Coca-Cola ist ein bisschen so wie die Beatles, sie waren irgendwie immer da. Ein ständiger Begleiter, der einzigartige Geschmack, das satte Rot, die Slogans wie „You can’t beat the feeling“ in den späten 80ern oder „The Coke Side of Life“ im letzten Jahrzehnt. Man muss kein Coke-Addict sein um Sympathie zu dieser Markenwelt aufzubauen – für mich ist Coca-Cola ein Stück Kultur und auch wenn ihr mich selten mit einer Flasche Coke in der Hand antrefft: In diesen gewissen Momenten, wie zum Beispiel im Kino, im Freibad oder gepaart mit meiner vergötterten „Pommes Schranke“, da muss es dann das eiskalte Original sein. Deswegen klang die Einladung nach Paris, zum neuen Coca-Cola Kampagnenlauch für uns auch sehr spannend. Wird es einen neuen Markensong geben, der uns wie Melanie Thornton’s „Wonderful Dream“ einen romantischen Ohrwurm in den Kopf setzt? Oder wird es einen neuen Marketingfokus geben – auf eine der Coke Sorten wie „Life“, „Zero“ oder „Light“?

Werbebanner aus den 60er Jahren strahlen mich an, Frauen mit Pixie-Cut, mit gepunkteten Haarbändern, mit damenhaften Badeschuhen und Bikinis in rot. Scheinwerfer strahlen warmes, rotes Licht auf unsere noch kalten Gesichter – wir sind angekommen im „Palais de Tokyo“, direkt am Ufer der Seine im winterlich schönen Paris.

Coca-Cola startet seine weltweite Marketingkampagne „Taste the Feeling“

Wir lauschen den Marketing-Heads von Coca-Cola, es geht um die Markenentwicklung, um die Philosophie und im Mittelpunkt steht immer wieder der Genuss und die besonderen Momente, von denen ich euch auch oben berichtet habe. Besonders passend auch das Zitat von Andy Warhol „No matter how rich you are, you can never buy a better Coca-Cola!“. Und genau auf diese Aussagen zentriert sich die neue, weltweite Markenkampagne – die unter anderem auch das runde Markenbild beinhaltet. Eine Welt, eine Coca-Cola, ein unverwechselbarer Geschmack, eine Coke für alle!

Mit #TasteTheFeeling stellt Coca-Cola wieder den Genuss und Geschmack des Produktes in den Fokus.

Die Bildwelt von #TasteTheFeeling“ ist authentischer, echter und zeigt Momente, die durch Coca-Cola zu etwas Besonderem werden. Das kann die erste Verliebtheit aber auch das Zerbrechen einer Beziehung, und erstmalig, visuell gesprochen auch das Zerbrechen einer Coca-Cola Flasche sein. Es kann der Druck der auf einem Teenager lastet, untermalt mit David Bowie’s „Unter Pressure“ sein oder das Necken zwischen zwei Brüdern.

Die verschiedenen TV Spots haben bei uns abwechselnd für Gänsehaut aber auch für ein breites Grinsen gesorgt. Kleinigkeiten wie Scherben, eine PET Flasche oder den gelb anstatt rot lackierten Fingernägeln haben uns bewiesen: Der Konzern ist angekommen, im Jahr 2016 und das tut gut zu sehen. Darüber hinaus unterstreicht die diesjährige Ausrichtung das Bestreben des Unternehmens, eine große Auswahl zu bieten, damit wir genau die Coca-Cola wählen können, die unserem Geschmack und unserem Lifestyle entspricht.

Der Soundtracks zu „Taste the Feeling“, welcher der schwedische DJ Tim Bergling, besser bekannt als Avicii, mit dem australischen Singer-Songwriter Conrad Sewell liefert hat uns zwar noch nicht so sehr umgehauen, aber die Anwesenheit von Conrad Sewell und seine Live-Performence dagegen umso mehr.

Im Interview mit James Sommerville Vice President, Global Design von Coca-Cola

Wir hatten die Möglichkeit auf ein Gespräch mit James Sommerville, der mit seiner Position als Vice President Global Design federführend für die #TasteTheFeeling Kampagne verantwortlich ist. Welchen Coke-Drinks er am Liebsten an seinen freien Tagen verfällt und warum er sich für die bekannten Modefotografen Guy Aroch und Nacho Ricci entschieden hat, verraten wir euch hier

Was ist dein liebster Coca-Cola Cocktail?
James Sommerville: Cocktail? Da gibt es diesen klassisch Rum & Coca-Cola Cocktail, mit dem man eigentlich nie falsch liegt. Man sagt zwar nie wirklich Rum & Coke zu einem Cuba Libre, aber jeder weiß, dass es hierzu Coca-Cola sein muss.

Kannst du uns die Geschichte hinter #TasteTheFeeling in 3 Sätzen zusammenfassen?
James Sommerville:
1: Wir hielten Ausschau nach einer Kampagne die sehr echt und authentisch ist.

2: Wir haben versucht das Produkt in den Stories so natürlich wie möglich aber fokussiert zu platzieren.
3: Wir wollen demonstrieren, dass Coca-Cola wirkliche eine fantastische Marke mit fantastischen Produkten ist.

Wie entsteht eine visuelle Kampagne wie diese? Wie gehst du hier vor?
James Sommerville: Wir hielten Ausschau nach Agenturen die einen Funken entzünden und etwas Neues, etwas Frisches kreieren. Dann mussten wir offenkundig durch den Pitch, durch welchen solche wichtigen, großen und globalen Kampagnen gehen müssen. Die Arbeit auf die ich mich fokussierte war die mit den Fotografen, die mit einem neuen Blickwinkel auf Coca-Cola zugingen.

Was hat dich bewegt, genau diese Fotografen auszuwählen?
James Sommerville: Das lief alles über Empfehlungen durch Agenturen und Bekannte. Wir wollten zwei Fotografen um unterschiedliche Sichtweisen abzudecken und sie dann trotzdem unter einem Look zu vereinen.

Stell dir vor du hättest in der nächsten Coca-Cola Kampagne vollkommen freie Hand. Gibt es einen Schauspieler, Model, Foto, Fotografen oder eine Idee die du extrem gerne in die Tat umsetzten würdest?
James Sommerville: Wir denken ja bereits an 2017 und wir haben absolut freie Hand was das Ausüben unserer Kreativität angeht. Das Schöne an der aktuellen Kampagne ist, dass wir hier die Möglichkeit haben diese kontinuierlich weiter zu entwickeln und entfalten zu lassen. Mit wem dies geschehen wird steht noch in den Sternen.

Au revoir Paris, du Zentrum der Mode, Kultur und des guten Geschmacks

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