Lebensmittel zum Putzen? Hm, warum eigentlich nicht? Chemische Putzmittel sind schließlich oft einfach ziemlich teuer und enthalten giftige Stoffe, die nicht wirklich gut zu unseren Körpern sind. Warum also nicht einfach benutzen, was der Kühlschrank sowieso schon bereithält – und die ätzenden Chemiekeulen in der Ecke liegen lassen? Mia und ich machen uns in unserer neuen Wohnung darüber allein schon wegen dem bevorstehenden Nachwuchs Gedanken, denn es gibt keine schlimmere Vorstellung, als dass das krabbelnde Mini-Ding irgendwann den Schrank unter der Spüle öffnet und dabei giftige Substanzen findet…

Damit ihr jedoch nicht auf irgendwelche Mythen hereinfallt, hier unser ultimativer Guide: Welche Lebensmittel sich super zum Putzen eignen und welche nicht, erfahrt ihr in unseren Putz-Hacks.

Unsere Top Putz-Hacks

Multitalent Zitrone:

Zitronen sind die Allrounder unter den Haushaltsputzmitteln. Ob Flecken entfernen oder Mülleimer putzen – mit einer Zitronenspalte bekommst du eigentlich so fast alles sauber und frisch. Und wenn du dir morgens ein wenig Zitrone in dein Wasser presst, refresht das deinen ganzen Körper.

Soda – die nützliche Wunderwaffe:

Euer Abfluss ist verstopft? Soda seift ihn ein. Eure Wäsche ist fettverschmutzt? Soda hilft. Auch kann Soda eure Pfanne und Töpfe von Krusten befreien. Aber aufgepasst: für Glas, Aluminium und Liebeskummer eignet sich Soda nicht.

Mit Kaffeesatz gegen den Schmutz:

Kaffee ist nicht nur unser braunes Gold, unser täglicher Wachmacher und unsere Religion – sondern noch viel mehr. Ob als Pflanzendünger, Handseife, Geschirrspülmittel oder Kühlschrankdeo – mit ein wenig Kaffeesatz oder -pulver bekommt ihr Schmutz und Geruch im Haushalt gut in den Griff.

Essig zur Kalkentfernung:

Waschbecken und Toiletten von Kalk befreien? Mit Essig kein Problem. Bei Armaturen solltet ihr jedoch aufpassen, die können schnell unter Essig leiden.

Olivenöl – saubere Sache:

Für Gesichtsmasken und zum Haare spülen verwenden vor allem viele Frauen Olivenöl bereits – doch habt ihr schon einmal versucht, mit dem Öl das Küchenspülbecken oder den Kühlschrank zu putzen? Probiert es mal aus! Darüber hinaus sorgt das Öl dafür, dass in Zukunft keine Wasserflecken mehr entstehen.

Aber aufgepasst: Nicht alle Lebensmittel, die angeblich als Wundermittel helfen, halten auch wirklich was diverse Haushaltstipps von ihnen versprechen!



Zwiebel statt Fensterreiniger:

Fensterputzen ist seit eh und je eine der verhasstesten Aufgaben im Haushaltsplan. Und trotzdem kommen wir nicht drum rum: Spätestens im Frühjahr wird es wieder Zeit, für Durchblick zu sorgen. Die meisten von uns sprühen dafür aggressiven Fensterreiniger auf die Gläser und reiben sie mit einem trockenen Tuch, manchmal auch mit Zeitungspapier trocken, fertig. Aber wusstet ihr, dass eine halbierte Zwiebel in einem Eimer Wasser, mit dem man anschließend die Fenster putzt, Wunder bewirkt?

Putz-Hack-Mythen – die No Gos!

Öl und Essig als Holzpolitur:

Absolut von abzuraten. Gerade bei lackiertem Holz dringt die Flüssigkeit in die Substanz vor, sorgt für Flecken und fängt im schlimmsten Fall auch noch an zu stinken. Iih.

Backpulver für weißere Wäsche:

Zu Zeiten eurer Großmutter war dieser Tipp unverzichtbar. Heute ist die Wasserqualität jedoch so hoch, dass ihr euer Backpulver weiterhin für Kuchen benutzen könnt.

Schmierseife als Teppichreiniger:

Nicht unbedingt der beste Putz-Hack. Schmierseife lässt sich nur sehr schwer wieder aus Teppichen entfernen. Besonders Wollteppiche können dann gerne einmal verfilzen.

Aspirin gegen Blutflecken:

Das gute Aspirin verdünnt zwar das Blut in eurem Körper und befreit euch von Kopfschmerzen – gegen Blutflecken jedoch hilft es leider gar nicht.

Unser Fazit: Lebensmittel zum Putzen funktionieren – jedoch nicht alle, und nicht in jeder Menge. Kennt ihr noch Putz-Hacks? Ab in die Kommentare damit!

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