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Neulich hatte ich irgendwo gelesen: „was eine Frau mit Dessous erreicht, erreicht ein Mann, wenn er einen Anzug trägt“ und irgendwie ist da was dran. Klar, dieser Vertreter im schlecht sitzenden Anzug, den wir alle aus der Schlange am Bäcker im Bahnhof kennen, der kassiert sicher nicht reihenweise die Nummern der Girls ein. Aber dieser Typ im perfekten Anzug, bei dem am ganzen Outfit einfach alles stimmt: Dem schauen alle bewundernd hinterher, auch die Jungs!

Long Story short: Um einen Anzug kommt man nicht drumrum – da werden mir die meisten zustimmen. Doch was zählt, ist eigentlich nicht ob man einen Anzug trägt – sondern welchen. Im richtigen gehört dir die Welt, im falschen machst du dann auch keine bessere Figur als im Trainingsanzug.

Beim richtigen Anzug stimmt alles

Der Clou: Sitzt der Anzug wirklich perfekt und entspricht genau den Anforderungen, die man eben so hat, dann ist er gar nicht nennenswert unbequemer als der Trainingsanzug – aber halt unmenschlich viel nicer. Wie ich darauf komme, heute über das Thema zu sprechen? Inspiriert wurde ich von den Fashion-People aus unserem Schwabenland. Ihr wisst schon: Boss beziehungsweise HUGO.

Die haben mir nämlich in der letzten Zeit gleich zwei Kampagnen rübergeschickt, die ich ziemlich cool fand: Bei HUGO wirft sich mal eben Klippenspringer David Colturi im kompletten Anzug ins Meer. Sollte man jetzt vielleicht nicht unbedingt nachmachen, aber die Aussage von „Your Suit, your Way“ gefällt mir. Ein Anzug kann dich unbesiegbar machen. DEIN Anzug.

Wie trägt man den Anzug?

Zur Frage, wie man denn nun so gut aussehend durch die Gegend marschieren kann, haben die Spezialisten aus Metzingen dann auch gleich noch die Antwort parat: Ein cooles Fashion-Video von Boss, das zwar leicht verstörend aber auch unglaublich inspirierend ist. Klar wird: wir schauen modisch immer mal wieder in die 60er zurück. Farben, Materialien (und vor allem dieses Büro) lassen da keine Zweifel. Der Look ist aber natürlich moderner und sichtbar weiterentwickelt.

So oder so ergeben sich aber eigentlich immer die selben Möglichkeiten, einen Anzug zu tragen – Mänenrmode leicht gemacht:

Anzug klassisch: Einreiher mit Hemd und Krawatte

Hier wird sich wohl nie etwas ändern – außer Schnitt, Farbe und Materialien. Doch der klassische Anzug folgt klaren Regeln, vom Office bis zum Traualtar. Er wird mit Hemd, Krawatte und eleganten Schuhen getragen, Ausnahmen sind nicht wirklich erwünscht.

Anzug mal anders – und doch regelkonform

Auch innerhalb vieler Konventionen und Dresscodes lässt sich der Anzug etwas auflockern beziehungsweise abwandeln. Im Video sieht man da zwei Möglichkeiten, die wir beide super finden: Zum einen wäre da der Rollkragenpullover, der statt des Hemdes getragen wird und dabei kreative Vibes vermittelt. Ebenfalls sehr cool: Der Zweireiher, an den sich viel zu wenige heranwagen! Perfektes Schuhwerk für diese Kategorie: Chelsea Boots!

Relaxed: Perfekt casual unterwegs

Last but not Least: Hose und Jacke werden vom Anzug genommen, der Rest verändert sich radikal. Sneakers lassen sich hier ebenso kombinieren wie T-Shirts, Polos oder Sweater. Auf dem Kopf findet sich auch mal eine Mütze oder ein Beanie wieder. Ganz relaxed eben, wie man gerade so Bock hat!

 

 

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