Bin ich eigentlich ein Blogger oder nicht? Beziehungsweise, möchte ich Blogger genannt werden, in einen Topf voller Klischees geworfen werden? Meine Antwort ist ein klares Ja!
Zugegeben, es ist nicht immer so ganz einfach. Besonders die Anfänge waren schwer, als man noch Texte schrieb, die außer einem selbst und den besten Freunden eh keiner las. Als man das Bloggen so als Hobby betrieb, irgendwann zwischen Studium, Job und Privatleben, auf Kosten all dieser Komponenten. Andere genossen ganz hedonistisch ihr Leben, ich hatte ein Date mit meinem Laptop – was auch die Freundin damals nicht ganz so prickelnd fand. Sie ist Geschichte, auch deshalb.

Doch ich möchte heute nicht den weinenden Typen an der Bar geben, der traurig und verlassen einen Drink nach dem anderen in sich reinschüttet, um seine Sorgen zu vergessen. Ich möchte fröhlich in die Runde prosten, denn so bitter die Tage auch schon waren: Jetzt kann ich von mir sagen, dass ich genau das mache, was ich eben auch möchte. Ich darf die Welt entdecken, tolle Menschen kennenlernen und höre das ein oder andere Mal den Satz „dein Leben möcht‘ ich haben!“.

Im Leben wie beim Negroni: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Klar, auch hier gilt: Wo Licht ist, ist auch Schatten und gibt es auch mal Tage oder gar Wochen, in denen man ausgelaugt alles hinterfragt und darüber nachdenkt, was man denn da eigentlich so tut. Wenn meine Oma mich wieder einmal fragt, ob ich mich nicht so langsam mal für nen richtigen Job bewerben möchte. Aber dann sitze ich ein paar Tage später eben wieder irgendwo auf der Welt in einer Bar, blicke auf das Meer oder die Skyline, habe tolle Menschen um mich herum, die meine Leidenschaft teilen. Und dann weiß ich es wieder: Die bitteren Tage haben sich gelohnt – denn boring möchte ich mein Leben beim besten Willen nicht haben!

Wer wagt, der gewinnt eben auch – genau wie beim Negroni. Der bittere Drink auf Campari Basis ist eine Herausforderung, die so manchen auch abschreckt. Aber traut man sich dann und lässt man sich auf die Sache ein, so wird man am Ende belohnt – mit einem ganz besonderen Geschmackserlebnis. Aus diesem Grund möchten wir heute zur Negroni Week anstoßen auf all die, die so sind wie wir: Die ihren Traum leben, auch wenn andere immer gesagt haben, dass es sowieso nicht klappt. Die, die ein Wagnis eingehen, um sich die wohlverdiente Belohnung zu holen. Bitter beats Boring, darauf cheers, aber bitte verantwortungsvoll!

Die Negroni Week ist übrigens eine globale Bar-Charity Aktion, bei der die beteiligten Bars pro verkauften Negroni einen selbst gewählten Betrag an eine Charity Organisation ihrer Wahl spenden. Trinken für den guten Zweck also – wer dabei ist, seht ihr hier.  

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