Gar keine Frage, ich liebe unser Büro, ich liebe es, wenn wir trotz der vielen Reisen mal alle zusammensitzen, brainstormen, uns über misslungene Spotify-Listen aufregen und Zukunfts-Pläne schmieden. Und trotzdem steht auf meiner Happy-Places-Liste gerade eine Ecke ganz weit oben im Kurs: Mein neuer, kleiner Homeoffice Platz!

Das Homeoffice: Der Place-2-be für Stunden zwischen Babywindeln, Kochtopf und Nickerchen

Unser ohnehin noch recht neues Zuhause hat also jüngst ein „Business Class“ Update für die anstehenden Office x Mama-Zeiten erhalten. Klein und schlicht sollte dieser Platz sein. Er sollte sich unauffällig und minimalistisch in unsere offene Loftwohnung einfügen und nicht wie ein unwillkommener Dornenstrauch auf der Blumenwiese wirken. Hier werden Thies oder ich also sitzen wenn der Knirps uns mal Zuhause hält, was in den ersten Monaten ganz bestimmt häufig der Fall sein wird. Mir ist es nach wie vor wichtig, dass unsere Wohnung unser Zufluchtsort, unsere Insel bleibt und genau darum muss dieser kleine Platz auch so gut ins Gesamtbild passen. So smart wie möglich mit:

  • einer Schublade in der in Null-Komma-Nix alle Unterlagen verschwinden können
  • einer Vorrichtung, die alle nötigen Kabel sauber verstaut
  • einem schlichten, weißen Design

Neben dem Laptop, dem iPhone und einer Lampe muss nichts auf den kleinen Schreibtisch und darum habe ich mich für den gerade mal 73×50 Zentimeter „großen“ MICKE aus dem Hause IKEA entschieden.

Der Designergedanke von Henrik Preutz passt hier ganz gut zu meinem Gedankengang:

„Mit der MICKE Serie wollte ich alles vereinfachen, was mit Computern und Handys zu tun hat. (…) Mein Ziel war ein richtiges Traumprodukt mit maximaler Funktionalität bei minimaler Fläche. Ein cleveres Detail ist das integrierte Kabelmanagement, (…)“

Kombiniert habe ich MICKE mit dem Klassiker von Vitra. Das Original „Eames Plastic Side Chair DSW“ kam übrigens via IKARUS innerhalb von nur 2 Tagen (!) bei uns Zuhause an und ist wirklich sein Geld wert. Der Design-Klassiker hatte Ende der 30er Jahre hatte bereits seine gedankliche Geburtsstunde. Designer Charles Eames hatte im Sinn, einen schalenartigen Stuhl zu schaffen, der industriell in Serie gefertigt werden konnte.

Ende 1948 wurde die Idee anlässlich einer Ausstellung des Museum of Modern Art, New York, in die Tat umgesetzt: Die Stühle aus glasfaser­verstärktem Polyester entwickelten sich als Plastic Side Chairs zu einem Bestseller – bis heute! Vitra stellt die berühmten Original-Stuhl‌modelle heute übrigens aus dem weit umweltfreundlicheren, weil wiederverwendbaren Material „Polypropylen“ her. Für die Still-Stunden zwischen den Mails und Suppentopf haben wir übrigens auch noch den Klassiker als Schaukelstuhl – natürlich ganz klassisch mit „TEJN„, dem Fake-Fur von IKEA gepolstert. Ich freue mich auf entspannte Schaukelstunden mit unserem Minime!

Außerdem auf dem Tisch: Arbeitsleuchte „RANARP“ – besonders gut gefallen mir hier die Details wie das Gusseisen und das Kabel. Wer noch mehr Platz auf dem Tischchen selbst braucht, kann eine Leuchte aus der „RANARP“ Serie auch direkt an der Wand angebracht werden. Die Hängeleuchten aus der Serie hängen bei uns auch an der Decke und da beweißt die Entscheidung für IKEA mal wieder den Perfect Fit!

#DreamCreateDo: 4 Regeln für einen produktiven Arbeitsplatz der dich glücklich macht

  1. Ein bequemer Stuhl!
    Ich sitze an meinem kleinen Homeoffice Platz keine mega langen Zeiten und brauche daher keinen Chefsessel wie ich ihn im „richtigen“ Office habe, aber der Stuhl sollte trotzdem ergonomisch geformt sein und natürlich auch deinem optischen Anspruch entsprechen – damit kommt die Motivation!
  2. Natürliches Licht – oder sanftes , richtbares Licht für spätere Stunden
    Wir haben das Glück in einer von Licht durchflutenden Loftwohnung zu wohnen und müssen den Workspace daher nicht zwingend direkt am Fenster anbringen. Ist das bei euch nicht so empfiehlt sich nicht nur aus psychischen Gründen die Fensternähe sondern auch weil das natürliche Licht gesünder für eure Augen ist!
  3. Kleine Dekoartikel, Farben oder Pflanzen
    Das Auge ist die Tür zu unseren kreativen Gedanken und braucht manchmal eine Pause oder einen Ausflug. Wichtig hierfür ist „Leerraum“, also weiße Flächen und für die kreativen Ausflüge eine Pflanze, ein buntes Quote, ein schönes Foto oder eine flimmernde Kerze!
  4. Halte dich minimalistisch und organisiert
    Es muss sich nicht alles in deinem Blickfeld befinden – kleine Notizen, größere Kundenunterlagen oder To-Do-Listen lassen sich heute zum Glück auch digital organisieren. Wichtig ist mir trotzdem eine Schublade in der alles wichtige dann doch sein Plätzchen findet – und Steckdosen und die passenden Kabel die einfach immer an dieser Stelle verbleiben und nie gesucht werden müssen, die paar Euro für die Kabel investiert man dafür doch gerne.

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