Ende Februar ging es für mich für kurzweilige 4 Tage in die Sonne von Kapstadt. Das „South African Convention Bureau“ hatte Eventplaner aus ganz Europa eingeladen, um die Stadt mit all seinen Facetten zu erleben. Klar, 4 Tage sind viel zu kurz um wirklich in die Stadt eintauchen zu können, doch es sollte ein unvergesslicher Trip werden, bei welchem einfach alles passt: entspannte Flüge, bestes Wetter, eine tolle Truppe und einzigartige Erlebnisse – auf die ich euch jetzt virtuell einlade:

Vom Winter in die Sonne

Los ging es am späten Abend in Frankfurt. Am nächsten Morgen in Johannesburg angekommen, schleppe ich mich halb verschlafen zum nächsten Boarding. 1 ½ Stunden später bin ich in Kapstadt. Raus aus dem Flieger und rein ins Abenteuer. Die Sonne scheint, es ist angenehm warm. Also Pulli aus, Sonnenbrille an. Ich bin direkt wach und freue mich auf die nächsten Tage.

Weinprobe in Stellenbosch

Los geht’s im Kleinbus mit unserer Gruppe von 12 Leuten zum ersten Stopp: das Spier Weingut Stellenbosch. Wein am frühen Morgen? Das sollte witzig werden. Die Weinfarm ist berühmt für seine erstklassigen und prämierten Weine und verfügt darüber hinaus über ein sehr schönes Hotel, verschiedenen Restaurant mit erstklassiger Küche, Tagungsräume, einer Vogelfarm und ein eigenes Amphietheater. Die Geschichte des Weingutes führt bis in das 17. Jahrhundert zurück, denn hier befindet sich der älteste Weinkeller von Südafrika. Ich bin kein Weinkenner, jedoch wurde uns bei der anschließenden Weinprobe sehr viel über die Weine Südafrikas, ihrer Geschichte und Entstehung erzählt. Ein Besuch, der sich definitiv gelohnt hat.

Schönste Aussicht vom Table Mountain

Weiter ging es in die Innenstadt. Ich orientiere mich und sehe in weiter Ferne den Tafelberg. Wir fahren direkt an die Seilbahn Station. Die Aussicht von hier ist schon gigantisch über die Stadt. Rein in die drehende Gondel auf das Hochplateau in 1.085m Höhe. Wahnsinn, was für ein phantastischer Blick auf die Hout Bay, den Lion’s Head, den Signal Hill sowie auf den Atlantik und natürlich Kapstadt. Ich schließe kurz die Augen, vergesse die Touris um mich herum und atme tief ein…. ich bin angekommen.

Eine kurze Wanderung zur südlichen Aussichtsplattform über die 12 Apostels und den Atlantik, dann geht es schon wieder zurück zur Gondel. Noch auf der Rückfahrt packe ich mein Notizbuch aus (sozusagen meine ‘Bucket List‘) und schreibe: Wanderung über den Devil’s Peak auf den Tafelberg.

Atlantikluft und der schönste Sonnenuntergang

Mit der Palmenpromenade, dem weißen Sandstrand und majestätischen Bergen im Hintergrund wurde Camps Bay schnell eines der beliebtesten (und teuersten) Urlaubsziele in der Region Kapstadt. Wir bekommen einen Sundowner in einem der vielen Fischrestaurants. Ich nutze die kurze freie Zeit und sprinte zum Camps Bay Beach. Die Sonne geht unter, die ganze Küste wird ein einem goldenen Licht getaucht und vor mir geht die Sonne unter.

Cape Of Good Hope

Das Kap der guten Hoffnung auf der Kaphalbinsel südlich von Kapstadt zählt zu den magischsten Plätzen der Welt. Allein schon die Fahrt über die Küstenstraße Chapman’s Peak Drive war beeindruckend. Angekommen im Naturreservat geht es mit der Drahtseilbahn ‘Flying Dutchman‘ 250m hoch zum Leuchtturm, den südwestlichsten Zipfel Afrikas. Mir wird klar, warum hier so viele Schiffe gesunken sind, denn es geht ein ordentlicher Wind und das Meer zerschellt an den hohen Klippen. Eine kurze Fahrt später kommen wir an einem Strand (Boulders Beach) an und ich kann meinen Augen fast nicht trauen. Friedlich auf den Steinen sitzen hier einige Pinguine auf den Felsen und sonnen sich.

Gänsehautmoment auf dem Lion‘s Head

Am Nachmittag zurück in Kapstadt steht für eine kleine Truppe und mich ein sportliche Aktivität an: eine Wanderung hoch zum Lion‘s Head. Der Löwenkopf ist gerade einmal 669 Meter hoch und lässt sich gut in 45 Minuten besteigen. Wir müssen uns beeilen, denn es ist nicht mehr lange zum Sonnenuntergang. Oben angekommen, bietet sich ein 360 Grad Blick auf Kapstadt.

Die Sonne geht unter und mit jeder Minute ändern sich die Farben am Himmel. Trotz vieler jüngeren Touristen wird es ruhig, jeder hält inne und genießt den Moment.

Kapstadt aus der Vogelperspektive

Am nächsten Tag ein weiteres Highlight. Wir steigen am frühen Morgen in einen kleinen Helikopter. Ich habe mich noch nicht einmal orientiert, da geht es schon los und ich sehe Kapstadt aus der Luft. Die Sicht ist bestens wir sehen kilometerweit die komplette Küste entlang.Moment mal, waren da etwa mehrere Wale im Meer? Wir haben mal wieder Glück, denn zu dieser Jahreszeit zeigen sich die großen Meeressäuger nur selten. Alle Sehenswürdigkeiten zu nennen würde mehrere Seiten füllen. Mir wird klar: ich muss sehr bald wieder zurückkommen, noch viel mehr sehen und vor allem die warme und herzliche Gastfreundschaft erleben. Danke Kapstadt, es war kurz aber intensiv!


Vielen Dank an das „South African Convention Bureau“ für die Einladung und an Tes Proos von Crystal Events & Incentives für die tollen Touren.

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