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Sommer und Serien passen nicht zusammen? Glauben wir nicht. Abgesehen davon, dass das Wetter uns aktuell eh häufiger aufs Sofa statt aufs Sonnendeck treibt, gibt es doch nichts besseres zum Abschalten als fesselnde Unterhaltung, die zwar mitreißend ist, uns aber gleichzeitig runterkommen lässt. Serien-Meditation könnte man das nennen und ist bei der uberCrew voll und ganz anerkannt. Mit bestem Beispiel gingen zuletzt Mia und Thies voran, die vor wenigen Wochen noch keine einzige Minute Game Of Thrones gesehen hatten und jetzt plötzlich ganz vorne beim aktuellen Staffelfinale mitfieberten. Man muss eben manchmal Prioritäten setzen. „Uuuund jetzt? Es kommt aber schon noch eine Staffel, oder?,“ ließ es Mia dann letzte Woche aufgeregt auf meinem Display blinken. Zum Glück stehen aktuell viele gute Alternativen in den Startlöchern. Hier kommen unsere Highlights für einen entspannt mitreißenden Serien Sommer!

Unsere liebsten Serien für Sommertage

Was früher das Warten aufs Christkind war, ist jetzt wohl das Hinfiebern auf den Start einer neuen Staffel der persönlichen Lieblingsserie. Diese frohe Aufregung und das Bauchkribbeln, wenn Du weißt, dass das Vergnügen nur einen Klick entfernt ist, die leckersten Snacks um Dich herum aufgebaut sind und das Kissen genau die richtige Position hat, oh yeah. Mir ging es genau so als die großartige Nachricht bei mir ankam, dass endlich die neue Staffel „Orange is the New Black“ anläuft. Netflix-Meditation, ich komme. Was sonst noch auf dem Bildschirm geht? Hier ist die Auflösung:

  • Orange Is the New Black, 4. Staffel: Wer hier noch nicht mitfiebert, hat was verpasst. Ich war beim Thema „Frauenknast“ damals zuerst skeptisch, habe die Mischung aus Drama und Comedy mittlerweile aber fest ins Herz geschlossen. Was die Charaktere rund um Hauptfigur Piper Chapman erleben ist mal zum Losbrüllen komisch, mal zum in die Decke krallen tragisch. Ich bin begeistert mit wie viel Tiefe sich die Charaktere entwickeln dürfen und das Themen auf den Tisch kommen, die sonst außen vor bleiben.
  • Marco Polo, 2. Staffel: Das Abenteuer geht weiter. Auf Zeitreise geht es bei „Marco Polo“ auf den Spuren des Entdeckers am Hof des Kublai Khan im China des 13. Jahrhunderts. Intrigen, Verrat, Gier und Rivalitäten sorgen dafür, dass man Weiterschauen will. Kulisse und Kostüme tragen einen weit davon in ferne Welten. Perfekt zum Abschalten und nicht viel Nachdenken müssen.
  • Marcella, 1. Staffel: Manchmal muss es ein Krimi sein. Tatsächlich gehöre ich auch zu denen, die sich Sonntag Abend gerne mal zum Tatort an den Fernseher verkrümeln. Jetzt habe ich mir „Marcella“ auf meine Liste geschrieben, wo sich eine Londoner Komissarin nach 11 Jahren Pause die Suche nach einem Serienkiller wieder aufnimmt. Die erste Staffel gibt’s auf Netflix. Jetzt brauche ich nur ein paar freie Zeitfenster…
  • The Code, 1. Staffel: Ich bin ein großer Fan von Mini-Serien, weil sie so schön überschaubar sind. Man kriegt mehr als einen Film, muss sich aber auch nicht über Jahre hinweg verpflichten. Australien wollte mit dieser Produktion gegenüber den serienstarken USA und Großbritannien aufschließen und hat einen Hacker-Thriller an den Start gebracht. Ich habe ihn noch nicht gesehen, bin aber neugierig. Schauen kann man die sechs Folgen seit Anfang Juli auf Netflix.
  • Gilmore Girls, 1. bis 7. Staffel: Sie sind wieder da! Wenig wurde unter Serienjunkies wohl so viel diskutiert wie die Nachricht, dass es eine Fortsetzung der „Gilmore Girls“ geben soll. Wer sich jetzt schon mental vorbereiten will, kann Rory und Lorelai nochmal auf Netflix durch Staffel 1-7 begleiten. Ich weiß gerade gar nicht mehr, wann ich es da noch an den See schaffen soll…

Urlaubsspots für Serienjunkies

Wem das alles noch nicht genug ist, der kann natürlich noch einen Schritt weiter gehen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn wer echter Fan ist, reist schon mal zu den originalen Schauplätzen. Das gute? Viele Drehorte lassen sich hervorragend mit einem Urlaub verbinden. Flo hat erst zuletzt die „Game of Thrones“ – Kulisse in Dubrovnik genossen. Auch ich war vor zwei Jahren schon mal dort und kann nur sagen: „Hin da!“ Alternativ kann man natürlich auch auf die Spuren von Gossip Girl in New York gehen oder ihr lasst euch von der erholsamen Idylle Georgias überraschen, das in „The Walking Dead“ doch eher apokalyptisch wirkt. Ansonsten wisst ihr ja, wo es gut ist: mit dem Kopf auf dem Kissen, dem Obstteller auf dem Schoß und den Augen Richtung Serie!

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