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Huch, was bist du denn? Kinderspielzeug? Unbekanntes Flugobjekt? Oder doch ein stinknormales Fahrrad? Stinknormal ist bei diesem Anblick sicher nichts – als ich dieses lustige Gefährt auspackte, fragte ich mich erstmal, ob da nicht jemand etwas wichtiges vergessen hat: Wo ist denn die Kette? Wie soll ich hier denn irgendwas mit den Pedalen anstellen?

UFO oder Fahrrad?

Tatsächlich ist auf den ersten Blick das Design das besondere am Mando Footloose. Kompakt, mit einem elegant geschwungenen Alu-Rahmen und hübschen Kunstlederdetails gefällt es uns direkt gut. Futuristisch, aber nicht abgespaced.

Das Teil wirkt ziemlich stabil, dabei aber nicht wuchtig. Also perfekt auch für den Weg ins Office, ganz ohne abzappeln und schwitzen zu müssen kommt man mit diesem E-Bike im Office an. Und da das Mando auch recht handlich ist, kommt der neue Freund dann direkt mit ins Büro und wird dort abgestellt.

Na, und: Keine Kette eben! Nichts, worin sich Anzughose oder Flare Jeans verfangen könnten, stattdessen wird das Rad durch eine Lichtmaschine angetrieben. Und diese sowie der Akku werden geschickt und ansehnlich in einem grauen Plastikgehäuse versteckt. Aber ist es wirklich nur das Design, das das Mando Footloose so besonders macht?

Unterwegs mit dem Mando Footloose E-Bike

I-wo! Das ist vor allem die Technik. Wie schon gesagt hat das Mando Footloose keine Kette, die Pedale und Räder verbindet, sondern eine Lichtmaschine, die für den Antrieb sorgt. Wenn wir in die Pedale treten, wird die mechanische Energie, die dadurch entsteht, in elektrische Energie umgewandelt, die den Akku auflädt – wenn wir mal gar keine Lust auf Strampeln haben, können wir uns aber auch rein auf den Akku verlassen.

Wir haben das Mando Footloose für euch getestet und es in unseren Alltag integriert.

Der Start ist – wie bei den meisten Dingen – erstmal etwas ungewohnt. Man setzt sich auf das Bike, das irgendwie knuffig wirkt. Man stellt wie gewohnt einen Fuß aufs obere Pedal und ist überrascht: Kein Wiederstand, das Pedal pendelt einfach runter. Okay, schmeißen wir das Teil mal an. Das geht über den Computer, der wie ein klassischer Fahrrad-Tacho am Lenker angebracht ist, kinderleicht. Verschiedene Mode können eingestellt werden, in der Mitte wird aber auch ganz klassisch die Geschwindigkeit angezeigt. Was übrigens auch praktisch ist: Entfernt man den Bordcomputer, funktioniert auch das Bike nicht. Er fungiert also gleichzeitig auch noch als elektronischer Schlüssel.

Über einen kleinen Extra-Hebel am rechten Handgriff kann man mit dem E-Bike Gas geben. Wobei dieser Moment sich zunächst etwas ernüchternd anfühlt. Das Rad rollt lediglich langsam los, mehr passiert nicht. Ein Blick ins Handbuch erklärt dies aber: Würde das E-Bike ohne menschliche Unterstützung an den Pedalen schneller als 5 Km/h fahren, so wäre eine Anmeldung beziehungsweise ein Nummernschild notwendig. Wer Gas geben mag, muss treten, wenn auch nur ganz leicht. Elegant ein wenig in die Pedale getreten schiebt das Bike nämlich ordentlich an, bis zu 25 Km/h sind so möglich. Nice Sache, wenn man auch mal pünktlich im Office ankommen will! Die Beschleunigung ist dabei so flott, dass einem schon mal der Hut wegfliegt. Also Obacht!

Mein Fazit: Das Mando Footloose macht ordentlich Spaß und ist der ideale Begleiter für alle, die an der frischen Luft und mit grünem Gewissen unterwegs sein möchten, aber deshalb nicht direkt eine sportliche Challenge suchen. Die Usability ist auf jeden Fall Tip Top – fand auch Mia, als sie für eine schnelle Runden durch Stuttgart Bad Cannstatt aufs Bike gesprungen ist! Einziger Kritikpunkt: Der Ständer, der im linken Pedal integriert ist, ist ziemlich kompliziert und muss umständlich von Hand ausgezogen werden.

Warum ein E-Bike?

  • Unterwegs ohne Anstrengung: Wenn gewünscht kommt man mit dem Footloose natürlich auch ohne auch nur einen Schweißtropfen von A nach B – was gerade für Business Meetings oder den Weg zum ersten Date echt wichtig ist! So soll man ohne nennenswerte Anstrengung auf bis zu 25 km/h kommen. Je nach Geschwindigkeit hält der Akku übrigens bis zu 45 km.
  • Gelenkschonend bei jeder Einstellung: Da das E-Bike keine Kette besitzt und jeglicher Widerstand der Pedale vom Computer reguliert wird, überschreitet dieser nie ein gewisses Level. So ist das Biken deutlich gelenkschonender als die Fahrt mit einem gewöhnlichen Fahrrad oder auch solchen, die klassisch mit einer Kette angetrieben aber von einem Elektromotor unterstützt werden.
  • Smartes Cruisen durch den Bordcomputer: Das Human Machine Interface des Mando Footloose ist schon etwas Besonderes! Es vermittelt den Eindruck, dass wir neben der reinen Fortbewegung mit dem E-Bike auch echt Sport machen können – denn je nach Belieben kann man das Footloose auf drei verschiedene Modi (Eco, Health, Normal) und auf unterschiedenen Widerstand in den Pedalen einstellen. Je nach Modus variiert diese, und die Lichtmaschine bekommt unterschiedlich viel Energie zurück. Der Bordcomputer informiert außerdem über Geschwindigkeit, verbrannte Kalorien und verbleibende Akkulaufzeit.
  • Kopf ausschalten, wenn gewünscht: Das E-Bike erkennt die Straßenneigung und kann den Gang automatisch wechseln, sodass die Anstrengung beim Strampeln konstant bleibt! Das nennen ich mal Service… Wer nicht so auf Automatik und eher auf manuelle Gangschaltung steht, kann das aber natürlich auch selbst übernehmen

Habt ihr schon mal so ein E-Bike getestet? Ist das was für euch? Wer Interesse hat kann hier sehen, wo es das Mando Footloose zu kaufen gibt. Mehr über das kettenlose E-Bike erfahrt ihr hier und hier.


Das Mando Footloose wurde uns von Mando zum Test zur Verfügung gestellt.

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