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Ich werde bald 25. Der Jahreswechsel steht bevor. Zeit also, sich mal wieder ein paar Gedanken zu machen zu meinem Leben. Wo bin ich, was will ich, wo will ich hin? Und mit wem? Zugegeben, das ist ganz schön bedeutungsschwangerer Stoff, mit dem ich hier meinen Artikel einleite. Aber so ist das nunmal, als Blogger lässt man andere regelmäßig auch mal intensiver an der eigenen Gefühlswelt teilhaben, als man das sonst so tun würde.

In den letzten 12 Monaten ist bei mir einiges passiert. Ich kam aus New York zurück nach Deutschland, habe endlich mit der Uni abgeschlossen. Und mich dann entschieden, es tatsächlich als hauptberuflicher Blogger und Fotograf zu versuchen. „Ach davon kann man leben?“ ist auch heute noch der Spruch, der mir da immer wieder entgegenschlägt. Und ganz ehrlich: Auch ich frage mich das immer wieder. In manchen Monaten, an manchen Tagen, in manchen Momenten.

Die weite Welt entdecken

Schaue ich dann aber zurück auf das Jahr 2015 und was ich da alles so erlebt habe, dann wird mir klar: So lange ich mir das irgendwie leisten kann, möchte ich eigentlich nichts ändern. All die Reisen mit all den besonderen Menschen, das wäre wohl in einem „richtigen“ Job nicht ansatzweise möglich. Allein die Highlights des Jahres: Lissabon mit den Jungs, ans Nordkap mit Mercedes und dann einer der besten Trips meines Lebens: Mit meinem Bruder durch Amerika. Das alles ist schon großes Kino!

Letzteres ist eigentlich auch der Grund für diesen Beitrag. Am letzten Wochenende wurde unser Travelmovie fertig und seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich es mir nicht selbst angesehen habe. Träumend. Voller süßer Erinnerungen. Und mit dem inneren Wunsch, auszubrechen und diese Freiheit so schnell es geht wieder zu erleben.

Es gibt viele kluge Sprüche zum Reisen. „Traveling is the only thing money can buy to make you happier“ oder „keine Reise ist wie die andere“. Beides unterschreibe ich sofort. Und genau deshalb würde ich am liebsten sofort wieder meine Sachen packen und einfach losfahren. Denn auch das wurde mir dieses Jahr wieder klar: Roadtrips sind einfach absolut mein Ding.

Das wichtigste: Der Reisepartner

Beides, das mit den Roadtrips und das mit meinen Reise-Highlights 2015 lag vor allem an einem Faktor: Den Menschen, mit denen ich unterwegs war. Und um es kurz zu machen und den Bogen zurück zum Video zu bekommen: Mit wohl niemandem bin ich bisher lieber gereist, als mit meinem Bruder. Dieses blinde Verständnis, die ähnliche Einstellung und der gleiche kleine Dachschaden – so wird ein Trip zum legendären Erlebnis. Dabei ist es egal, ob man im Bett des Airbnb-Apartments sitzt und sich eine Riesenpizza für 8$ teilt, oder im schicken Mondrian in L.A. für 50$ Hummer-Omelette frühstückt. All die kleinen und großen Erlebnisse in ihrer Summe machen die Reise am Ende so großartig.

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