We did it! Der erste XLETIX Run liegt hinter uns und wir haben noch alle Arme, Beine und Zähne. Und das, obwohl wir uns ganz spontan fünf Minuten vor dem Start der Challenge entschieden hatten, statt der S-Distanz (6 Kilometer) doch direkt die M-Distanz (14 Kilometer) anzugehen. 14 Kilometer und über 25 Hindernisse später taumelten wir als Team Honor ins Ziel, nahmen dankbar das Siegerbier entgegen und setzten uns erstmal glücklich und schlammverschmiert ins Gras.

Ein Team – ein Ziel: XLETIX

Was wir auf dem Weg zum Ziel erlebt hatten, war etwas ganz besonderes: Dieser unglaubliche Spirit, der alle Läufer verbindet und dafür sorgt, dass nie irgendwo einer alleine ist. Du kommst nicht alleine über die Mauer? Mit Räuberleiter schaffst du es. Du hast nicht mehr genug Kraft, dich an einer Leiter entlang zu hangeln? Es findet sich auf jeden Fall jemand, der unter dir durchs Wasser läuft und dich stützt! Der Slogan „Ein Team – ein Ziel“ wird hier nicht nur beim Start gebrüllt, sondern schallt auch den gesamten Run über immer wieder durch die Wälder Berlins.

Mitten drinnen im Getümmel aus Schlamm, Wasser, Seilen und Kletterparteien: Arne, ich und die anderen vom Team Honor. Mit der Frage „seid ihr brave genug für Honor“ hatte man uns nach Berlin gelockt und nach vier Stunden, die uns bis an unsere Grenzen geführt hatten, war die Antwort gefunden: Ja, verdammt! Gemeinsam hatten wir es geschafft, obwohl während der beeindruckenden Start-Zeremonie schon der ein oder andere Zweifel gekommen war, ob wir uns da eigentlich am richtigen Ort befinden.

Mut macht glücklich!

Das Glücksgefühl nach dem XLETIX Run hat übrigens lange angehalten: Auch nachdem wir uns im Hotel vom Schlamm befreit und einen wohlverdienten Burger mit Pommes verdrückt hatten, konnte man uns die Glückseeligkeit noch von den Gesichtern ablesen. Noch nie hatte Bier besser geschmeckt, noch nie hatte sich ein Bett verdienter angefühlt als an diesem Abend. Aus diesem Grund wären wir ohne zu zögern sofort wieder dabei – und würden dann all unseren Mut zusammen nehmen und die L-Distanz (ca. 20 Kilometer) attackieren.

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