Ein Tag hat 1440 Minuten. Einen Teil davon schlafen wir hoffentlich ruhig und ohne Probleme. Den Rest sind wir wach und laufen auf Hochtouren. Ratternde Gedanken, unzählige Tastenanschläge, Telefonminuten, Starren auf Computerbildschirme, wichtige Entscheidungen, schnelles Mittagessen. Gerade wer selbständig arbeitet, kennt die Crux. Ein Hoch auf die Flexibilität, um dann doch niemals wirklich zur Ruhe zu kommen. „Du bist doch selbstständig, du musst morgen ja nicht so früh raus, wenn du nicht willst,“ habe ich in den letzten Jahren immer wieder gehört. Dass ich oft auch noch vor dem Rechner sitze, wenn alle anderen schon beim Feierabend-Drink die Gläser klirren lassen und auch am Wochenende Beiträge tippe, das sehen dagegen nicht so viele. Gutes Zeitmanagement, ein tolles Team und der Plan, dass ich von den 14440 Minuten pro Tag mindestens 10 bis 15 auf mich ganz allein verwende, helfen, dass ich auch nach bald x Jahren meinen Alltag immer noch ziemlich gern habe. Neuerdings verbringe ich diese 10-15 Minuten übrigens besonders gerne im Sessel.

5 x Entspannung für Zwischendurch

  • Damit der überall lauernde Stress nicht die Oberhand im Alltag gewinnt, haben wir hier fünf kleine Alltagshacks, die Ruhe bringen und Druck abbauen. Die Investition in diese fünf kleinen Übungen lohnt sich und mehr als einen gemütlichen Sessel…äh Ort braucht ihr dafür auch nicht. Also los, nicht lange warten. Lieber jeden Tag ein paar Minuten ins eigene Zen investieren als sich demnächst komplett den Stecker ziehen müssen.
  • Auf die Plätze, fertig, durchatmen. Nicht umsonst ist die Konzentration auf die Atmung bei Entspannungstechniken wie Yoga ein wichtiger Bestandteil. Einfach mal ausprobieren: setzt euch bequem hin und zählt von 10 rückwärts auf 0. Bei jeder Zahl einmal tief ein-und ausatmen. Beim Luftholen also zum Beispiel Zehn sagen und dann ausatmen. Dann einatmen und Neun sagen, ausatmen und so weiter. Am Ende der Übung solltet ihr euch schon ruhiger fühlen.
  • Kurz mal alles loslassen. Kennt ihr das Gefühl, dass ihr während besonders stressigen Momente schon fast die Luft anhaltet und überhaupt sehr verkrampft seid? Dann ab auf den Sessel, in eine bequeme Position bringen und und ganz bewusst alle Muskeln entspannen – auch die Gesichtsmuskulatur! Dabei darf das Kinn auch etwas nach unten fallen, genauso wie die Schultern und Arme. Finger lockern nicht vergessen! Verrückt wie angespannt der Körper gerade noch war, oder?
  • Fürs Bauchgefühl. Der Bauch weiß manchmal ja vor dem Kopf, wo es langgeht. Da lohnt es sich ihn auch in die Entspannung miteinzubeziehen. Einfach die flache Hand unterhalb des Nabels ablegen, tief einatmen und dann die Luft für drei Sekunden anhalten. Dann wieder ausatmen und wieder bis drei zählen. Ein paarmal wiederholen. Wirkt kleine Wunder.
  • Kleine Massage, gefällig? Es muss nicht immer das Studio sein. Auch ihr selbst könnt euch was gutes tun, indem ihr euren Körper mit kleinen Handkantenschlägen oder den Fingern „beklopft“. Besonders gut tut das Kneten und Trommeln der Nacken-und Schultermuskulatur. Am Haaransatz kleine Kreise ziehen.

Hier sitze ich! Persönliche Wohlfühl-Zone einrichten. Entspannung klappt natürlich am besten, wenn man sich einen persönlichen Lieblingsplatz geschaffen hat, der auch nur zum Ausruhen gedacht ist und nichts mit Arbeit am Hut hat. Ein Platz, der „Rückzug“ ruft und an dem es sich auch besonders gut Tee oder Kaffee schlürfen und ein paar Kekse verkrümeln lässt. Nachdem Thies und ich uns im Januar ein neues Bett von „Möbelfreude“ gegönnt haben, musste jetzt also auch noch der neue Lieblingsessel „Savana“ einziehen.

Ein Herz für Ohren – ich steh‘ auf Sessel

Mit Sesseln ist es ja ein wenig wie mit Hüten. Sie sind ein Statement und geben dem Raum noch diesen Funken Detail und Charakter. Wer sich einmal auf die Suche nach DEM Sessel macht, wird schnell merken. Die Auswahl ist riesig und könnte unterschiedlicher nicht sein. Mit Fuß oder ohne, ganz modern, hoch oder tief, minimalistisch oder gemütlich? Für mich war klar: ich will auf dem Ding auch wirklich sitzen – sprich er sollte nicht bloß hübsches Accessoire sein, sondern auch tatsächlich ein Ort der Gemütlichkeit. Schon als Kind war ich ein Fan vom Ohrensessel bei Oma, nur sollte es in meinem Fall dann doch bitte moderner sein.

Gefunden habe ich „Savana“ im Online-Shop des Start-Ups Möbelfreude, die uns schon beim Bettkauf mit Service und Qualität überrascht und überzeugt haben. Bei einem Preis von 249 Euro inklusive kostenloser Lieferung in die Wohnung gibt es auch beim Preis nichts zu Meckern. Spezialisiert hat sich das junge Unternehmen übrigens auf hochwertige Stücke fürs Schlaf-und Wohnzimmer. Mein neuer Entspannungsplatz überzeugt in modernem Grau und Ohren zum einkuscheln. Und wenn irgendwann gar nichts mehr hilft, habe ich immer noch den Hocker zum Füße hochlegen. Dann weiß die Welt, das sie mir für die nächsten 10 Minuten mal gestohlen bleiben darf.

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