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Ach, Island! So lange war diese Insel totales Sehnsuchtsziel für mich. Schon Anfang des Jahres durfte ich gemeinsam mit Thies Island erkunden – jetzt führte mich der letzte Stop der IZDDW-Tour in die isländische Hauptstadt. Die ist übrigens die nördlichste Hauptstadt der Welt – und ist mit gut 120.000 Einwohnern ziemlich gemütlich!

Aber gleichzeitig auch wahnsinnig kreativ. Das Nachtleben Reykjaviks ist berühmt-berüchtigt, und zu jeder Islandreise sollten auch ein paar Tage in Reykjavik gehören. Viele Amerika-Reisende nutzen ein Stop-Over in Reykjavik auch dazu, in 24 Stunden den Golden Circle rund um Reykjavik abzufahren – gute Idee, finde ich. Unsere 8 Stunden Live-Stream aus Reykjavik sahen aber etwas anders aus.

Morgendusche am schönsten Wasserfall Islands: Der Gullfoss

Unser Tag begann an einem der legendärsten Orte Island: Dem Gullfoss. Dieser Wasserfall gilt als der schönste und größte Wasserfall der Insel und ist ein krasser Fotospot. Wir waren so froh, unsere weniger stylischen aber umso funktionelleren Regencapes übergeworfen zu haben – nach dem Sprühregen vom Gullfoss waren wir aber endlich so richtig wach! Und konnten dann die Augen ganz weit aufsperren für die wunder-wunderschöne Natur, die Island zu bieten hat. Ich kannte das ja schon, aber mein Freund und Begleiter Bartek von Die Orions war das erste Mal auf Island und konnte kaum fassen, wie schön es hier ist.

Weiter ging es – übrigens ganz entsprechend dem Golden Circle – zum berühmten Geysir Strokkur. Von dem hat vermutlich jeder schon mal gehört – ein Wasser spuckendes Erdloch, dessen Fontäne mehrere Meter hoch in die Luft schießen kann! Ganz schön crazy, diese Natur und ihre Phänomene… Und wie geht es weiter auf dem Golden Circle?

Golden Circle für Island-Einsteiger: Gullfoss, Geysir & Blue Lagoon

Normalerweise führt der Golden Circle von daan weiter in die Blaue Lagune, die wunderschöne Blue Lagoon. Ich habe mich dort Anfang des Jahres schon treiben lassen, aber diesmal war Action angesagt! Statt Plantschen hieß es jetzt nämlich: Quad fahren! Wir schwangen uns mit den Dudes von Safari Quads Island auf die vierrädrigen Spaßmaschinen und düsten bei frostigen Temperaturen durch eine Lavalandschaft. Wie dankbar war ich für den mullemulle-wärmenden Overall!

Seit ihr schon mal Quad gefahren? Die ruckartige Beschleunigung und die krasse Wendigkeit, daran muss man sich echt erstmal gewöhnen! Ein Glück, dass wir uns an die starken IZDDW-Männer klammern konnten: Selbst der mutige Bartek hatte ordentlich Respekt vor Geröll & Co!

Quad fahren durch eine isländische Lava-Landschaft

Weil Action aber nicht alles sein kann und uns auch die isländische Kultur total faszinierte, stoppten wir anschließend im Open Air Museum. Wie leben, wie kochen, wie jagen die Isländer? Wie war das früher, wie ist es heute? Guide Sigurlaugur (kurz „Silly“) führte uns durch das Museum und wir staunten über all das, was wir hier lernten.

Nach der Lehrstunde über die Vergangenheit ging es dann mitten rein ins Heute: Nämlich in die heutige Musikszene! Lucky Records in Reykjavik gilt als einer der sechs besten Plattenläden der Welt und hier findet man alles, was das Musikerherz begehrt. Natürlich war das vor allem für Bartek ein echtes Highlight, aber auch ich hatte meinen Spaß als ich mit Björk in der Hand und im innerlichen Ohr in alten Zeiten schwelgte…

Nach einem kurzen Stop beim Team von JS Watch, wo ich mal wieder merkte wie sehr mich Menschen, die ihrer Leidenschaft nachgehen, begeistern, ging es dann weiter zu einem ganz besonderen Event: Dem Wikinger-Shooting, das auf Instagram und beim Stream ganz schön für Furore gesorgt hat! Mehr dazu bald, die Ergebnisse will ich euch nämlich nicht vorenthalten! Danach knurrten uns aber erstmal die Mägen!

Suppenkasper auf Isländisch: Isländische Suppe zum Abschied

Mit einer traditionellen heißen Hummersuppe bei Saegreifinn, einem kleinen Local-Laden, luden wir unsere Batterien wieder auf. Yummy, Hummer direkt aus dem Meer schmeckt einfach am allerbesten! Und die Wärme und Energie brauchten wir auch, als es kurz danach zumindest für einen Teil von uns hieß: Ab auf die Hallgrimskirkja! Die Hallgrimskirche ist das höchste Gebäude Islands, und ein schnuckliger Aufzug führt auf die Spitze. Nichts für Leute mit Platzangst! Es lohnt sich aber offensichtlich – was für eine Aussicht unsere Jungs da eingefangen haben!

Und dann, dann ging das Seufzen los. Denn die 8 Stunden Live-Stream aus Reykjavik waren beinahe rum – und damit auch die ganze IZDDW-Tour! Zum Abschied ließen wir uns noch mal mit einem Pale Ale in der Hand in den heißen Pool am Strand von Nautholsvik sinken, aber dann hieß es Abschied nehmen. Abschied vom Live-Stream, Abschied von euch, Abschied von Reykjavik. Auch an dieser Stelle noch mal danke an euch, die ihr so begeistert zugeguckt und mitgemacht habt. Danke an all meine Begleiter, die IZDDW zu dem gemacht haben, was es war. Und danke an Vodafone für diese unglaublich coole Aktion!

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