Gesundes Fast Food? Das klingt und liest sich auf den ersten Blick wie ein großer Widerspruch – muss es jedoch nicht sein. Denn man muss nicht immer ein schlechtes Gewissen haben, wenn man zu Pizza, Currywurst und Döner greift. Wieso nicht?

Zunächst einmal isst man sie ja nicht täglich (oder doch?) – und wer nicht ausschließlich von morgens bis Abends Fast Food isst, vergiftet sich nicht, sondern ernährt sich im besten Falle einfach abwechslungsreich.

Ebenfalls schmeckt Fast Food nun einmal einfach gut – und Genuss macht gute Laune und gute Laune macht gesund, wie wir alle wissen. Und falls ihr euer Lieblings-Fast Food noch öfter essen und dabei sogar Kalorien sparen möchtet, hier ein paar Tipps von mir – garantiert ohne versteckte Fette und Geschmacksverstärker, dafür aber mit jede Menge gutem Geschmack und einer Portion Ehrlichkeit. Gutes Genießen!

Gesundes Fast Food leicht gemacht – meine Tipps:

  1. Hamburger – der Klassiker des Fast Food:

Weißmehlbrötchen, wenig Gemüse und fettige Saucen machen ihn oft zur Gesundheitssünde. Unser Verbesserungsvorschlag: Hackfleisch in guter Qualität, vielleicht sogar selbstgemachte Buns aus Vollkorn, Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Oliven… mhhh! Wo klingt das denn jetzt wirklich ungesund?

  1. Döner – macht nicht nur schöner:

Fettiges Fleisch, fettige Sauce, Weißmehlbrot – in unserem geliebten After-Club-Snack stecken viele Kalorien.

Wie man den Döner gesund macht? Eine vegetarische Alternative wäre eine relativ gesunde Alternative. Für alle, die aber nicht auf Fleisch verzichten möchten, ist Geflügel die erste Wahl. Und jede Menge Salat, Tomaten, Gurken und Zwiebeln sowie selbstgemachte Saucen oder gar ein Vollkornbrot machen den Döner zu einer weitaus weniger großen Sünde als angenommen. 

  1. Pommes – frittiertes Glück

Mia ohne Pommes? Für mich das Fast Food #1 und damit mein Laster – und meine ganz große Liebe zugleich! Da liegt auch schon das Problem – Pommes sind dank der Frittiervorganges extrem fettige Zeitgenossen, die uns das Leben zur Fetthölle machen. Auch die typischen Dips und Saucen wie Mayo oder Ketchup sind Kalorienfallen. Bei mir kommt meist auch noch extra viel Gewürz (natürlich mit viel Salzgehalt) dazu. Aaaber, es geht natürlich auch so:

Mit einem fettarmen Joghurtdip macht ihr auf jeden Fall schon einmal deutlich mehr richtig. Ebenfalls nehmen dünnere Pommes mehr Fett auf – deshalb empfehlen wir die etwas dickeren “Kartoffelecken”. Und wollt ihr richtig Kalorien sparen, greift ihr statt zur normalen Kartoffel zur Süßkartoffel – die hat nur halb so viele Kalorien wie die richtige und ist eine leckere Abwechslung. Ebenfalls gilt natürlich – Pommes selbst machen und nicht die aus der Tüte nehmen!

  1. Currywurst – mmjjaaam!

Kein Berlintrip ohne eine gute Currywurst (wo es eine der besten Würste Berlins gibt, erfahrt ihr hier)! Ordentlich Fett, ordentlich Zucker im Ketchup – die Currywurst ist lecker, macht es uns aber schwer, nicht anzusetzen. Achtet bei der Zubereitung auf gutes, möglichst nicht zu fettiges Rindfleisch. Bereitet euch euren Ketchup selber zu, oder greift unterwegs zu einem gesunden Ketchup bei einem dementsprechenden Anbieter. Ansonsten bleibt nur zu sagen – ab und zu lässt sich diese kleine Sünde doch gut genießen, oder etwa nicht?

  1. Salami Pizza – Sa-la-mi!

Gesättigte Fettsäuren, weißes Mehl, leere Kohlenhydrate – und das war noch nicht alles. Fettige Salami, fettiger Käse. Die Lösung, um hier bei ständigem Konsum nicht als Fleischklops zu enden, ist gar nicht so schwer: Wählt Vollkornmehl statt Weißmehl, achtet auf echten Käse und greift vielleicht öfter mal zur Gemüse- statt zur Salamipizza.

In jedem Fall – guten Appetit!

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