gar Ansprüche an uns selbst, schließlich hatten wir nun ja bereits einiges von Rom gesehen und waren dann einfach offen, was uns erwarten würde. Und zack! – wir wurden positiv überrascht. Die Route im Navi des Ford Mondeo Vignale führte vom Flughafen nicht direkt in die Stadt, sondern in einer nördlichen Schleife durch die wunderschöne Landschaft Italiens zu einem malerischen Bergsee. Der perfekte Ort, um mittags entspannt einen Espresso zu genießen!

Und ob ihr es glaubt oder nicht, es wurde noch viel besser: Abends ging es als Teil des Ford-Programms zum Tennis-Stadion in der Stadt, wo die Pressekonferenz zur neuen Premiumlinie des Autoherstellers stattfinden sollte. Und dann die Überraschung: Direkt unterhalb der Terasse, auf der wir mit Antipasti und Feierabendbier entspannten, begannen sich die Weltstars Rafael Nadal, Roger Federer und auch Venus Williams warm zu spielen. Die Elite des Tennis, direkt vor unserer Nase. Die nächste Steigerung wartete dann auf dem Nebenplatz auf uns, wo die Fußballstars des AS Rom inklusive Francesco Totti lustig anzusehende Doppel mit weiteren Tennislegenden wie Novak Djokovic und rissen dabei über ihre Mikrofone Witze. All das im Sonnenuntergang – ihr könnt euch vorstellen, wie geflashed wir waren.

Zum Ausklang des Abends sahen wir dann noch zwei ATP-Matches an – der extrovertierte Italiener Fabio Fognini gewann gegen den Ami Steve Johnson und Venus Williams machte eine arme junge Tschechin platt. Hach, irgendwie ist Tennis was geiles, auch wenn ich bisher nie so recht den Zugang gefunden hatte – nun bin ich Fan!

Ergebnis: Reise dich glücklich

Für uns Blogger ist Reisen natürlich auch immer ein bisschen Arbeit. Fotos wollen gemacht werden und so ganz ohne Highlights ließe sich ja irgendwie kein Artikel machen. Aber dennoch, ich denke es ist immer möglich, mit einem guten Gefühl wieder nach Hause zu fliegen, wo der Alltag wartet. Man sollte sich auf Reisen einfach nicht stressen lassen, sich völlig auf die Stadt und deren Menschen einlassen und spontan immer genau das tun, was man eben gerade für richtig hält und wenn das eine Fußball-Session auf der Dachterrasse, eine Runden Bummeln durch eine Markthalle oder ein Abend mit perfekten Drinks und Antipasti in der Hotelbar des Hotel Locarno ist.

Kommentare

Send this to friend