Es ist unglaublich schön, was ich als Blogger so alles erleben darf. Wo ich dieses Jahr schon überall unterwegs war – irre! Berlin, Lissabon, Rom, Dublin, London, Detroit, Gardasee, GstaadSchweden und dann war da noch der Roadtrip quer durch Europa bis ans Nordkap.

Dennoch war es mir wichtig, mal wieder ganz normal Urlaub zu machen. Aus freien Stücken heraus einfach dorthin zu gehen, wo ich eben hin möchte. Also habe ich das Ende meines Studentenlebens als Anlass genommen, meinen Bruder gepackt und bin über den Teich geflogen. Ja, ich habe vermutlich ein Faible für die USA – eigentlich gäbe es sonst ja auch noch so viel zu entdecken. Aber erstmal zurück in die Staaten. Nach NYC, mein zweites Zuhause irgendwie, tief in meinem Herzen und omnipräsent. Von dort habe ich euch ja bereits berichtet, was ich zum Lunch beziehungsweise zum Dinner essen könnt und wo man meiner Meinung nach gut shoppen kann. Alles andere steht ja schon in Flo’s Diary.

Ab nach Kalifornien

Flott in NYC in den Flieger gehüpft und schon waren wir an der anderen Küste, nochmal einige tausend Kilometer weiter weg und damit aber auch noch näher am Paradies. Ich muss zugeben, ich verliebe mich mit jedem Besuch mehr in Kalifornien. Der golden State ist einfach Balsam für die Seele. Und das Leben fühlt sich dort irgendwie an, als wäre die Erdanziehungskraft geringer. Vom ersten Moment an genossen wir unser Leben. Stiegen am Flughafen in unseren schicken Mercedes-Benz CLA – Fenster runter, Musik an. Der Ärmel des Hemdes flattert locker im Fahrtwind, die Sonne scheint. Was man da macht? Natürlich erstmal zu In’N Out Burger fahren, die volle Palette Animal Style ordern und weiter bis an den Strand.

Meine weißen Füße (Shit, ich war dieses Jahr echt noch nicht am Meer) berühren den Sand und die Goodlife-Skala steigt weiter. Entspanntes Dinner auf dem verlassenen Lifeguard-Häuschen am Strand, nur wir, die untergehende Sonne und die Möven, die sich gierig auf heruntergefallene Pommes stürzen. So schmeckt Leben.

Es folgen legendär relaxte Tage am Strand – tagsüber Sonne, Salz und Wellen am El Matador State Beach, Abends die altbekannte Freakshow am Venice Beach. Was ist denn eigentlich erstrebenswerter? Ein unglückliches Leben an einem Schreibtisch dieser Welt, oder hängengeblieben als Beach-Hänger?

San Diego calling

Doch Kalifornien ist zu schön, um an einer Stelle zu bleiben – also ab ins Auto und los geht die Reise. Weiter gen Süden nach San Diego mit kurzem Stopp am Newport Beach. Seerobben gucken in La Jolla. Einchecken im Airbnb-Apartment. Die Omi, die uns in ihrem riesigen Haus beherbergt, ist gefühlt schon über 100, besitzt aber eine Lockerheit und eine Coolness, die hierzulande selbst jugendliche Reggea-Kiffer nicht hinbekommen. Ist alles einfach herrlich „laid back“ in San Diego, erklärt sie uns. Wir nehmen uns ihre Tipps zu Herzen, erkunden das wunderschöne Coronado und stopfen uns beim Taco Tuesday zwischen haufenweise College-Studenten mit Junk Food voll. Weil das da eben gerade so gehört, weil das Leben das manchmal so will.

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