Es ist Mitte Dezember. Auf meinem Tisch liegen Lebkuchen und Schokokugeln mit Blätterkrokant. Die Weihnachtsmärkte mit Magenbrot, gebrannten Mandeln und all den anderen süßen Verführungen sind längt in vollem Gange. #Yolo könnte man sich jetzt denken. Und dass einen eh nicht allzu viele Leute nackt sehen in nächster Zeit, außer im Bett oder im Spa. So schlimm wäre so ein bisschen Winterspeck doch nicht, oder?

Aber hmm, möchte man denn dann im Frühling den Stress und den nervösen Blick auf den Kalender? Wann geht es 2016 das erste Mal an den Strand? Wann muss er stehen, der „Bikini-Body“? Und was, wenn alles spontan ganz anders kommt und der Zeitplan so gar nicht mehr passt? Ich erinnere mich da an meinen Trip nach Lissabon im letzten März, wo wir fast an den Strand gefahren wären!

Es bietet sich also an, sich im Winter dann doch nicht so gehen zu lassen. Macht am Ende alles einfacher und man fühlt sich eben auch wohler in seiner Haut – was nunmal auch an keiner Ecke schadet!

Den Winterspeck im Keim ersticken mit unseren 5 Tipps

Besser als der alljährliche Kampf im Frühling wäre es doch, schon fit ins neue Jahr zu starten oder? Aber klar, Verzicht ist ein schwieriges Thema, gerade wenn es in der Weihnachtszeit Einladungen hagelt und Omi böse guckt, wenn der dritte Teller Braten mit Spätzle nicht aufgegessen wird! Also: Ein Mittelweg muss her. Wir haben uns da so unsere Gedanken gemacht und hier 5 Tipps für euch:Intelligent essen

1. Intelligent Essen

Natürlich kommt man in der Vorweihnachtszeit nicht so ganz um süße, kohlenhydratgeladene Speisen herum. Und ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber gerade im Winter habe ich manchmal einfach ein unglaubliches Verlangen nach deftigem Essen. Soulfood, das mich so richtig glücklich macht. Aber Carbs machen nunmal dick und insofern sollte man darauf einfach ein bisschen achten, gerade abends. Es gibt ja auch viele feine Dinge, die eher eure Muskeln mit Eiweiß versorgen, als die Plauze weiter wachsen zu lassen. Wie wäre es mit deftigem Omelette mit Speck? Leckerem Fisch mit Ofengemüse? Oder einem richtig schön krossen Hähnchen? Ihr merkt schon: Es müssen nicht immer Nudeln oder Kartoffeln dabei sein.

2. Den Sport nicht vergessen

Im Winter ist es kalt und dunkel. Da mutiert der innere Schweinehund beim Thema Joggen zu einem monströsen Nilpferd, das einfach direkt die Tür blockiert. Aber das heißt ja nun nicht, dass nur noch das Bett und Netflix übrig bleiben. Zum einen wäre da das Training zu Hause. Zwei Kurzhantel, eine Klimmzugstange und eine Yogamatte und schon geht so einiges. YouTube bietet da tolle Inspiration, ich nutze gern die Tipps von Brendan Meyers. Aber auch außerhalb der eigenen vier Wände gibt es Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Wie wäre es denn mal wieder mit einer Runde Indoorsoccer mit den Jungs? Naa, wen juckt es da nicht, zum Hallen-Ronaldo zu werden?

3. Abwarten und Tee trinken

Im Winter lieben wir heiße Getränke. Es muss ja aber nicht unbedingt immer ein 5000 Kalorien Latte Whatever mit extra Sahne sein. Wie wäre es denn mal mit einem Grünen Tee? Auch der schmeckt super, kurbelt gleichzeitig aber den Stoffwechsel an. So sorgt ihr dafür, euch von innen aufzuwärmen, ohne euch danach voll und träge zu fühlen. Schwarzer Kaffee am Morgen wirkt sich übrigens auch positiv auf euren Stoffwechsel aus. Man könnte fast sagen, dass grüner Tee und schwarzer Kaffee den Winterspeck wegschmelzen lassen.

4. Den inneren Schweinehund überwinden

Ja, nichts ist leichter gesagt und im Winter doch schwerer getan. Aber eine gewisse Routine ist wichtig, das merke ich als Freelancer besonders oft. Zeitig aufstehen, Frühstücken, Duschen und das Haus verlassen. Gerade das mit dem Rausgehen ist tatsächlich wichtig: Bewegung an der frischen Luft steigert euern täglichen Energieverbrauch und füllt außerdem einige andere Speicher wieder auf, Vitamin D zum Beispiel.

Und hey, sogar ich als Morgenmuffel habe es neulich geschafft, Freitagfrüh um 7 mit einem Kumpel joggen zu gehen. Und ich muss sagen: Es hat sich gut angefühlt. Ich war zwar fix und fertig, aber dieser Lauf durch den Wald in der Morgendämmerung hat mich auf jeden Fall gepusht. Und ich war um halb 9 wieder zu Hause, bereit nach einem ordentlichen, wohlverdienten Frühstück zu arbeiten.

5. Im Bett den Winterspeck bekämpfen

Herbst und Winter sind ganz klar die Kuschel-Monate. Warum also nicht ein paar Kalorien im Bett verbrennen? Ihr wisst schon was ich meine. Dass ihr im Idealfall nicht alleine seid und übereinander herfallt. Das ist gut für den Körper UND für die Seele. In einer halben Stunde Abenteuer zwischen den Laken verbrennt ihr schon mal so 300 Kalorien. Und es ist warm, schön und ihr müsst nicht vor die Tür!

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