Was wäre wenn du ab nächster Woche nur noch ein Regalbrett voll Platz hättest, um deine Kleidungsstücke unterzubringen? Wofür würdest du dich entscheiden, worauf verzichten? Die Frage ist ja: was brauchen wir wirklich im Alltag und was macht ein echtes Lieblingsteil aus? Denn Hand aufs Herz: einige Sachen in meinem Schrank sind zwar ganz schön schön, aber getragen wurden sie trotzdem nur einmal. Noch ein Etikett an einem der Kleiderstücke finden? Ertappt! Bevor jetzt die großen Schimpftiraden einsetzen, muss ich sagen, dass ich tatsächlich versuche im Großen und Ganzen bewusst zu konsumieren und einzukaufen. Deshalb frage ich mich vor jedem Klick auf den „Zur Kasse gehen“ – Button – ja, ich shoppe fast ausschließlich online! – ob das denn wirklich sein muss. Und trotzdem sind sie da, die Lustkäufe, die „Ohh, das ist so schön, mein Herz sagt ja, mein Verstand setzt kurz aus“ – Teile, die ich gerne ansehe und befühle, aber die so richtig nicht in meinen Alltag passen. Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, wie ein Kleiderschrank aussehen würde, der wirklich nur 10 absolute Lieblingsteile enthält, die eigentlich jeder Zuhause haben sollte, weil sie zeitlos sind, uns gut aussehen lassen und im Zweifelsfall immer funktionieren.

Ein Schrank voller Lieblingsteile – meine 10 Favs

Da ich noch nie der modisch verspielte Typ im Blümchenkleid und mit viel Schmuck war, funktioniert diese Liste in den meisten Fällen übrigens als Inspiration für Girls und Boys gleichermaßen, darüber sind wir uns in der UberCrew jedenfalls einig!

1. Der schwarze Hut

Was für andere Ohrringe und Ketten sind, ist für mich ein Hut – das perfekte Accessoire, um meinem Outfit den entscheidenden Funken zu geben. Ihr wisst schon, wie das Salz in der Suppe. Aktuell darf der gerne eine breitere Krempe haben. Passt zu kurzen Haaren wie auch zu langen, den trägt Thies genauso gerne wie ich. Wer es sportlicher mag, darf sich auch eine Cap aufs Regalbrett legen. Eine Kopfbedeckung muss aber sein!

2. White T

Nichts lässt dich so schnell so gut aussehen wie das perfekte, weiße Shirt. Unkompliziert, lässig, jederzeit. Damit sehe ich morgens auf dem Weg zum Bäcker genauso frisch aus wie Abends bei der After-Work-Pizza. Die große Herausforderung dabei? Es muss im Oversize-Look kommen, darf nicht zu durchsichtig sein und sollte nicht knittern – natürlich macht die passende Unterwäsche diesen Look erst aus ;). Ansonsten steht damit dem Allday-Look nichts im Wege.

3. Blue Jeans in der Mom oder Ripped-Variante

Zum White T passt tagsüber natürlich nichts besser als die Blue Jeans. Ja, ich weiß, das ist jetzt nicht furchtbar innovativ, aber manchen Dinge muss man auch nicht neu erfinden, wenn sie einfach perfekt funktionieren.

Statt zur Skinny greife ich bei der blauen Variante aktuell lieber zur hoch geschnittenen Mom-Jeans oder zum lässigen Ripped-Modell, durch das gerne die Haut blitzen darf. Wenn es nach mir geht, nur keine Schlitze kurz unterhalb des Pos, das sieht außerhalb von Instagram selten so richtig appetitlich aus. Dann doch lieber das Knie zeigen ;)

4. Weiße Sneaker

Einmal Sneakermädchen, immer Sneakermädchen? Vielleicht ja. Schuhformen kommen und gehen, was bei mir bleibt sind weiße Turnschuhe. Mal Hi-Top mal Low, nichts geht über das Gefühl, morgens in das Lieblingspaar zu schlüpfen und Nachmittags immer noch gut gelaunt durch die Gegend zu laufen, während sich andere schon die Füße reiben. Wenn ich mich entscheiden muss, greife ich immer zu Weiß.

Damit sie auch nach einer Weile immer noch gut aussehen, rate ich übrigens zu einem Schmutzradierer, den es in jeder Drogerie zu kaufen gibt. Ansonsten schadet ihnen Omas Allzweckwaffe, lauwarmes Wasser und Spülmittel, auch nicht.

5. Schwarze Skinny-Jeans

Was tagsüber White T und Blue Jeans sind, funktioniert für lässige Drinks am Abend noch besser mit einer schwarzen Skinny Jeans. Perfekt passt dazu eine Lederjacke, ein Hut und fertig ist mein liebster Look, der in Kombination mit Smokey Eyes gerne rockig aussehen darf. Dazu die Heels? Warum nicht, schwarze Pumps gehören in jeden (Schuh-)Schrank!

6. Lederjacke

Ob echtes Leder oder hochwertiges Kunstmaterial, eine „Leder“jacke stellt für mich eine Investition dar. Zu keinen anderen Modell habe ich in der Vergangenheit wohl häufiger gegriffen. Die Lederjacke ist bei mir damit wohl die Langzeitbeziehung unter den Jacken.

7. Hemd

Ein lässig, aber gut geschnittenes Hemd sollte in keinem Schrank fehlen. Für die Männer ist es perfekt zum schnellen Up-und Downdressen und ich muss meiner Mutter recht geben: mit einer Bluse ist man immer angezogen. Dabei denke ich jetzt natürlich nicht an irgendwelche ollen Spießervarianten, sondern an cleane Modelle in Weiß oder aus Jeans.

8. Streifenshirt

Die Französinnen wissen wie’s geht mit dem Esprit. Abgeguckt habe ich mir dort das Streifenshirt, das auch in meinen Schrank nicht fehlen darf. Sonntagsbrunch, Wochenendspaziergang – alles sieht irgendwie stillvoller aus in Streifen ohne dabei spießig oder bieder zu wirken.

9. (Graues) Maxikleid

Sommertage verbringe ich am liebsten in schlichten Kleidern, die sich gerne noch ein wenig im warmen Wind bewegen dürfen statt eng zu am Körper anzuliegen. Zu meinen Lieblingsteilen gehört deshalb definitiv ein graues Maxikleid, das langes Sitzen im Büro ohne viele Knitterfalten genauso mitmacht wie Dates im Eiscafé, wo dann dank lässigem Schnitt auch für die dritte Kugel und bunte Streusel noch Platz ist.

10. Dicker Strick

Auf fast jeder Reise mit dabei, ist bei mir dicker Strick. Im Flugzeug perfekt zum Einkuscheln, an lauen Sommerabenden oder bei spontanem Kälteeinbruch das ultimative Lieblingsteil zum Wohlfühlen an meiner Seite. Hier achte ich besonders auf hochwertige Materialen, denn es soll weder kratzen, noch fiese Knötchen bilden oder ungemütlich sein.

Meine Lieblingsteile zum Nachkaufen

Und was würde auf eurem Regalbrett liegen? Inspiriert zu diesem Artikel hat mich übrigens unser Umzug bei dem wir die Chance genutzt haben unseren alten Kleiderschrank abzureißen, auszumisten und mit IKEA den Traum vom begehbaren Kleiderschrank haben wahr werden lassen!

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