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Manchmal ist es nur eine Kleinigkeit.Ich glaube an dich,“ blinkte es ein paar Tage vor Abgabe meiner Master-Thesis zum Beispiel auf meinem Telefon auf. Die Botschaft kam genau im richtigen Moment. Ich war gerade dabei in leichte Schluss-Panik abzugleiten, verwünschte mich selbst für die Wahl des komplexen Themas, wollte nach Monaten der Arbeit am liebsten auf den virtuellen Papierkorb klicken und mich dann heimlich, still und leise nach Südamerika absetzen, einfach bloß des Fluchtgedanken willens. Am Ende habe ich natürlich eingereicht und alles hat geklappt.

Aber ist das nicht oft so? Der rote Faden, der sich durchs Leben zieht? Machen, manchmal straucheln, aufgefangen werden und schaffen? Aufregung vorm ersten Schultag, das erste Fußballturnier, Klassenarbeiten, Abschlussprüfungen, Führerschein, Thesis, Bewerbungsgespräche, erste Dates, Trennungen, Stimmungstiefs – in letzter Konsequenz müssen wir zwar alleine durch, aber eben nicht ohne Weggefährten. Geschwister, Freunde, Freundinnen, Mütter, Väter, Onkel, Tanten, Cousinen, Omas, Opas oder wer sonst noch unsere Hand hält, aufmunternde Worte und kluge Ideen mit uns teilt, Verständnis zeigt und uns manchmal den nötigen Tritt in den Hintern beschert, so dass wir am Ende ins Glück springen. Oder uns in schwierigen Zeiten den Rücken stärkt, wo wir uns am liebsten fallen lassen wollen, dank ihnen aber nicht hart aufschlagen. Da kann man schon mal ein universelles DANKESCHÖN in die Runde werfen. Ihr Helfer und Weggefährten, wisst jetzt hoffentlich alle, dass genau ihr gemeint seid!

„Ich bin für dich da“ – Neuester Video-Streich von Leibniz!

Warum ich gerade so ein bisschen rührselig bin? Leibniz ist mir mit seinem neuesten Clip nicht auf den Keks gegangen, sondern hat mich nachdenklich gemacht! Der kleine Junge, der trotz einiger fieser Hindernisse – Kinder können gemein sein! – nicht von seiner Mission abweicht, für jemanden da zu sein, und was dann Jahre später das Ergebnis von so viel Support ist, hat mein Herz tatsächlich erreicht. Klar, solche Videos sollen genau solche Emotionen erzeugen, aber wenn es gut gemacht ist und eine Botschaft mit Sinn liefert, schaue ich mir so etwas durchaus gerne in den fünf Minuten Verschnaufpause an, die man sich am Schreibtisch eh zwischendurch mal gönnen sollte. Mich hat der Clip auch auf die Frage gebracht, für wen ich selbst denn zuletzt da war und ob ich eigentlich mal an den richtigen Stellen „Danke“ gesagt habe für liebe Worte, gedrückte Daumen, Aufmunterungsbesuche und Mutmacher-Nachrichten. Wie sieht es bei euch aus? Für wen seid ihr da? Und habt ihr euch zuletzt mal bedankt? Vielleicht zum Abendessen eingeladen oder eine Tafel Schoki und eine Packung Kekse vor die Tür gelegt?

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Moment, um mal kurz inne zu halten, sich diese Fragen selbst zu stellen und dann allen, die mit uns jederzeit den letzten Keks teilen würden, etwas zurückzugeben.

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