Über viele viele Dinge haben wir hier bei uberding schon gesprochen. Genau genommen haben wir schon so ziemlich zu jedem Thema in die Tasten gehauen. Unsere persönliche Meinung zu Kunst sowie unsere individuelle Geschichte zu diesem Thema kam allerdings bisher ein wenig zu kurz. Nun hat uns Fritz Hansen letzte Woche den neuen Armchair Fri™ nach 0711 geliefert und wir haben dieses unglaublich schöne und zeitlose Stück zum Anlass genommen, mal über uns selbst zu quatschen. Fri™ wurde zum Interviewmittelpunkt und wir zu den Protagonisten – kein Wunder, dass uns da hin und wieder mal ein schallendes Lachen entwich!

Für Mia ist Kunst ALLES

„Kunst ist für mich die Natur und die Menschen. Die Fotografie egal ob es leuchtende Landschaften, Portraits oder nackte Menschen sind – festgehalten von Terry Richardson, Oliver Rath oder Mario Testino. Kunst ist für mich die Fähigkeit eine Stimme in Gesang zu verwandeln, Kunst ist für mich die Inszenierung des menschlichen Körpers beim Ballet oder Eiskunstlauf oder Sex?! Kunst ist für mich ein wundervolles Make-Up, die Momentaufnahme eines wilden Tieres oder die Möglichkeit mit einem einzigen Gesichtsausdruck einen Roman füllen zu können. Und wenn wir schon beim Thema sind: Kunst ist für mich das geschriebene Wort, Bücher, Blogs, Liebesbriefe. 

Wenn Hingabe, Zeit und Muse darin steckt, dann ist es Kunst für mich. Egal ob ein Mixtape vom Typ aus der Parallelklasse oder ob es ein Möbelstück ist, welches wir liebevoll auswählen, eine limitierte Auflage, etwas, was wirklich Klasse und Stil vereint – etwas auf dem wir unsere Geschichten erzählen!“

Till sieht Kunst im Alltag

„Kunst ist für mich nicht der Museumsbesuch, oder ein ganz bekannter Maler, dem viele Menschen hinterher hecheln. Kunst sind manchmal kleine Dinge, die mein Leben lebenswerter machen. Ein toller Text, ein wunderschönes Foto oder auch einfach nur mal ein selbstgebasteltes Halloweenkostüm ist für mich Kunst. Das lebe ich jeden Tag, denn die schönen Dinge dieser Welt, die ich täglich mit meinen Augen wahrnehme, veranlassen mich dazu, zu denken: Das ist Kunst.

Von „echter Kunst“ habe ich keine Ahnung. Ins Museum mitgezerrt zu werden ist mir ein Gräuel und wenn ich dann doch mal dort bin, fühle ich mich fehl am Platze. Aber ich habe ein Gespür für Style, bewege mich gern in einem stylishen Umfeld und lasse mich gerne von anderen inspirieren.“

Flo ist mit Kunst aufgewachsen

„Wenn ich so recht über das Thema Kunst nachdenke, dann wird mir klar, welch großen Einfluss mein Vater schon immer auf mich, meine Auffassung von Kunst und auch meine eigene künstlerische Ader hatte. Klingt verrückt aber: Als ich ein kleines Kind war, war er Graffiti-Künstler und hat ziemlich coole Sachen auf Leinwände gezaubert. Mein alltime-Favorite ist sein Portait von Bob Marley, das heute noch bei meinen Eltern zu Hause hängt. Gleichzeitig hat mein Daddy schon immer unglaublich viel fotografiert. Ich erinnere mich noch gut, wie er in den Urlaub immer kiloweise Filmrollen für seine alte Minolta mitnahm – wobei er dann doch mit 400 Fotos pro Urlaub auskam, was man ja zu Zeiten von Digitaler Fotografie schnell mal in ein paar Stunden schafft. Heute bedeutet mir sein Lob für meine Fotos immer am meisten. Denn auch auch suche meine künstlerische Erfüllung mittlerweile in der Fotografie. Früher war das anders: Da habe ich gern und viel gemalt und gebastelt. Mal besser und mal schlechter. Aber ganz so schlecht auf jeden Fall nicht: Im Flur meiner Eltern hängt ein Ölgemälde, das ich vor einigen Jahren mal kurz vorm Abi gemalt habe. Das finde ich heute noch ziemlich cool!

Ich muss aber auch zugeben, dass ich mit Kunst ganz allgemein oft nicht sehr viel anfangen kann. Die Sache ist mir einfach zu abstrakt und unterm Strich zu sehr an große Namen gebunden. Letzten Herbst war ich mal im Guggenheim Museum in New York, da hing ein Stück Leinwand, das einfach nur schwarz angemalt war. Sowas ist nicht mein Ding, auch wenn ich es modern und abstrakt mag. Aber eine klare künstlerische Leistung sollte schon zu erkennen sein. Unterm Strich mag ich aber reale Kunst lieber: Fotografie aber vor allem auch Design von Möbeln, Autos oder Gebäuden. Form und Funktion ideal zu vereinen und dabei zeitlose Meisterstücke zu schaffen, dazu gehört schon einiges!“

Über den Fritz Hansen Armchair

Fri™ heißt sie. Die perfekte Mischung, seriöser als ein gewöhnlicher Sessel und doch so so viel bequemer als ein Stuhl. In diesem Möbelstück möchte man viel Zeit verbringen, ob zum Essen, zum Relaxen oder auch zum Arbeiten. Man könnte ihn aber auch einfach nur aufstellen, um zu zeigen, dass man guten Geschmack hat. Dieses Form, diese Struktur und diese Farbe. Den Fri™ möchte man schon allein deshalb in der Wohnung haben, um ihn ungefähr einmal die Woche auf Instagram zu posten!

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