Shopping in NYC! Wer kennt sie nicht, die Filmszenen, in denen schöne erfolgreiche Menschen vollgepackt mit riesigen Tüten die edlen Boutiquen der 5th Avenue verlassen. Nicht wenige fliegen deshalb auch mit dem Ziel nach New York, dort ordentlich einzukaufen. Ganz so einfach ist das aber eigentlich nicht. Zum einen sind die meisten europäischen Labels (also sehr viele) dort teurer als bei uns, zum anderen spielt der Dollarkurs eine große Rolle – und der ist momentan leider gar nicht gut. Einige persönliche Shopping-Tipps für NYC habe ich trotzdem für euch.

Schäppchen-Jagd in Amerika

Auch wenn der Dollarkurs nicht gerade hilfreich ist, gibt es in NYC trotzdem die ein oder andere Möglichkeit, den Geldbeutel zu schonen: Unterwäsche und Jeans von Calvin Klein beispielsweise sind dort teilweise deutlich günstiger, vor allem, wenn man sie bei Century 21 oder Macy’s in größeren Mengen kauft. Auch bei anderen Basics wie Poloshirts von Polo Ralph Lauren oder Tommy Hilfiger kann man Glück haben.

Auch nach Converse Chucks lohnt es sich Ausschau zu halten. Allgemein gilt: Je weniger ausgefallen die Bedürfnisse, umso höher die Chance auf ein Schnäppchen.

Shopping-Tipps für modebegeisterte

Möchte man hingegen den neuesten Shit haben, um den einen dann zu Hause alle beneiden, ist das preislich etwas komplizierter. Zusätzlich sieht man auch in der Mode immer mehr die Auswirkungen der Globalisierung – am Ende gibt es eben überall grob das Selbe. Einige besonders coole Stores sind aber dennoch einen Besuch wert. Und hey, wenn man schonmal in New York ist, kann man ja auch mal darüber nachdenken, sich ein sündhaft teures Statement-Piece zuzulegen, das einen dann für immer an den Big Apple erinnern wird.

Der perfekte Ort, um solche Teile zu finden, ist Opening Ceremony am südlichen Ende von SoHo. Aber auch die Stores von Reiss, Ralph Lauren, Maison Kitsuné, A.P.C., Club Monaco und Aritzia punkten mit tollen Teilen, in die man sich schon mal verlieben kann!

Und Shirts, die deutlich cooler sind, als die klassischen I <3 NYC Teile vom Straßenrand, gibt es bei Saturdays Surf NYC in der Crosby Street. Und das beste: Kaffee bekommt man dort auch direkt!

Auch Sneakerheads kommen auf ihre Kosten

Schaut man sich in den U-Bahnen und auf den Straßen des Big Apple einmal um, so ist es wenig verwunderlich, dass NYC ein idealer Ort ist, um Sneakers zu kaufen. Schließlich gehören die bequemen und doch coolen Schuhe gerade bei der schwarzen Bevölkerung seit jeher zum Lifestyle und auch sonst ist die Streetwear-Szene in NYC immens.

Die markeneigenen Shopping-Tempel wie Niketown oder der ultra coole adidas Originals Store in SoHo (die komplette Front des Ladens ist ein Rolladen, im Sommer shoppt man also quasi an der frischen Luft) locken durch ein breites Angebot und im Vergleich zu Deutschland teilweise deutlich günstigeren Preisen. Da ist es nur logisch, dass man in NYC unglaublich viele Touristen in nagelneuen Sneakers durch die Gegend flanieren sieht.

Abseits diser Shoppingtempel haben aber auch einige Multibrand-Stores absoluten Ruhm erlangt. Sneakerlegende Ronnie Fieg ist mit seinem Store KITH am Start, wo eigentlich wöchentlich limitierte Sneakers released werden, einige Blocks weiter den Broadway entlang ist der Flight Club zu finden, wo unterschiedlichste Sneaker-Raritäten eingeschweißt im Regal stehen und man so auch eine Chance bekommt, wenn man beim Release kein Glück hatte – man muss nur bereit sein, für ein Paar Yeezy Boost 350 mal eben 1500$ zu bezahlen.

Shopping muss ja nicht Fashion sein

Auch abseits der üblichen Modeboutiquen habe ich einige Tipps für euch. Bei Monocle in der Hudson Street gibt es kleine aber feine Dinge wie Reiseaccessoires und schicke Bücher für den Coffee Table. Bei Le Labo in der Elizabeth Street könnt ihr euch direkt echtes Parfum herstellen lassen. Und solltet ihr gleich nach NYC ziehen – bei Tokyo Bike in der Bowery gibt es die coolsten Fahrräder! Möbel werdet ihr wohl nicht gleich kaufen, Inspiration vom feinsten bietet aber ABC am Broadway direkt nördlich des Union Square Park. Ein ganzes Gebäude voller Möbel, besonders die Etage für Industrial Design ist ein Augenschmaus. Und denkt ihr etwas kleiner und möchtet statt Möbeln eher Wohn-Accessoires sehen, dann schaut mal bei BEAM in Williamsburg vorbei!

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